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Verständlich Schreiben

OpenChaos April

Alle Interessierten laden wir ein zu unserem Workshop Verständlich Schreiben mit Corinna (pallas) am Samstag, den 13. April 2013 ab 15 Uhr.

Wir alle freuen uns über gute Doku, wenn wir etwas Neues lernen. Doch wie sieht es mit der Doku für unsere eigenen Projekte aus? Ist sie a) vorhanden und b) verständlich geschrieben?

Gut zu schreiben kann man lernen. Im Workshop verbessern wir “fertige” Texte in mehreren Schritten. Bring also gerne Deine vorhandenen Texte mit! Es muss auch nicht unbedingt eine Dokumentation sein, da die meisten Regeln für alle Arten von Text gelten. Für alle die noch keine Texte haben bringt Corinna Übungstexte mit.

Das Überarbeiten geht am besten mit einem Laptop. Alternativ kannst Du auf totem Baum mitmachen.

Die Teilnahme ist kostenlos, aber wir freuen uns über eine Spende. Wenn Du jetzt schon entschlossen bist, mitzumachen, kannst du dich gerne im Wiki anmelden.

Privacy is not a Crime. Freiheit stirbt mit Sicherheit. International Day for Privacy #IDP13

Für die Privatsphäre demonstriert

Heute fanden an vielen Orten auf der Welt Aktivitäten zum Internationalen Tag für die Privatsphäre statt. In Europa, Südamerika, USA und Australien gingen die Menschen auf die Straße, um auf ihr Recht auf Privatsphäre aufmerksam zu machen. Dem haben wir uns angeschlossen und eine Demonstration in Düsseldorf angemeldet.

Unserem Aufruf folgten etwa 60 Menschen aus unterschiedlichen Gruppierungen, die der Auftaktkundgebung lauschten und sich zu einem Demonstrationszug durch die Stadt aufmachten. In der Vorbereitung war uns nicht klar, wie viele Menschen auftauchen werden und wir hatten auf eine größere Gruppe gehofft. Angesichts der Dezentralität und der niedrigen Temperaturen verstehen wir jedoch die für Düsseldorfer Verhältnisse relativ kleine Gruppe, auch verglichen mit der Demonstration gegen Acta im vergangenen Sommer, die Tausende auf die Straße brachte.

Den Anfang machte ein Mitglied unseres Clubs, mit einer Erklärung zu unserer Motivation. Bei einem Zwischenstopp gab ein Vertreter der PARTEI eine Rede, am Ende sprachen drei Menschen ihre eigenen Ansichten zur Thematik vor der Gruppe aus. Außer den üblichen Guy-Fawkes-Masken waren Fahnen der Piratenpartei und FAU sichtbar. Der Nachmittag verlief ohne Zwischenfälle.

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Dashboard Screenshot

Dashboard, Dashboard an der Wand

Ein datenreiches Monitoringsystem auf Basis von Pixelbildschirmen: Eine der schönen, greifbaren Ideen die uns seit Star Trek durch den Kopf geht. Mit einem Blick auf die Wand bekommt der Betrachter Auskunft über die aktuelle Situation. Also die Datenleitungen, Ressourcenverbrauch und alles, was wir zu Betreiben eines Hackspaces wissen wollen.

Dort sollten Informationen in Zahlenwerten und im zeitlichen Verlauf als Graphen angezeigt werden. Üblichwerweise handelt es sich hier um Informationen wie Auslastung der Rechner und Zugriffsstatistiken für Dienste. So lassen sich hiermit alle möglichen Informationen speichern; eben alles, was sich messen lässt. Wir schlagen hiermit die Brücke zwischen den beiden Trends “Big Data” und Automation.

Dashboard

Das können wir auch im Kleinen probieren. So haben wir erst einmal einen Dienst zum Sammeln der Daten aufgesetzt. Das Projekt Graphite ist eine Freie Software, die auf einem virtuellen Server im Chaosdorf läuft. Über ein simples Protokoll nimmt der – in Python realisierte – Dienst Messwerte an und speichert sie in einer speziellen Datenbank.

Dort werden die Messwerte chronologisch gespeichert und langfristig in immer gröberen Zeitschritten archiviert. Damit ist es möglich, sekundengenaue Auskunft über die vergangenen Tage zu erhalten und länger zurückliegende Daten in Minuten zusammenzufassen, um die Größe der Datenmenge zu begrenzen.

Graphite gibt die Daten in frei konfigurierbaren Graphen als Pixelgrafik (PNG) gerendert oder in maschinenlesbarer Form als JSON-Datei aus. Letzteres verwendet unsere Rauminstallation, die mittels der freien Web-Anwendung Team Dashboard realisiert wurde. Auch diese haben wir nicht selbst entwickelt, da wir uns gerade erst mit deren hochaktueller Technologie auseinandersetzen.

Team Dashboard bezieht die Daten und zeichnet Graphen direkt im Browser als Vektorgrafik (SVG). Dazu nutzt es einen HTML5-Canvas und die Bibliothek D3. Somit erscheinen die Graphen hochauflösend und sind auf dem Endgerät skalierbar. Da das Dashboard auf jedem Rechner im Chaosdorf angezeigt werden kann, sicherlich von Vorteil.

Zudem können ohne weitere Konfiguration am Server beliebig viele verschiedene Messreihen gespeichert werden. Von überall im lokalen Netzwerk werden Daten angenommen und gespeichert. Auf dem Dashboard können sie dann aufgearbeitet angezeigt werden. So entsteht kollaborativ eine Übersicht über die in den verschiedenen Projekten angefallenen Daten.

Derzeit werden folgende Informationen dargestellt – weitere Anzeigen sind geplant.

  • Internet-Traffic stromauf- und abwärts (Graph)
  • Anzahl der Endgeräte im Netzwerk (Zahl)
  • Uplink-Traffic unserer Freifunk-Node stromauf- und abwärts (Graph)
  • Anzahl der Freifunk-Nodes in der Düsseldorfer Community (Zahl)
  • Temperatur der Luft im Hackcenter (Graph/Zahl)
  • Öffnungs-Status der Chaosdoor, unserer Eingangstür (Graph/Zahl)
  • Verbleibende Überbrückungszeit der unterbrechungsfreien Stromversorgung (Graph)
  • Systemauslastung unseres Servers Hyperion (Graph)

DashPi

Die Rauminstallation besteht aus einem kleinen Rechner (Raspberry Pi), an den ein Bildschirm angeschlossen ist und der die Web-Anwendung darstellt. Dazu bootet er ein minimales Betriebssystem (Arch Linux) und startet ein Fenstersystem (awesome), auf dem im Vollbild der Web-Browser (luakit) angezeigt wird.

Der Rechner verfügt über eine GPIO-Stiftleiste, die programmierbar ist. An diese haben wir einen Temperatursensor per I2C-Protokoll angeschlossen. Dieser misst die Raumtemperatur mit einer Auflösung von 0,06 °C.

Die Daten werden sekündlich mit einem eigens entwickelten Werkzeug ausgelesen und übers Netzwerk übertragen. Auf dem Server empfängt StatsD die Daten per UDP und versieht sie mit einem Zeitstempel, bevor er sie alle zehn Sekunden gesammelt an Graphite weitergibt.

Daten per UDP ohne Zeitstempel übermitteln zu können, bedeutet für uns eine weitere Möglichkeit. Mikrokontroller mit minimaler Ausstattung können so Daten sammeln und verfügbar machen. Wir planen derzeit, den Temperatursensor neben anderen Sensoren auf einem eigenen Endgerät unterzubringen, das auf einer 8-Bit-Mikroarchitektur basiert.

Bis dahin sind wir noch damit beschäftigt, weitere sinnreiche Graphen zu spezifizieren. Dazu stellt Graphite Funktionen bereit, mit denen zeitliche Ableitungen, Skalierungen und andere Manipulationen möglich werden. Am Ende trauen wir eben keiner Satistik, die wir nicht selber gefälscht haben.

29C3 Congress Everywhere Poster

Congress Everywhere

Vom 27. bis 30. Dezember findet der 29. Chaos Commmunication Congress (29C3) in Hamburg statt. Zu der größten Jahresveranstaltung unseres Clubs fährt auch ein Team des Chaosdorfs, welches vor Ort eine Assembly organisiert.

Dort zeigen wir unsere Projekte – unter anderem Freifunk, OwnBeer, Matelade und was wir sonst noch mitbringen können.

Im Programm finden sich Vorträge zu einem breiten Themenspektrum, das uns brennend interessiert und das wir allen Menschen näher bringen möchten. Daher zeigen wir die Vorträge live per Video-Stream im Chaosdorf. In drei Räumen bauen wir Projektionen auf und tun alles, um ruckelfrei die Vorträge schauen zu können.

Dazu laden wir alle ein, ins Chaosdorf zu kommen und gemeinsam die Vorträge zu sehen, sich darüber auszutauschen und eine gute Zeit zu haben. Denn überall wo es Netzwerk, Mate und Spaß am Gerät gibt, kommt Congress Feeling auf. Dafür nehmen wir keinen Eintritt und kochen für eine kleine Spende sogar etwas zu Essen.

Wenn ihr es also nicht schafft, zum Congress zu fahren, ist das vielleicht eine nette Alternative. Auch wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, was der CCC eigentlich so tut, die perfekte Gelegenheit.

Und wenn ihr sogar selber etwas dafür tun wollt, aber nicht die Ressourcen für ein Congress Everywhere, dann schließt euch an und werdet Engel! Im Chaosdorf Wiki organisieren wir uns.

Am 27.12. (Donnerstag) um 10 Uhr öffnen wir das Chaosdorf. Die Keynote startet um 11 Uhr.
Bringt Brötchen mit!
Wenn ihr wollt, könnt ihr euch anmelden.

Spendenterminal

Spendenterminal deployed

Unser Spendenterminal hat ein neues Heim bekommen und hängt nun in der Schleuse an der Wand.

Ihr könnt es jederzeit benutzen, um einen Lastschriftauftrag zu erteilen. So erhalten wir regelmäßig eine Spende, die uns weiterhilft und um die ihr euch nicht jedesmal kümmern müsst. Nützlich, wenn ihr das Chaosdorf gerne öfter besucht oder uns Unterstützung aus der Ferne zukommen lassen wollt.

Einfach die Bankkarte durchziehen und ein Formular fällt kurz darauf aus dem Drucker. Kontodaten sind bereits vorausgefüllt, nun fehlt nur noch ein Kreuzchen für das Intervall und der Betrag, den ihr spenden wollt. Optional könnt ihr auch die Felder für Namen und Anschrift ausfüllen, um eine (jährliche) Spendenquittung zu bekommen. Den ausgefüllten Zettel bitte in den Briefkasten des Vorstands werfen – das ist der Gelbe mit dem Pesthörnchen.

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Ein kleiner Rechner (Raspberry Pi) bekommt die Daten aus dem Kartenleser und fügt sie in eine Vorlage ein. Anschließend wandern die Daten direkt zum Drucker – wobei nichts gespeichert oder übers Netz verschickt wird. Es wird also nur etwas Arbeit für das Ausfüllen des Formulars übernommen.

Wer will, kann uns auch einen Auftrag per E-Mail zukommen lassen.

Der Chaos Computer Club Düsseldorf / Chaosdorf e.V. ist gemeinnützig anerkannt und Spenden sind voll abzugsfähig.

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VeganBacon: Ergebnisse

Am vergangenen Samstag folgten zwölf Menschen unserer Einladung und kamen ins Chaosdorf, um VeganBacon kennenzulernen. Diese rein pflanzliche Alternative zu Speck wurde von yrthy nach einer Vorlage aus dem Web ausprobiert, weiterentwickelt und den Teilnehmenden nähergebracht. Im Folgenden seht ihr, wie das Produkt entstanden ist. Eine Liste der Zutaten findet ihr im Wiki.

Zunächst wurden die Zutaten separat vermischt und zu zwei Portionen Teig verarbeitet.

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Der Teig wurde ausgerollt und flach aufeinander geschichtet, rot und weiß abwechselnd.

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Mit viel Kraft und Ausdauer entstand ein vielschichtiger Klumpen Seitan, der in Alufolie verpackt in den Ofen geschoben wurde.

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Nach eineinhalb Stunden mehr oder weniger geduldigen Wartens öffneten wir gespannt die Folie und ein würziger Geruch verbreitete sich im Hackspace.

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Die ersten Geschmacksmuster überzeugten bereits. Den VeganBacon tunkten wir zum finalisieren noch eine Marinade aus Shoyu, Rauch und Zucker.

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In Gefrierbeutel gepackt, konnten die Teilnehmer ihren Anteil mit nach Hause nehmen. Eine Portion wanderte zugleich mit Kartoffeln in unsere Pfannen. Der Rest existiert vermutlich bereits nicht mehr.

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VeganHack Dezember

VeganBacon – Workshop am 15. Dezember ab 15 Uhr.

Chunky Bacon!!

Zu unserem ersten nahrungstechnischen Workshop laden wir alle Interessierten ein. Hier lernt ihr, wie Seitan zubereitet wird und zu einem pflanzlichen drop-in Replacement für Bacon verarbeitet werden kann.

Weizengluten – ein sehr proteinreiches Mehl – ist eine pflanzliche Eiweißquelle, die nicht nur bei vegan lebenden Menschen immer beliebter wird. Knusprig angebraten schmeckt der VeganBacon besonders gut und konnte im Chaosdorf auch in anderen Varianten bereits beim Freitagsfoo probiert werden.

Mehr Infos und Anmeldung im Wiki.

Mitgliederversammlung am 11. Dezember

Am Dienstag, den 11. Dezember 2012 findet die Mitgliederversammlung des Vereins statt. Bitte beachtet, dass wir an dem Abend ab 20:00 Uhr keine Gäste im Chaosdorf empfangen können. Die Versammlung findet im Kreis der Mitglieder statt und daher ist der Raum für alle anderen nicht geöffnet.

Hoffentlich findet ihr woanders einen lauschigen Platz und genug Bandbreite für viel Spaß am Gerät. Ab Mittwoch geht’s hier wie gewohnt weiter und ihr könnt gerne vorbeikommen.

Stricken

Es wurde gestrickt

Unser OpenChaos im Dezember widmete sich einer Tätigkeit, die im Hacker-Umfeld schon länger üblich ist und leider selten Beachtung findet: Stricken.

Stricken Stricken Strick-Workshop Stricken

Birgit Hüsken (Stricktux) gab den zehn Anwesenden Wolle und Stricknadeln in die Hände und half bei den ersten Versuchen. Den aufkommenden Frust wusste sie durch sanftes Nachhelfen zu mindern und so reihten sich die Maschen auf den Nadeln. Klar war es nicht möglich, gleich am ersten Abend einen Tux zu bauen. Durch die Einführung konnten die Anwesenden jedoch die wichtigsten Techniken und Material zum selbstständigen Weiterstricken mit nach Hause nehmen.

Eingestrickte Flasche Club-Mate Kuchen

Außerdem gab es Kaffee und selbstgebackene Kuchen und Plätzchen, die die Teilnehmenden mitbrachten. Noch bis nach 22 Uhr wurde gestrickt und Fragen beantwortet. Wir danken Birgit für den lehrreichen, netten Abend und empfehlen sie als Tutorin wärmstens weiter!

Tisch voller Dinge

Samla on Rails

Samla on Rails

Schrauben für Samla on Rails

Bei der Überlegung, wie wir unsere schönen und praktischen Samla-Boxen am besten aufbewahren können, kam uns die Idee für ein minimales Regal. Dazu brauchten wir nur ein paar Dachlatten und Schrauben, die der lokale Baumarkt reichlich auf Lager hat. Also konnte es nach einer Einkaufstour auch gleich losgehen.

Schrauben für Samla on Rails

Fertig! Die Kisten im Mitgliederregal stehen nun auf Schienen. Das verhindert Falschparken und das Abladen von Gegenständen, die dort nicht hineingehören. Diese Lösung nennen wir “Samla on Rails” und wir planen bereits weitere Installationen davon im Maschinenraum und Transporterraum.

Wir benötigen übrigens noch eine größere Anzahl transparenter Samla-Boxen mit Deckel in verschiedenen Größen. Im Chaosdorf liegen in allen Räumen nützliche Dinge herum, die in eine angemessene Aufbewahrung gehören. Also falls ihr mal beim IKEA seid, würden wir uns sehr über eine Spende freuen.