Author Archives: nomaster

CryptoParty Flyer

CryptoParty in der GarageBilk

Workshop am 10. Mai 2014 ab 14 Uhr in der GarageBilk.

Erneut veranstalten wir im Coworking Space, nahezu um die Ecke, eine CryptoParty. In der GarageBilk gibt es wie gewohnt Platz für viele Menschen, schnelles Internet und diesmal gibt es sogar ein Rahmenprogramm: am Vorabend und dem Vormittag vor der CryptoParty präsentiert der Verein Arbeit und Leben mehrere Vorträge zu den Themen Netzpolitik und der Hacker-Szene.

Wer mag, kommt am besten bereits um 11:30 Uhr in die GarageBilk zu den zwei Vorträgen “Geheimhaltung in Zeiten von WikiLeaks und Anonymous” und “O’zapft is! – Geschichte und Aufgaben des Chaos Computer Club”. Zwei Mitglieder des Chaosdorfs geben damit ihr Vorwort für die CryptoParty.

Im praktischen Teil gibt es wie gewohnt eine kurze Einführung in die Funktionsweise der Verschlüsselung mit dem Rechner. Danach teilen wir uns in Gruppen auf, die sich mit konkreten Techniken beschäftigen. Da gibt es unter anderem die Verschlüsselung von Kommunikation per E-Mail und Instant Messaging, Verschlüsselung von Datenträgern und Anonymität im Internet.

Also bringe bitte deinen Laptop mit. Du wirst am besten etwas lernen, wenn du sofort die Programme installieren und ausprobieren kannst. Ungeachtet ob es ein Windows, OS X oder ein Linux ist; jede Plattform ist bei einer CryptoParty am Start und wird auch bedient. Wenn es geht, dann bringe bitte auch den einen oder anderen USB-Stick mit. Ohne lassen sich manche Dinge nicht ausprobieren.

Auch wenn du bereits eine Ahnung vom Thema hast und bereits erfolgreich Verschlüsselung einsetzt, freuen wir uns, wenn du vorbeikommst und mitmachst. Denn eine CryptoParty ist mehr als ein Workshop für Anfänger, sondern eine Plattform der gegenseitigen Bildung und der Diskussion. Durch immer neue Sicherheitslücken, Gesetze und Soziale Bewegungen gibt es immer wieder neue Erkenntnisse zu erfahren und zu verbreiten.

Diesmal wird die CryptoParty unterstützt durch die Wau Holland Stiftung. Danke dafür!

Der Eintritt ist frei; aber wenn ihr mögt, dann bringt etwas Kuchen mit! Wir freuen uns auf euren Besuch.

Die Veranstaltung wird über unser Wiki organisiert.

Hack your School

Ein Hackathon mit Schülern zwischen dem 26. und 30. März

Hände mehrer Menschen, die gemeinsam eine Bombe entschärfen

Bei dem Gedanken an Schule kommen vielen von uns Bilder glücklicherweise vergangener Tage in den Kopf: technikfreie Räume, autoritäre Strukturen und wenige inspirierende Momente. Da war es teilweise schon eine Höhepunkt, wenn mal jemand den Alarm ausgelöst hat.

Logo der Aktion "Chaos macht Schule"

Aber Schule kann so viel mehr sein. Es ist ein komplexes, wandelbares System zum Lernen. Es soll euch nicht nur wichtige Kulturtechniken beibringen, sondern euch auch fördern und eure Ideen verwirklichen. Auf das Lernen hatten wir vom Chaosdorf auch nach der Schule noch Lust, also haben wir unseren Hackspace gegründet. Hier treffen wir uns jeden Tag und machen einfach, was uns gefällt und unser Interesse weckt.

Have a lot of fun!

Wir möchten euch zeigen, was in eurer Community so alles drin ist. Wir möchten eure Interessen herausfordern und euch helfen, ein eigenes Projekt zu verwirklichen. Die sogenannten Hacker schütteln ihre Erfindungen auch nicht einfach so aus dem Ärmel, sondern zeigen sich gegenseitig, was möglich ist und wie es geht. Dafür gibt es Hackspaces: kollektiv betriebene Räume wie das Chaosdorf und das GarageLab, in denen wir uns das Werkzeug teilen und das Know-How vermitteln.

Eine Reise durch die Hackspaces

Wir laden interessierte Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren dazu ein, einen gemeinsamen Hackathon an diesen Orten zu erleben. Beim Forum Freies Theater gastiert die Gruppe machina Ex, die ein paar kleine Workshops vorbereitet hat und die richtige Bastlermentalität mitbringt, um euer Potential zum Explodieren zu bringen.

Los geht es mit einem Kennenlernen am Sonntag, den 23. März im FFT. Dort könnt ihr auch Right of Passage spielen, das neueste Werk von machina eX. Am Mittwoch (26. März) gibt es eine Einführung im FFT, bei der ihr eine Foto-Tour durch die Hackspaces und ein kleines Rätsel zum Einstieg bekommen werdet. Weiter geht es am Donnerstag bei uns im Chaosdorf mit einem Workshop. Ihr lernt, wie ihr eure eigene Elektronik zusammenbaut und zum Leben erweckt. Am nächsten Tag gibt es im GarageLab die Möglichkeit, weiter zu basteln, zu programmieren und zu gestalten. Ob ihr nun bei Elektronik bleiben wollt oder nicht: im GarageLab findet ihr eine Fülle von Werkzeugen und Material, um weiterzumachen und andere Dinge zu probieren.

Wenn ihr Lust bekommen habt, dann meldet euch per E-Mail bei info@fft-duesseldorf.de an. Die Menschen beim FFT organisieren die Woche und geben uns Bescheid, wie viele Lötkolben wir bereit halten sollen.

Heute CryptoParty im LZ Hinterhof

Heute treffen wir uns für eine CryptoParty im Linken Zentrum Hinterhof.

Wir zeigen euch und uns gegenseitig, wie Programme zur Verschlüsselung von E-Mails und Datenträgern funktionieren. Außerdem gibt es Beiträge zur Sicherheit und Anonymität im Web. Im Kollektivbetrieb des Hinterhofs treffen sich Aktivisten, Datenreisende und Interessierte zum Austausch. Es gibt auch etwas zu Essen und Lounge-Musik.

Der Eintritt ist wie immer frei. Bringt eure Laptops mit!

Datum: 8. März 2014 (heute!)
Beginn: 14 Uhr
Ort: LZ Hinterhof, Corneliusstraße 108 Düsseldorf

(Sorry, dass wir so kurzfristig einladen. Verpeilung.)

Gemeinsam Drucken

Printing Plastic Objects

Am vergangenen Samstag trafen die 3D-Drucker des Rheinlands zu einem Gipfeltreffen im Chaosdorf aufeinander. Wir hatten dazu die benachbarten Hackspaces und Geeks eingeladen, die sich mit der Technik beschäftigen.

OrcaBot

Wir waren etwas überrascht über die 20 Menschen und fünf Drucker, die bis zum Mittag eintrafen. Zwei Grüppchen kamen zunächst ohne eigene Drucker an, aber das Problem wurde schnell gelöst: die einen hatten ein Auto dabei und so wurde auf die Schnelle ein weiterer Drucker aus Wuppertal angekarrt.

Gemeinsam Drucken

Bei zwei Vorträgen gab es gesammelte Informationen zur Praxis und Theorie des 3D-Drucks.

Vortrag: 3D-Druck in medizinischer Anwendung

Zunächst stellte dr1ll eine Anwendung aus der Medizin vor. Er selber ist Zahnarzt und arbeitet derzeit mit einem Kieferorthopäden zusammen, der ein schwieriges Problem bearbeitet. Um die Operation eines wachstumsgestörten Gebisses zu planen, wurde ein Modell ausgedruckt, das aus Röntgenbildern generiert wurde. Das hat tatsächlich geklappt, unter Zuhilfename diverser Werkzeuge, die uns in dem Vortrag näher gebracht wurden.

Vortrag: Polymere im 3D-Druck

Beim zweiten Vortrag ging es um Grundlagen. yrthy gab eine Einführung in die Chemie der Polymere die verschiedenen Möglichkeiten zur Verkettung von Molekülen. Er leitete daraus die Auswirkungen auf die Qualtität der Filamente her und gab einen Einblick in die Herausforderungen, die sich unseren Lieferanten stellen.

Forschungsdrucker

Währenddessen und danach wurde weiter gedruckt und der Abend ging bei einigen noch etwas länger. Daraus lässt sich ablesen, dass wir uns wahrscheinlich bald wieder treffen. Vielleicht etabliert sich ja eine 3D User Group, die in verschiedenen Hackspaces zusammenkommt, weiter wächst und zusammen lernt.

Falls auch du Interesse an einem Treffen hast oder sogar Mitglied in einem Hackspace bist, in dem wir uns treffen können, dann kommentiere den Artikel!

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CryptoParty September

Verehrte Informationsbürgerinnen und -bürger,

wir laden euch dringend und freundlich zu unserer CryptoParty am 8. September ein.
Es ist an einem Sonntag und geht los um 16 Uhr in unserem Räumen.

CryptoParty Logo

Bei einer CryptoParty lernt ihr, ein Programm zur Datenverschlüsselung auf eurem eigenen Gerät zu installieren, einzurichten und zu bedienen. Wir stellen euch eine Reihe Programme vor, mit denen ihr E-Mails, Chat-Nachrichten und Datenträger verschlüsseln könnt. Ihr lernt, wie Verschlüsselung funktioniert, ohne dabei von technischen Details überfordert zu werden und erhaltet praktische Hilfe zur Selbsthilfe. In kleinen Gruppen nehmen wir uns das passende Programm für die Nutzer ähnlicher Geräte vor und gehen nicht auseinander, ehe alle Probleme gelöst und Fragen beantwortet sind.

Die CryptoParty ist für alle da und kostet keinen Eintritt. Bitte bringt euren Laptop, euer Tablet oder euer Smartphone mit. Mit Windows, OS X, Linux und anderen mobilen Betriebssystemen kommen wir klar. Wenn ihr bereits Ahnung vom Thema habt, seid ihr dennoch und besonders herzlich eingeladen. Denn je mehr Menschen etwas erklären können, desto besser funktioniert die CryptoParty. Ach ja: welcher Algorithmus der sicherste ist, soll nicht Thema des Abends werden.

Zu Beginn gibt es einen kurzen Vortrag über das Warum und Wie der Kryptographie (garantiert mathematikfrei). Anschließend teilen wir uns in Arbeitsgruppen auf. Innerhalb von zwei, drei Stunden solltet ihr ausgestattet sein und Zeit haben, euch bei einer Mate auszutauschen; oder das Weite zu suchen. Im Wiki wird die Party vorbereitet. Dort findet ihr ein laufend aktualisiertes Programm und was sich sonst noch ergibt.

Also, kommt vorbei und lasst uns loslegen. Wir freuen uns auf euch.

Privacy is not a crime!

Verständlich Schreiben

OpenChaos April

Alle Interessierten laden wir ein zu unserem Workshop Verständlich Schreiben mit Corinna (pallas) am Samstag, den 13. April 2013 ab 15 Uhr.

Wir alle freuen uns über gute Doku, wenn wir etwas Neues lernen. Doch wie sieht es mit der Doku für unsere eigenen Projekte aus? Ist sie a) vorhanden und b) verständlich geschrieben?

Gut zu schreiben kann man lernen. Im Workshop verbessern wir “fertige” Texte in mehreren Schritten. Bring also gerne Deine vorhandenen Texte mit! Es muss auch nicht unbedingt eine Dokumentation sein, da die meisten Regeln für alle Arten von Text gelten. Für alle die noch keine Texte haben bringt Corinna Übungstexte mit.

Das Überarbeiten geht am besten mit einem Laptop. Alternativ kannst Du auf totem Baum mitmachen.

Die Teilnahme ist kostenlos, aber wir freuen uns über eine Spende. Wenn Du jetzt schon entschlossen bist, mitzumachen, kannst du dich gerne im Wiki anmelden.

Privacy is not a Crime. Freiheit stirbt mit Sicherheit. International Day for Privacy #IDP13

Für die Privatsphäre demonstriert

Heute fanden an vielen Orten auf der Welt Aktivitäten zum Internationalen Tag für die Privatsphäre statt. In Europa, Südamerika, USA und Australien gingen die Menschen auf die Straße, um auf ihr Recht auf Privatsphäre aufmerksam zu machen. Dem haben wir uns angeschlossen und eine Demonstration in Düsseldorf angemeldet.

Unserem Aufruf folgten etwa 60 Menschen aus unterschiedlichen Gruppierungen, die der Auftaktkundgebung lauschten und sich zu einem Demonstrationszug durch die Stadt aufmachten. In der Vorbereitung war uns nicht klar, wie viele Menschen auftauchen werden und wir hatten auf eine größere Gruppe gehofft. Angesichts der Dezentralität und der niedrigen Temperaturen verstehen wir jedoch die für Düsseldorfer Verhältnisse relativ kleine Gruppe, auch verglichen mit der Demonstration gegen Acta im vergangenen Sommer, die Tausende auf die Straße brachte.

Den Anfang machte ein Mitglied unseres Clubs, mit einer Erklärung zu unserer Motivation. Bei einem Zwischenstopp gab ein Vertreter der PARTEI eine Rede, am Ende sprachen drei Menschen ihre eigenen Ansichten zur Thematik vor der Gruppe aus. Außer den üblichen Guy-Fawkes-Masken waren Fahnen der Piratenpartei und FAU sichtbar. Der Nachmittag verlief ohne Zwischenfälle.

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Dashboard Screenshot

Dashboard, Dashboard an der Wand

Ein datenreiches Monitoringsystem auf Basis von Pixelbildschirmen: Eine der schönen, greifbaren Ideen die uns seit Star Trek durch den Kopf geht. Mit einem Blick auf die Wand bekommt der Betrachter Auskunft über die aktuelle Situation. Also die Datenleitungen, Ressourcenverbrauch und alles, was wir zu Betreiben eines Hackspaces wissen wollen.

Dort sollten Informationen in Zahlenwerten und im zeitlichen Verlauf als Graphen angezeigt werden. Üblichwerweise handelt es sich hier um Informationen wie Auslastung der Rechner und Zugriffsstatistiken für Dienste. So lassen sich hiermit alle möglichen Informationen speichern; eben alles, was sich messen lässt. Wir schlagen hiermit die Brücke zwischen den beiden Trends “Big Data” und Automation.

Dashboard

Das können wir auch im Kleinen probieren. So haben wir erst einmal einen Dienst zum Sammeln der Daten aufgesetzt. Das Projekt Graphite ist eine Freie Software, die auf einem virtuellen Server im Chaosdorf läuft. Über ein simples Protokoll nimmt der – in Python realisierte – Dienst Messwerte an und speichert sie in einer speziellen Datenbank.

Dort werden die Messwerte chronologisch gespeichert und langfristig in immer gröberen Zeitschritten archiviert. Damit ist es möglich, sekundengenaue Auskunft über die vergangenen Tage zu erhalten und länger zurückliegende Daten in Minuten zusammenzufassen, um die Größe der Datenmenge zu begrenzen.

Graphite gibt die Daten in frei konfigurierbaren Graphen als Pixelgrafik (PNG) gerendert oder in maschinenlesbarer Form als JSON-Datei aus. Letzteres verwendet unsere Rauminstallation, die mittels der freien Web-Anwendung Team Dashboard realisiert wurde. Auch diese haben wir nicht selbst entwickelt, da wir uns gerade erst mit deren hochaktueller Technologie auseinandersetzen.

Team Dashboard bezieht die Daten und zeichnet Graphen direkt im Browser als Vektorgrafik (SVG). Dazu nutzt es einen HTML5-Canvas und die Bibliothek D3. Somit erscheinen die Graphen hochauflösend und sind auf dem Endgerät skalierbar. Da das Dashboard auf jedem Rechner im Chaosdorf angezeigt werden kann, sicherlich von Vorteil.

Zudem können ohne weitere Konfiguration am Server beliebig viele verschiedene Messreihen gespeichert werden. Von überall im lokalen Netzwerk werden Daten angenommen und gespeichert. Auf dem Dashboard können sie dann aufgearbeitet angezeigt werden. So entsteht kollaborativ eine Übersicht über die in den verschiedenen Projekten angefallenen Daten.

Derzeit werden folgende Informationen dargestellt – weitere Anzeigen sind geplant.

  • Internet-Traffic stromauf- und abwärts (Graph)
  • Anzahl der Endgeräte im Netzwerk (Zahl)
  • Uplink-Traffic unserer Freifunk-Node stromauf- und abwärts (Graph)
  • Anzahl der Freifunk-Nodes in der Düsseldorfer Community (Zahl)
  • Temperatur der Luft im Hackcenter (Graph/Zahl)
  • Öffnungs-Status der Chaosdoor, unserer Eingangstür (Graph/Zahl)
  • Verbleibende Überbrückungszeit der unterbrechungsfreien Stromversorgung (Graph)
  • Systemauslastung unseres Servers Hyperion (Graph)

DashPi

Die Rauminstallation besteht aus einem kleinen Rechner (Raspberry Pi), an den ein Bildschirm angeschlossen ist und der die Web-Anwendung darstellt. Dazu bootet er ein minimales Betriebssystem (Arch Linux) und startet ein Fenstersystem (awesome), auf dem im Vollbild der Web-Browser (luakit) angezeigt wird.

Der Rechner verfügt über eine GPIO-Stiftleiste, die programmierbar ist. An diese haben wir einen Temperatursensor per I2C-Protokoll angeschlossen. Dieser misst die Raumtemperatur mit einer Auflösung von 0,06 °C.

Die Daten werden sekündlich mit einem eigens entwickelten Werkzeug ausgelesen und übers Netzwerk übertragen. Auf dem Server empfängt StatsD die Daten per UDP und versieht sie mit einem Zeitstempel, bevor er sie alle zehn Sekunden gesammelt an Graphite weitergibt.

Daten per UDP ohne Zeitstempel übermitteln zu können, bedeutet für uns eine weitere Möglichkeit. Mikrokontroller mit minimaler Ausstattung können so Daten sammeln und verfügbar machen. Wir planen derzeit, den Temperatursensor neben anderen Sensoren auf einem eigenen Endgerät unterzubringen, das auf einer 8-Bit-Mikroarchitektur basiert.

Bis dahin sind wir noch damit beschäftigt, weitere sinnreiche Graphen zu spezifizieren. Dazu stellt Graphite Funktionen bereit, mit denen zeitliche Ableitungen, Skalierungen und andere Manipulationen möglich werden. Am Ende trauen wir eben keiner Satistik, die wir nicht selber gefälscht haben.

29C3 Congress Everywhere Poster

Congress Everywhere

Vom 27. bis 30. Dezember findet der 29. Chaos Commmunication Congress (29C3) in Hamburg statt. Zu der größten Jahresveranstaltung unseres Clubs fährt auch ein Team des Chaosdorfs, welches vor Ort eine Assembly organisiert.

Dort zeigen wir unsere Projekte – unter anderem Freifunk, OwnBeer, Matelade und was wir sonst noch mitbringen können.

Im Programm finden sich Vorträge zu einem breiten Themenspektrum, das uns brennend interessiert und das wir allen Menschen näher bringen möchten. Daher zeigen wir die Vorträge live per Video-Stream im Chaosdorf. In drei Räumen bauen wir Projektionen auf und tun alles, um ruckelfrei die Vorträge schauen zu können.

Dazu laden wir alle ein, ins Chaosdorf zu kommen und gemeinsam die Vorträge zu sehen, sich darüber auszutauschen und eine gute Zeit zu haben. Denn überall wo es Netzwerk, Mate und Spaß am Gerät gibt, kommt Congress Feeling auf. Dafür nehmen wir keinen Eintritt und kochen für eine kleine Spende sogar etwas zu Essen.

Wenn ihr es also nicht schafft, zum Congress zu fahren, ist das vielleicht eine nette Alternative. Auch wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, was der CCC eigentlich so tut, die perfekte Gelegenheit.

Und wenn ihr sogar selber etwas dafür tun wollt, aber nicht die Ressourcen für ein Congress Everywhere, dann schließt euch an und werdet Engel! Im Chaosdorf Wiki organisieren wir uns.

Am 27.12. (Donnerstag) um 10 Uhr öffnen wir das Chaosdorf. Die Keynote startet um 11 Uhr.
Bringt Brötchen mit!
Wenn ihr wollt, könnt ihr euch anmelden.

Spendenterminal

Spendenterminal deployed

Unser Spendenterminal hat ein neues Heim bekommen und hängt nun in der Schleuse an der Wand.

Ihr könnt es jederzeit benutzen, um einen Lastschriftauftrag zu erteilen. So erhalten wir regelmäßig eine Spende, die uns weiterhilft und um die ihr euch nicht jedesmal kümmern müsst. Nützlich, wenn ihr das Chaosdorf gerne öfter besucht oder uns Unterstützung aus der Ferne zukommen lassen wollt.

Einfach die Bankkarte durchziehen und ein Formular fällt kurz darauf aus dem Drucker. Kontodaten sind bereits vorausgefüllt, nun fehlt nur noch ein Kreuzchen für das Intervall und der Betrag, den ihr spenden wollt. Optional könnt ihr auch die Felder für Namen und Anschrift ausfüllen, um eine (jährliche) Spendenquittung zu bekommen. Den ausgefüllten Zettel bitte in den Briefkasten des Vorstands werfen – das ist der Gelbe mit dem Pesthörnchen.

Spendenterminal_unten

Ein kleiner Rechner (Raspberry Pi) bekommt die Daten aus dem Kartenleser und fügt sie in eine Vorlage ein. Anschließend wandern die Daten direkt zum Drucker – wobei nichts gespeichert oder übers Netz verschickt wird. Es wird also nur etwas Arbeit für das Ausfüllen des Formulars übernommen.

Wer will, kann uns auch einen Auftrag per E-Mail zukommen lassen.

Der Chaos Computer Club Düsseldorf / Chaosdorf e.V. ist gemeinnützig anerkannt und Spenden sind voll abzugsfähig.