Category Archives: Bericht

GameJam(0): The Day After

Der erste GameJam des Chaosdorf ist vorbei und nach erschöpfenden 40 Stunden Coding waren wir zwar sehr fertig, aber auch sehr stolz auf unsere Ergebnisse.
Es wurde viel geflucht und gefreut über $Dinge die klappten oder eben auch nicht. Egal ob langjähriger Programmierer oder Anfänger, wir haben alle geschafft was am Anfang nicht jeder glauben konnte, spielbare Spiele zu schreiben.
Aber das wichtigste, der Spaß am Spiele-Entwickeln kam definitiv nicht zu kurz.

Plantprogrammer hat uns während der Zeit nicht nur mit Nudeln, sondern auch mit awesome Keksen versorgt und trotzdem zusammen mit gglyptodon ein erstaunliches Spiel abgeliefert.

Teilnehmer(10)

Themen(6)

  • A new Dawn
  • Pizza
  • Balance
  • Blocks
  • Trains
  • Michael Bay

Spiele(6)

“Finale” Versionen der Spiele am ende der GameJam: FINAL VERSIONS

Titel: masspong
Autor: SkaveRat
Programmiersprache: golang
Plattform: Browser (PC)
Kategorie: block
GitHub: masspong-server masspong-client masspong-web
Beschreibung:
Ein Klon des klassischen Pong-Spiels implementiert als golang-Server. Der Server berechnet die Position des Balls und der Schläger. Um die Schläger zu bewegen können beliebig viele Spieler Bewegungsanweisungen “UP” oder “DOWN” an den Server schicken. Dadurch entsteht ein Massively Multiplayer Online Pong Erlebnis (MMOPE) á la Twitch plays Pokemon.

masspong

masspong

Titel: GridCity
Autor: bison, Shodan
Programmiersprache: C# (Unity Framework)
Plattform: Windows / Linux / Mac
Kategorie: blocks, trains, michael bay, a new dawn
Notizzettel: https://pads.ccc.de/8E7adio5X5
Beschreibung:
GridCity ist ein Grid-basiertes Singleplayer Simulationsspiel. Der Spieler kann Stadtzentren und verschiedene Ressourcen-generierende Gebäude bauen. Um den Bauradius zu erweitern, müssen neue Stadtzentren errichtet werden, die wiederum über Bahnstrecken mit den vorhandenen Stadtzentren verbunden sein müssen.

GridCity

GridCity

GridCity Building Destruction

GridCity Building Destruction

Titel: 8-bit pizza train demolition derby
Autor: haxdraht
Programmiersprache: C
Plattform: avr
Kategorie: blocks, trains, balance, michael bay, a new dawn
Youtube: TilTisback
Beschreibung:
Dieses Spiel war das erste fertiggestellte Spiel des GameJams. 16 im Kreis angeordnete LEDs auf einer Platine symbolisieren die Bahnstrecke. Ein 8-bit langer Zug (acht leuchtende LEDs) rotiert auf der Bahnstrecke. Durch Knopfdruck kann der Spieler versuchen ein Segment, in die Luft zu sprengen. Wenn er trifft, wird das getroffene Segment entfernt und der Zug fährt schneller (weil wegen Masse und so).

source code of 8-bit pizza train demolition derby

source code of 8-bit pizza train demolition derby

8-bit pizza train demolition derby

8-bit pizza train demolition derby

Titel: ObeTownGirl
Autor: gglyptodon, plantprogrammer
Programmiersprache: C# (Unity Framework)
Plattform: Windows / Linux / Mac / Android
Kategorie: pizza, balance
Beschreibung:
Die Welt ist eine Pizza, auf deren höchstem Berg die Stadt ObeTown ruht. Die Stadtbevölkerung hat Hunger und verliert nach und nach an Gewicht. Ziel des Spiels ist es, die Anwohner vorm Verhungern zu retten. Der Spieler tippt die Namen der Anwohner ein, die sodann mit Pizza beliefert werden. Durch Gewichtszunahme und Geburtenrate gerät die Stadt in ein Ungleichgewicht, das durch geschicktes Füttern auszugleichen gilt.

ObeTownGirl Title Screen

ObeTownGirl Title Screen

ObeTownGirl ingame

ObeTownGirl Ingame

ObeTownGirl HighScores

ObeTownGirl HighScores

ObeTownGirl Credits

ObeTownGirl Credits

Titel: Pizza Guy vs Mcbay
Autor: Lorcan, newt
Programmiersprache: Javascript (Phaser Framework)
Plattform: Browser (PC)
Kategorie: pizza, michael bay, balance
Beschreibung:
Pizza Guy vs McBay ist ein side-scrolling jump&run&pizza-Spiel. Mit Parallax-Scrolling und selbstgenerierten Sprites wird das Spieler-Auge verwöhnt. Pizza Guy kann durch eine urbane Landschaft laufen und mit Pizzen um sich werfen.

Pizza Guy vs Mcbay

Pizza Guy vs Mcbay

Titel: LokoPizza
Autor: YtvwlD, a1asd
Programmiersprache: Python (ncurses package)
Plattform: Linux / Mac without sound
Kategorie: pizza, michael bay, trains, blocks
GitHub: LokoPizza
Beschreibung:
LokoPizza ist ein Konsolenspiel, bei dem der Spieler für einen Zug die Weichen so stellen muss, dass er unversehrt zum Ziel gelangt. Zwischendurch werden Pizzabomben geworfen, die Gleisabschnitte beschädigen. Die beschädigten Gleise werden mit der Zeit repariert.
Berühmtes Zitat: “Wir brauchen keine Objekte, wir haben Framebuffer!”

LokoPizza Title Screen

LokoPizza Title Screen

LokoPizza Tutorial Level 1

LokoPizza Tutorial Level 1

LokoPizza Tutorial Level 2

LokoPizza Tutorial Level 2

LokoPizza Tutorial Level 2 exploding track

LokoPizza Tutorial Level 2 exploding track

Fazit

  • Alle hatten Spaß
  • Alle haben etwas gelernt
  • Das pseudo JavaScript von Unity 3D ist fürn Arsch (bison + Shodan testeten)
  • Das wollen wir bald[tm] wieder machen
  • Vorbereitung und Vorkenntnisse sind zwar hilfreich, aber total überbewertet ;)

Was wir hätten besser machen können:

  • Dedicated Support Person (DSP)
    (Eine $Person, die sich um das kümmert, was übernächtigte so verpeilen)
  • Definieren: Was ist ein “Spielbares” Spiel?
    Das Ziel etwas genauer beschreiben, was man mit “Spielbar” meint.
  • Mailing-Liste
    Eine Mailing-Liste zum Kommunizieren für davor+danach.

Digitale Schlüssel (iButtons / SmartButtons) klonen

Herkömmliche (“Analoge”) Schlüssel sind inzwischen ein gut erforschtes Thema: Die Lockpicker beschäftigen sich ausgiebig damit, Schlösser ganz ohne Schlüssel zu öffnen, und vorhandene Schlüssel können je nach Bauart anhand von Fotos rekonstruiert werden — teilweise kann das Duplikat sogar direkt ausgedruckt werden.

Ein iButton

Ein iButton (mit gesperrter ID)

Auch für unsere Vereinsräume haben wir Schlüssel und ein zugehöriges Schließsystem. Da es bei über 80 Mitgliedern aber nicht sinnvoll ist, einen einzigen Schlüssel für jedes Mitglied nachmachen zu lassen, verwenden wir digitale Schlüssel: Sogenannte iButtons bzw. SmartButtons. Jedes Mitglied erhält einen iButton, der eine eindeutige ID aus 48 bit Daten und 8 bit Prüfsumme enthält. Ist eine an der Tür eingelesene ID in der Liste der erlaubten IDs enthalten, wird die Tür aufgeschlossen. Da diese ID nicht verschlüsselt und in unserem Fall sogar auf dem Gehäuse aufgedruckt ist, besteht auch hier die theoretische Möglichkeit, iButtons zu klonen. Die Frage ist nur, wie viel Aufwand es ist.

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Gemeinsam Drucken

Printing Plastic Objects

Am vergangenen Samstag trafen die 3D-Drucker des Rheinlands zu einem Gipfeltreffen im Chaosdorf aufeinander. Wir hatten dazu die benachbarten Hackspaces und Geeks eingeladen, die sich mit der Technik beschäftigen.

OrcaBot

Wir waren etwas überrascht über die 20 Menschen und fünf Drucker, die bis zum Mittag eintrafen. Zwei Grüppchen kamen zunächst ohne eigene Drucker an, aber das Problem wurde schnell gelöst: die einen hatten ein Auto dabei und so wurde auf die Schnelle ein weiterer Drucker aus Wuppertal angekarrt.

Gemeinsam Drucken

Bei zwei Vorträgen gab es gesammelte Informationen zur Praxis und Theorie des 3D-Drucks.

Vortrag: 3D-Druck in medizinischer Anwendung

Zunächst stellte dr1ll eine Anwendung aus der Medizin vor. Er selber ist Zahnarzt und arbeitet derzeit mit einem Kieferorthopäden zusammen, der ein schwieriges Problem bearbeitet. Um die Operation eines wachstumsgestörten Gebisses zu planen, wurde ein Modell ausgedruckt, das aus Röntgenbildern generiert wurde. Das hat tatsächlich geklappt, unter Zuhilfename diverser Werkzeuge, die uns in dem Vortrag näher gebracht wurden.

Vortrag: Polymere im 3D-Druck

Beim zweiten Vortrag ging es um Grundlagen. yrthy gab eine Einführung in die Chemie der Polymere die verschiedenen Möglichkeiten zur Verkettung von Molekülen. Er leitete daraus die Auswirkungen auf die Qualtität der Filamente her und gab einen Einblick in die Herausforderungen, die sich unseren Lieferanten stellen.

Forschungsdrucker

Währenddessen und danach wurde weiter gedruckt und der Abend ging bei einigen noch etwas länger. Daraus lässt sich ablesen, dass wir uns wahrscheinlich bald wieder treffen. Vielleicht etabliert sich ja eine 3D User Group, die in verschiedenen Hackspaces zusammenkommt, weiter wächst und zusammen lernt.

Falls auch du Interesse an einem Treffen hast oder sogar Mitglied in einem Hackspace bist, in dem wir uns treffen können, dann kommentiere den Artikel!

Bericht: Cryptoparty 3 am 20.07.2013

Unser Raum platzte fast aus den Nähten, obwohl wir ja nicht so wirklich viel an Ankündigungen gemacht hatten: Ein bißchen Twitter, ein bißchen G+, ein Blogartikel. Das Thema Verschlüsselung ist derzeit offenbar sehr gefragt. Und nicht nur bei Besuchern: Wir hatten drei Pressevertreter zu Gast (WAZ, WDR5, Wirtschaftswoche) – das dürfte wohl Rekord gewesen sein.

Nach der Keynote und zwei Vorträgen über Verschlüsselung allgemein sowie OTR (für Instant Messaging) wurden Workshops gebildet, in denen das gerade Gehörte – vor allem zum Thema Mailverschlüsselung – in die Praxis umgesetzt werden sollte. Daneben wurde über Plattenverschlüsselung und Verschlüsselung auf mobilen Geräten informiert und diskutiert. Auch CaCert war zu Gast und bot Assurances an.

In den Vorträgen und auch während der Diskussionen wiesen wir immer wieder darauf hin, wie wichtig es ist, daß Verschlüsselungssoftware Freie Software ist. Man sollte sich nicht auf das Versprechen eines Herstellers verlassen, daß seine Software ja schon sicher sei, sondern nur Software nehmen, bei der das anhand des Quellcodes überprüfbar ist.

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Thomas Jarzombek, Bundestags-Mitglied, im Chaosdorf

am Mittwoch den 29.05.2013 stellte sich Thomas Jarzombek einem regen Diskurs im Chaosdorf. Das regelmäßig im Chaosdorf stattfindende Fellowshiptreffen der Free Software Foundation Europ (fsfe) hatte das Bundestags-Mitglied und Mitglied des Unterausschusses neue Medien zu einem Gedankenaustausch über netzpolitische und Themen der freien Software eingeladen. Der außerdem anwesende Präsident Karsten Gerloff der fsfe, ein Mitglied der Piratenfraktion im NRW Landtag, Marc Olejak, sowie die zahlreiche Gemeinde des Chaosdorf versprachen im vorhinein eine interessante Runde.

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Die Diskussion war rege und alle Anwesenden konnten einen näheren Blick auf die Hürden im politischen System der Bundes-Republik-Deutschland nehmen. Aus dem Wunsch von Herrn Jarzombek anschließend die mitgeschriebene Liste über die besprochenen Ideen und Vorschläge zu bekommen, lässt sich die Hoffnung auf ein befruchtendes Miteinander herleiten.

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Insgesamt war es ein wirklich gelungener Abend, mit vielen interessanten Ideen und offengelegten Problemen.

Update:  FSFE Berichtet

 

Freitagsfoo 10.05.2013

Cool ++ – so könnte man hier eigentlich den Titel setzen, denn Anderes zu sagen, fällt mir kaum ein bei dem, was uns beim letzten Freitagsfoo am 10.05.2013 geboten wurde.

Unüblich früh fürs Chaosdorf war der Beamer an, und ein seltsames, bewegtes und verzerrtes Doppelbild einer Achterbahnfahrt in 3D-Landschaft war zu sehen. Davor saß jemand mit einem schwarzen Kasten vor dem Gesicht und war sichtlich begeistert.

Wir hatten Besuch aus Berlin von einem VR-Profi, der uns die Entwicklerversion der Oculus Rift probieren ließ. In einem kurzen Vortrag konnte er überzeugende Argumente vorbringen, die sie zu einem Nice Piece of Technology kategorisierte. Dem folgte ein Kurzabriss über seine ganz persönliche Geschichte der VR-Brillen, die schon etwa. 1980 begann. Die angespannte Stille im Raum, bei der man nur vom Rauschen der Gerätelüfter gestört wurde, sagt alles, was über die emotionale Stimmung im Raum sonst zu sagen wäre.

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Der Abend war noch jung, und nach so viel geballter Technology Experience war keiner auf das gefasst, was folgte. Da stand so ein schlaksiger Jüngling vor uns, der mit vergleichsweise wenig Investition einen autarken PC vorstellen konnte. Der arme Kerl konnte sich kaum vor dem Bombardement an Fragen schützen, das schon während seiner Ausführungen einschlug.

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Natürlich hat unsere Freifunkrouterfraktion es sich nicht nehmen lassen, darauf aufmerksam zu machen, dass man Freifunkrouter bereits auch in die Autarkie entlassen hat.

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Dem ganzen folgte zum Abschluss ein Ausflug in die Abgründe des Hardware-Supports. Die Länge der Geschichte mit seinen wenigen Höhen und umso zahlreicheren Tiefen war so gewaltig, dass der eine oder andere anfing, Buch zu führen, um überhaupt noch mitzukommen. Wieviel Aufwand es machen kann, einen neuen Laptop mit Produktionsfehler in einen brauchbaren Zustand zu versetzen, war noch von keinem so nachhaltig geschildert worden. In der Summe so richtig deftiges Apfelmus, welches den Redner sichtlich bewegte und regelmäßiges Raunen im Publikum verursachte. Bewundernswert war die Hartnäckigkeit des Gepeinigten, die ungebrochen nach derlei Willkür aufrecht gehalten worden war und mit tosendem Applaus gehuldigt wurde.

Freitagsfoo vom 26.04.2013

Auf dem letzten Freitagsfoo vom 26.04.2013 hatten wir einigen Besuch, über den wir uns sehr gefreut haben und wollen ihnen hiermit noch einmal recht herzlich danken.

Visit from Hackerspace Interlock in Rochester, New York USA

Als erstes tauchte ohne große Vorwarnung ein Mitglied des Hackspace Interlock aus Rochester auf. Er hatte hier in der Nähe beruflich zu tun und entsprechend die Gelegenheit genutzt bei uns für zwei Stunden seiner kostbaren Zeit in Deutschland vorbei zu schauen. Nach einer Führung durch unseren Hackerspace wurde auf eine spontane Bitte aus den Reihen der zahlreichen Anwesenden eine ausführliche Vorstellung des Hackerspaces Interlock in Rochester aus dem Bundesstaat New York in den USA.

Wer sich selbst einen Eindruck machen möchte, kann sich  in dem umfangreichen Bildarchiv auf der Hompage des Hackerspace umschauen. Das offensichtlich große Interesse im Raum, was man an den zahlreich verweisten Laptops erkennen konnte, galt dem Umstand, einmal einem Hacker jenseits des großen Teiches leibhaftig begegnen zu können. Wir bedanken uns dafür noch einmal recht herzlich und bleiben bei unserem Angebot zu einem virtuellen Austausch zwischen den beiden Hackerspaces. Wir hoffen ebenso, den Besuch einmal erwiedern, und der großherzigen Einladung folge leisten zu können.

Als weiteren Gast von außerhalb aber jedoch eher aus der direkten Nachbarschaft hatten wir das

FFT (Forum Freies THEATER) aus Düsseldorf

zu besuch. Das FFT, für die nicht Anwesenden und Interessierten wurde 1999 gegründet und ist ein Produktions- und Veranstaltungsort für professionelles freies Theater in Düsseldorf. Ohne festes Schauspielensemble steht das FFT für ein Programm an der Schnittstelle von Theater, Performance, Tanz, bildender Kunst und Musik. Die Affinität, die zu einem Besuch im Chaosdorf führte, rührte vermutlich von einem Besuch diverser Clubmitglieder auf einigen ihrer Veranstaltungen her. Ganz besonders war uns die Teilnahme an der Produktion von machina ex “Game ON Stage” ein Erinnerungsträchtiges Erlebnis.

Das schöne am FFT, und weshalb hier insbesondere noch einmal darauf aufmerksam gemacht werden soll, sind die technikaffinen Vorstellungen, an denen man nicht nur passiver Zuschauer, sondern aktiver Teilnehmer des Geschehens sein kann. Dabei wird in einer speziellen Themenreihe des FFT der Kontakt mit der Technik aus einer neuen und innovativen Theaterkultur heraus gesucht. Zu dem in Kürze statt findenden Programm, dass aus dieser Perspektive interessant ist, gehört z.B. Game ON Stage – LEVEL TWO, der Berliner Künstlergruppe machina ex. Aber sicherlich ist auch der Invisible Playground – SCENE IT ALL ein interessanter Termin.

Wir danken hier auch noch einmal herzlich für das rege Interesse, das Ihr in uns geweckt habt.

 

Lichtsteuerung Teil 3: Bus / Firmware

Ein Thema hätten wir noch: Es gibt Hardware und ein tolles Webinterface, aber wie kommen die Signale dann vom Webinterface zum Schieberegister? Und was macht man, wenn man feststellt, dass man neben Lampen auch noch RGB-Streifen, 7-Segment-Anzeigen und Weiteres ansteuern möchte?

Ohne besondere Vorkehrungen passen nämlich nicht sehr viele Geräte an einen RasPi: Es gibt 10-12 nutzbare GPIO Pins, d.h. bei 2 Pins (Clock + Data) pro Endgerät ist Platz für 5-6 Geräte. Wenn man das Taktsignal gemeinsam benutzt, werden daraus sogar 9-11.
Das mag ausreichen, hat aber immer noch das Problem, dass es nicht skaliert und man für jedes neue AVR-Board ein zusätzliches Kabel vom RasPi bis zum Board ziehen muss.

Also: Warum nicht ein Datenbus?
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Lichtsteuerung Teil 2: Software

Nachdem der letzte Eintrag nur ein paar Hardwaredinge beleuchtet hat, geht es jetzt um die Software, genaugenommen das Webinterface und ein paar Zusatzskripte.
Die Dateien liegen wie alles andere im dorfmap repository und einige Helfer in dorfmap-deb.

Weboberfläche

dorfmap ist Perlcode mit Mojolicious. Zeigt im Browser einen Grundriss des Chaosdorf an und verteilt darauf Symbole für Lampen, Drucker, Türstatus und weitere potentiell interessante Dinge. Die Koordinaten der Geräte sind als Pixel-Offsets (ja, eigentlich möchte man relative Angaben benutzen ;-) ) zusammen mit Steuerungsfoo in einer coordinates-Datei angegeben.

Status anzeigen

Ausgelesen wird entweder direkt aus dem GPIO-Pin (per /sys/class/gpio) oder Caches für die Schieberegister in /tmp. Einige Sonderfälle (z.B. Hosts, die nicht steuerbar sind) werden von einem separaten Skript alle zwei Minuten überprüft und zwischengespeichert.

Status ändern

Per Default wird getoggelt, d.h. ein Klick auf eine eingeschaltete Lampe schaltet sie aus und ein Klick auf eine ausgeschaltete Lampe schaltet sie ein. Einzige Ausnahme ist bei uns die Außenbeleuchtung, die anhand der Tageszeit automatisch gesteuert wird, so dass die dorfmap nur die Automatik ein- bzw. ausschaltet.

API

Ist auch vorhanden, in JSON und plaintext. Dazu bietet sich die
Dokumentation im Wiki an.

Das Webinterface ist inzwischen recht umfangreich, aber einigermaßen portabel. Angepasst werden müssen in erster Linie der Grundriss und die coordinates-Datei, und im Falle von Schieberegistern / anderen Konstruktionen, die nicht direkt auf GPIO-Pins zugreifen, noch die system-Aufrufe in index.pl (avrshift-donationprint etc.)

Pythonfoo Crashkurs

Heute gab es in der wöchentlichen Veranstaltung Pythonfoo von Bison einen spontanen Crashkurs in der Programmiersprache Python. Den anwesenden Pythoninteressierten, wurden Grundlagen wie der Befehl Print, Variablen, Funktionen, IF-Bedingungen und Diverses mehr bis zur Schleifenprogrammierung näher gebracht. Da die Veranstaltung nicht angekündigt war, aber sehr gut angekommen ist, wird der Vortrag zum Pythonfoo am nächsten Donnerstag den 04.04.2013 wiederholt. Weitere Vorträge für den Einstieg in Python sind bereits in Vorbereitung. Alle die speziell in Python einsteigen möchten oder das erste mal eine Programmiersprache erlernen wollen sind herzlich eingeladen an dem Crashkurs Teil zu nehmen. Die offenen Gespräche vor und nach den Vorträgen und das gegenseitige Coachen führen zu schnelleren Erfolgserlebnissen als das einsame Studium @ HOME. Wie immer kann man währenddessen seine Nerven mit einer Clubmate stimmulieren, eigene Pythonprojekte mitbringen oder Vorstellen und die Netzwerkinfrastruktur unserer Clubräume kennenlernen.

 

Der Vortragscode steht in Github  zum Download zur Verfügung.