Author Archives: nomaster

Mehr Strom für den Maschinenraum

Bohrer in Maschine einsetzen Installierte Stromversorgung Maschinenraum

Um den Maschinenraum als richtige Werkstatt nutzen zu können, brauchten wir eine leistungsfähigere Stromversorgung. Bisher hingen alle Gerätschaften dort quasi an einer einzigen Steckdose, an der auch das Hinterzimmer angeschlossen war. Dadurch passierten beim Einschalten von Maschinen schlimme Dinge: der Projektor im Hinterzimmer ging kurz aus und manchmal wurde sogar der gesamte hintere Teil des Chaosdorfs in Dunkelheit versetzt.

Installation Stromversorgung Maschinenraum Stromleitung für Maschinenraum Maschinenraumraum Verteilerkasten (geöffnet)

So haben wir den Hut rumgehen lassen und um Spenden gebeten. Binnen weniger Tage haben wir eine Stromleitung geschenkt bekommen und die notwendigen Teile kaufen können. Werkzeug und die handwerkliche Expertise eines Mitglieds waren bereits vorhanden, so dass es gleich losgehen konnte. Eine Wand musste noch durchbohrt werden und die Leitung konnte durch ein Leerrohr fachmenschlich verlegt werden. Ein Verteilerkasten für den Maschinenraum wurde angeschlossen und bestückt.

Maschinenraum Verteilerkasten Maschinenraum Notbeleuchtung

Nun verfügen wir über eine dicke Leitung, die den Maschinenraum exklusiv versorgt und mit 32 A abgesichert ist. Der Verteilerkasten trennt die verschiedenen Steckdosen voneinander, so dass Überlast und Kurzschluss nicht mehr den Rest des Systems lahmlegen. Das kennen wir ja schon von Firewalls. Außerdem gibt es jetzt ein Notlicht, so dass kein Nerd im Dunkeln sitzen bleibt, egal wie doll gefrickelt wurde.

OpenChaos Dezember

Stricktux – Workshop am 1. Dezember ab 17 Uhr.

Stricktux

Wir laden alle Interessierten zu einem Workshop ein, bei dem ihr eine Einführung in das Stricken bekommt. Diese Fertigungstechnik ermöglicht es, mit einfachen Mitteln dreidimensionale Objekte aus Wolle herzustellen.

Stricktux ist ein Projekt zur Herstellung von Maskottchen für Freie Software. Birgit zeigte bei der Froscon und anderen Gelegenheiten Ergebnisse ihrer Arbeit und verteilte Anleitungen zur eigenen Herstellung. Zur Weitergabe dieser Fertigkeit und Hilfe beim eigenen Umsetzen haben wir sie ins Chaosdorf eingeladen.

Eine Einführung in die Tätigkeit und die nötigen Materialien erhalten alle Teilnehmenden gegen einen Kostenbeitrag von 5 Euro.

Zur Vereinfachung der Planung bitten wir um Anmeldung in unserem Wiki.

Eine gut besuchte CryptoParty

CryptoParty ist ein weltweit anzutreffendes Event, welches zur Verbreitung von Kryptographie-Software immer häufiger stattfindet. Auf dieser Welle reiten wir mit und so haben wir heute ca. 35 Menschen im Chaosdorf begrüßen dürfen, die eine Starthilfe für ihre Endgeräte bekamen.

Zunächst gab es drei Kurzvorträge zu anonymen Datenverbindungen und Datenträgerverschlüsselung unter Linux und iOS. Danach begaben sich drei Arbeitsgruppen daran, den selbstständigen Umgang mit den Werkzeugen zu erlernen. Unterschiedliche Arbeitsweisen und Kenntnisse trafen sich an einem Tisch, um Hilfe zu bekommen und weiterzugeben.

Durch das Konzept “Hilfe zur Selbsthilfe” erlernten die Anwesenden auch den Umgang mit dem Terminal, erfuhren etwas über den Schichtenaufbau bei der Datenspeicherung und bauten Berührungsängste ab. Zu unserem Curry-Reis brachten Gäste Muffins und Kuchen mit, es gab Vanille-Eis mit heißen Kirschen und das OwnBeer, gebraut im Chaosdorf.

Geplant wurde die Veranstaltung über unser Wiki. Dort befindet sich eine Diskussionsseite, auf der wir Vorschläge für ein eventuelles nächstes Mal sammeln. Ansonsten freuen wir uns auch über Lob und Kritik unter diesem Artikel!

Bericht vom Freitagsfoo am 16. November

Beim gestrigen Freitagsfoo hatten bekamen wir Besuch von Pater Samson Shukardin aus Pakistan. In einem reich bebilderten Vortrag schilderte er von den katastrophalen Folgen der Überschwemmung in seinem Land. Er besucht Deutschland, um den internationalen Austausch zwischen Hilfsorganisationen zu verbessern und fand über das Projekt Gutenachtbus ins Chaosdorf.

Wir haben Samson unsere Räume gezeigt und ihm die Hackerspaces-Bewegung näher gebracht. Beim Gespräch wurden erste Ideen für eine Umsetzung des Konzepts in Pakistan entwickelt.

Zweiter Vortragender war unser Mitglied Mete, der anonymisierte Datenübertragung über I2P vorgestellt hat. In seinem Vortrag gab er Einblick in die Funktionsweise und zeigte den Anwesenden die Möglichkeiten für ihren alltäglichen Datenverkehr.

Von den Seitan-Rouladen mit Grünkohl und Champignons, Kartoffelrösti und Rotkohl haben wir leider kein Bild. Dennoch interessiert ihr euch vielleicht für den Vegan Bacon Workshop.

Bericht vom Freitagsfoo

Beim Freitagsfoo passieren wöchentlich interessante Dinge, die hier nicht angekündigt werden, weil sie (fast) unvorhersehbar sind. Hier ein Bericht vom gestrigen Abend, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Am frühen Abend trafen zwei Hacker aus der Schweiz ein, die Raclette machten und von ihren Reisen mit dem Pennsemmel berichteten. In ihrem Podcast veröffentlichen sie täglich eine Folge und so gibt es bereits jetzt dort einen Bericht vom Freitagsfoo.

Zu dem original schweizer Raclette gab es veganen Bacon und Cheeze für die rein pflanzliche Alternative. Den Bacon hat Yrthy im Chaosdorf hergestellt und dazu gibt’s demnächst auch einen Workshop. Der Cheeze kam von Pfau, einem nahe gelegenen Fachgeschäft für vegane Lebensmittel.

Um neun begonnen die Kurzvorträge, die teilweise vorbereitet und ansonsten ganz spontan gehalten wurden. Die Themen sind breit gefächert und werden von uns nicht sonderlich ausgewählt. Wer etwas vorstellen möchte, kann das gerne einfach so tun. Hier eine Liste dazu, den Rest findet ihr im Wiki.

1. Block Noise! Till zeigt uns seine Videoinstallation und die Technik des Data Moshing im sog. rekursiven Pixelregime.
2. Unburden Your Home Directory Axel erläutert sein Skript zur Behandlung temporärer Dateien im Home-Verzeichnis unter Linux.
3. Schließsystem mit iButton Derf gibt eine Erklärung unseres neuen Schließsystems mit Token.
4. Füchse fangen für Anfänger Andnie führt uns in den Sport des ARDF ein, bei dem mittels Funkpeilung Ziele gefunden werden.
5. Markdown-Präsentationen Dictvm demonstriert ein System zur Erstellung von Präsentationen im Browser mit JavaScript und Markdown.

Anschließend tauschten sich die Anwesenden über das gemeinsam erlebte aus und kosteten unser selbst gebrautes Bier. Außerdem stieg das Produktivitäslevel wieder an und in der Werkstatt wuselten mehrere Menschen anhaltend herum. Dabei ist unsere neue Theke fertiggestellt, ein Unterbau für die Steharbeitsfläche gebaut und mehr Beleuchtung über dem Löttisch installiert worden.

Bis die meisten Menschen sich zurückgezogen haben und die Räume aufgeräumt worden sind, dauerte es noch bis morgens. Der Autor hat erst gegen sieben Uhr das Chaosdorf verlassen – mehr aus Vernunft, als aus Erschöpfung.

Magnetisches Gewürzregal

Samstagabend: Kücheputzen. Das wäre langweilig, wenn die Gelegenheit nicht zum Reorganisieren der Gerätschaften genutzt würde.

Unser Gewürzregal war vollgestopft mit Gläsern und Tütchen, so dass beim Kochen hin und wieder das gesuchte Aroma nicht gefunden werden konnte. Nachdem endlich alle Gewürze in beschrifteten Gläser verfrachtet waren, sah die Lage noch nicht besser aus. Gläser in mehreren Reihen? Unübersichtlich.

So kam uns die Idee, eine weitere Ebene hinzuzufügen. Beim Überlegen fiel unser Blick auf einen Klumpen alter Feststoffmagneten aus zerlegten Festplatten. Die Dinger haben eine dolle Anziehungskraft und Bohrungen an den Seiten. Ein kurzer Versuch zeigte Erfolg. Nun hat das Regal auf der Unterseite des oberen Bretts eine Reihe von Magneten, die Gläser an ihren Metalldeckeln mit einem Schnapp anzieht und festhält.

Wir sind gespannt, wie sich das beim Kochen bewähren wird.

Hinterzimmer wohnlich renoviert

Unser Renovierungs-Rage ging weiter und so haben wir das Hinterzimmer renoviert, welches von nun an gelegentlich auch “Höhle” genannt wird.

Checkliste

  1. Boden repariert und angestrichen
  2. Neue Stromleitungen verlegt und Steckdosen eingegipst
  3. Wände verputzt und angestrichen
  4. Decke von Nikotin und Wasserflecken befreit
  5. Kunstinstallation gebaut (die Höhle)
  6. Lüfter gesäubert und neu abgedichtet (er saugt mächtig)
  7. Beamer-Aufhängung gebastelt und Whiteboard als Leinwand umfunktioniert
  8. Matestapel-Paletten zusammengeschraubt und Mate aufgestapelt
  9. Türvorhang gefrickelt
  10. Soundsystem installiert PlayStation3 aufgebaut

Seit der Einweihung beim Freitagsfoo ist ein konstantes Geräusch von Karambolagen, Hüpftierchen und leises Gekicher zu vernehmen. Vor allem abends. Also wenn euch das Cozyness-Pattern bisher im Chaosdorf zu kurz gekommen ist, kommt ihr in der Höhle bestimmt auf eure Kosten. Denn so produktiv wir vorne sind, so unproduktiv sind wir hinten. Und wir finden beides notwendig und sinnvoll.

Sub-Etha Logo

Sub-Etha braucht deine Hilfe

Es folgt eine Mitteilung des Projektes Sub-Etha

Sub-Etha Logo

Für das No Border Camp, welches ab dem 11. Juli aufgebaut wird, suchen wir noch dringend Menschen, die uns mit der Vorbereitung, Transport und Betrieb des Hackcenters helfen.

Das Hackcenter wird ein Zelt sein, in dem an gemeinsamen und eigenen Computern gearbeitet werden kann. Dafür gibt es eine komplette Infrastruktur mit Netzwerk, Strom, Internetzugang und ein freundliches Team hilfsbereiter Menschen.

Freie, ungehinderte Kommunikation ist Menschenrecht!

Wir sind der Ansicht, dass das Internet ein großes Potential hat. Mit einem freien Netzwerk, in dem Menschen ungehindert kommunizieren können, lassen sich Konflikte lösen, Ideen entwickeln und eine friedliche, gewaltfreie, gemeinsame Kultur aufbauen.

Leider wird durch Zensur und Verknappung immer wieder Menschen die Teilhabe verbaut und Grenzen im Netz aufrechterhalten. Das wollen wir ändern. Und das geht in kleinen Schritten durch Arbeit vor Ort. Mit Sub-Etha verlassen wir unseren Hackspace, unsere Keller und stehen auf von unseren Bürostühlen. Wir bringen das Netz dorthin, wo die Bewegung stattfindet. Mit dem Hackcenter bilden wir einen Freiraum zur Kommunikation auf Camps und sonstwo.

Wir haben uns viel vorgenommen und sind gerade voll beschäftigt mit der Vorbereitung. Ehrlich gesagt sind wir nur zwei drei Leute mit ein paar alten Computern und einer Hand voll Unterstützer*innen.

Hast du Hardware, die du spenden möchtest?

Wir brauchen Computer (Desktops, Laptops, Server), Netzwerkausstattung (Kabel, Switche) und ein paar Rack-Gehäuse (19″ Flight Cases). Bitte bringe die Sachen ins Chaosdorf. Das ist ein Hackspace in der Hüttenstraße 25, Düsseldorf. Dort wird momentan gesammelt, geschraubt und installiert. Wegweiser hier.

Bist du beim Camp dabei und findest ein Hackcenter wichtig?

Wir freuen uns über neue Mitglieder im Team, egal ob sie spezielle Kenntnisse haben oder einfach nur uns unterstützen wollen. Alle Menschen sind willkommen.

Es gibt einiges zu tun: Aufbau des Zeltes, Verlegen der Kabel und Unterstützung der Benutzer*innen. Dazu musst du nicht Informatik studiert haben. Es genügt, wenn du Spaß an der Sache hast.

Kontaktiere uns, erzähle es weiter!

Wenn du mitmachen möchtest, Fragen hast oder uns etwas anbieten kannst, dann schreibe uns bitte.

E-Mail
sub-etha@riseup.net
Web

http://wiki.chaosdorf.de/Sub-Etha

Und berichte bitte deinen Bekannten von uns! Wir sind eine neue Gruppe und uns kennt noch fast niemand.

Lieben Dank für die Aufmerksamkeit.
Mit solidarischen Grüßen,
Dein Team von Sub-Etha

OpenChaos im Juli

Theorie der Elektronen-Laser-Beschleunigung und Anwendungsfälle

Oliver Jansen (Laser- und Plasmaphysik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) berichtet uns über Teilchenbeschleunigung. Wir bekommen einen allgemein verständlichen Einblick in die theoretischen Grundlagen über Strahlung, Kernfusion, Plasma und die Funktionsweise eines Lasers. Besonders interessiert uns, wie praktische Anwendungen laserbasierter Teilchenbeschleuniger aussehen und aussehen können. Rocket Science, wie es im Chaos genannt wird.

Poster

Ihr seid alle eingeladen, den Vortrag zu besuchen, Fragen zu stellen und andere Interessierte kennenzulernen. Das Chaosdorf ist ab 18 Uhr geöffnet, es gibt etwas zu essen und Getränke. Um 20 Uhr beginnt der Vortrag. Nebenbei könnt ihr eure Laptops ins Netz bringen, die Werkstatt besichtigen (und nutzen!), euch entspannen und einen Abend in unserem Hackspace genießen.

Foo jetzt auch in Ruby

Eine neue Ruby User Group trifft sich am Mittwoch, den 13. Juni ab 18 Uhr.

RubyFoo

Hast du bereits Projekte in Ruby entwickelt? Oder möchtest du das tun? Vielleicht suchst du auch gerade erst einen Einstieg in die Programmierung.

Beim RubyFoo treffen wir uns für einen offenen Austausch und zum gemeinsamen Erlernen der Programmiersprache Ruby.

Wenn du einen Laptop hast, dann bringe ihn bitte mit. Wir helfen uns gegenseitig beim Installieren der nötigen Software.