Update zu Hybridveranstaltungen

Gerne hätten wir hier unsere nächste Veranstaltung mit Wechsel in den Hybridmodus angekündigt – stattdessen müssen wir leider feststellen, dass sich das Pandemiegeschehen nicht wie erhofft entwickelt hat und Treffen in Innenräumen auch mit Maskenpflicht wieder einmal möglichst vermieden werden sollten.

Vorerst werden unsere Hybridveranstaltungen weiterhin einen kleinen Präsenzanteil anbieten, damit die Möglichkeit besteht, unsere Clubrauminfrastruktur für eigene Projekte oder z.B. zum Streaming von Vorträgen in unseren Jitsi-Raum zu nutzen. Alle, die nicht auf die vor Ort eingerichtete Infrastruktur angewiesen sind, bitten wir darum, bis auf weiteres nur am Online-Teil der Hybridveranstaltungen teilzunehmen.

Sobald wieder ein größerer Präsenzanteil möglich ist, werden wir das hier ankündigen. Schaut für aktuelle Informationen bitte auch auf die Wiki-Seiten der jeweiligen Veranstaltungen.

Aktueller Hinweis zu Veranstaltungen

Aufgrund der derzeitigen COVID19-Situation finden aktuell keine öffentlichen Veranstaltungen statt. Das heißt, dass das Chaosdorf für Besucher bis auf Weiteres geschlossen bleibt. Von dieser Maßnahme sind insbesondere der Freitagsfoo, das C++-Treffen und der Pythonfoo betroffen. Mitgliedern stehen die Räume natürlich weiterhin wie gewohnt zur Verfügung, von größeren Treffen sollte im Sinne von #flattenthecurve aber abgesehen werden. 

Wir beobachten die Situation und werden Updates an dieser Stelle sowie über unseren Twitteraccount kommunizieren.

Update vom 15.03.2020: Entsprechend einer Verfügung der Landesregierung werden unsere Räume mindestens bis zum 19. April geschlossen bleiben.

Update vom 20.03.2020: Wir haben uns mittlerweile auf einen reinen Online-Betrieb eingestellt. Seit letztem Freitag finden viele Veranstaltungen online im VirtualSpace statt – z.B. der Pythonfoo oder der Freitagsfoo. Behaltet am besten unseren Kalender im Blick.

Update vom 24.10.2021: Wir schwenken langsam auf 2G-Hybridbetrieb um. Mehr Details im neuen Blogpost.

Freitagsfoo 10.05.2013

Cool ++ – so könnte man hier eigentlich den Titel setzen, denn Anderes zu sagen, fällt mir kaum ein bei dem, was uns beim letzten Freitagsfoo am 10.05.2013 geboten wurde.

Unüblich früh fürs Chaosdorf war der Beamer an, und ein seltsames, bewegtes und verzerrtes Doppelbild einer Achterbahnfahrt in 3D-Landschaft war zu sehen. Davor saß jemand mit einem schwarzen Kasten vor dem Gesicht und war sichtlich begeistert.

Wir hatten Besuch aus Berlin von einem VR-Profi, der uns die Entwicklerversion der Oculus Rift probieren ließ. In einem kurzen Vortrag konnte er überzeugende Argumente vorbringen, die sie zu einem Nice Piece of Technology kategorisierte. Dem folgte ein Kurzabriss über seine ganz persönliche Geschichte der VR-Brillen, die schon etwa. 1980 begann. Die angespannte Stille im Raum, bei der man nur vom Rauschen der Gerätelüfter gestört wurde, sagt alles, was über die emotionale Stimmung im Raum sonst zu sagen wäre.

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Der Abend war noch jung, und nach so viel geballter Technology Experience war keiner auf das gefasst, was folgte. Da stand so ein schlaksiger Jüngling vor uns, der mit vergleichsweise wenig Investition einen autarken PC vorstellen konnte. Der arme Kerl konnte sich kaum vor dem Bombardement an Fragen schützen, das schon während seiner Ausführungen einschlug.

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Natürlich hat unsere Freifunkrouterfraktion es sich nicht nehmen lassen, darauf aufmerksam zu machen, dass man Freifunkrouter bereits auch in die Autarkie entlassen hat.

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Dem ganzen folgte zum Abschluss ein Ausflug in die Abgründe des Hardware-Supports. Die Länge der Geschichte mit seinen wenigen Höhen und umso zahlreicheren Tiefen war so gewaltig, dass der eine oder andere anfing, Buch zu führen, um überhaupt noch mitzukommen. Wieviel Aufwand es machen kann, einen neuen Laptop mit Produktionsfehler in einen brauchbaren Zustand zu versetzen, war noch von keinem so nachhaltig geschildert worden. In der Summe so richtig deftiges Apfelmus, welches den Redner sichtlich bewegte und regelmäßiges Raunen im Publikum verursachte. Bewundernswert war die Hartnäckigkeit des Gepeinigten, die ungebrochen nach derlei Willkür aufrecht gehalten worden war und mit tosendem Applaus gehuldigt wurde.