Willkommen auf Planet Chaosdorf! Wir sammeln hier alle Blogs, die für uns irgendwie interessant sind – meist von Personen oder Organisationen aus unserem Umfeld

29.08.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #279

Diesmal später als sonst, wegen #bpt162. Da das automatisierte Publizieren letztes Mal in meiner Abwesenheit nicht funktioniert hatte, lieber manuell und einen Tag später. 😉 Und, ja, sehr wenig, weil ich derzeit massiv damit beschäftigt bin, Zeug auf eBay zu verkaufen, um für meinen geplanten Umzug ansparen zu können.

Natürlich weise ich auch wieder auf die Besorgten Nachrichten der letzten Woche hin.

Depressionen

#landesverrat

Twitter-Weisheiten

Und sonst so?

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23.08.2016

Chaosdorf e.V. - Die Messerschärferei: Workshop am 10.09.2016 ab 16:00 Uhr

Am Samstag, den 10.09.2016, wird es ab 16:00 Uhr in unseren Räumen einen Workshop über den richtigen Umgang mit und die Pflege von (Küchen-)Messern geben.

In einer Präsentation wird gezeigt, was für Unterschiede es zwischen den verschiedenen Messertypen und -stählen gibt und worauf bei der Anschaffung geachtet werden muss. Sowohl bei Outdoor- als auch bei  Küchenmessern ist die Auswahl des “passenden” Messers schwierig und teilweise eine teure Entscheidung. Speziell für Multitools und Outdoormesser wird auch über rechtliche Aspekte gesprochen (Was darf ich wann dabei haben/tragen?).

Anschießend kann im Praxisteil das Pflegen und Schärfen an mitgebrachten Messern geübt werden.

Teilnahme

Die Veranstaltung richtet sich besonders an Laien, die bisher keine Übung im Messerschleifen haben, aber schon länger über die Anschaffung guter Messer und/oder Messerschärfer nachgedacht haben. Ihr solltet ein paar Stunden Zeit mitbringen und euch zur besseren Planung in unserem Wiki eintragen.

Zur moralischen Unterstützung der Teilnehmer wird es zwischendurch veganes und nicht-veganes Essen geben.

OpenRheinRuhr - bytemine ist neuer Silber-Sponsor der OpenRheinRuhr 2016

bytemineWir freuen uns auf die Unterstützung durch einen neuen Sponsor: Dienstleistungen, Produkte und Support rund um Linux und Unix sind Bestandteil der Kernkompetenz von bytemine.

Wir bitten bytemine um eine kurze Vorstellung:

Als Entwicklungsmanufaktur für innovative Lösungen setzen wir einen bewussten Schwerpunkt auf die Verwendung von Open-Source Technologien.

Mit unserer Erfahrung in der Wartung und Betreuung von komplexen Umgebungen sind wir Ihr Partner für eine zuverlässige und nachhaltige IT-Infrastruktur. Unsere Leistungen reichen von der traditionellen IT-Beratung  über  die  Konzeption  von  ISP-Lösungen  bis  zur Betreuung  von skalierenden, hochverfügbaren Serverlandschaften.

Herstellerunabhängige Beratung, Transparenz und die Zusammenarbeit mit Ihrer IT vor Ort sind unsere Basis auf die wir qualitativ hochwertige IT-Lösungen bauen.

Wir freuen uns über die Unterstützung und hoffen, dass noch viele Sponsoren den Weg zur OpenRheinRuhr finden um die Veranstaltung auch zukünftig durchführen zu können. Informationen über das Sponsoring sind auf der Website der OpenRheinRuhr zu finden.

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OpenRheinRuhr - foss.events auf der FrOSCon11

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Das Team von foss.events

Am 20. und 21.08.2016 fand in Sankt Augustin die 11. FrOSCon statt. Das Team der foss.events war, vertreten durch die Mitglieder des OpenRheinRuhr e. V., mit einem eigenen Stand vertreten und hat Werbung für die auf dem foss.events – Kalender vertretenen FOSS – Veranstaltungen gemacht.

Von den Besuchern wurden uns einige, bisher noch nicht bekannte, Veranstaltungen gemeldet, die sofort mit in den Kalender aufgenommen wurden.

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Entenangeln am foss.events Stand

Zusätzlich haben wir in diesem Jahr erstmalig das Entenangeln angeboten und die Teilnehmer konnten neben Eintrittskarten, Lanyards, Tassen, Aufklebern, Pins, Taschen auch ein Fachbuch gewinnen.

Wir werden auch in Zukunft versuchen mit foss.events auf möglichst vielen Veranstaltungen vertreten zu sein um weiter über Veranstaltungen zu informieren.

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21.08.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #278

Nachrichten aus dem Bereich Rechtsextremismus usw. habe wie üblich bei den Besorgten Bürgern zusammengetragen: Besorgte Nachrichten, KW 33/2016.

Autismus

Fernbusse

Fotografie

Freie Software

Genderfoo

Hartz IV & Co.

Hatespeech

IT-Sicherheit

Qualitätsjournalismus

Twitter-Weisheiten

Wissenschaft

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20.08.2016

Craig - Windows 10 Installation USB-Stick unter Linux erstellen

Um unter Linux für Windows 10 einen USB-Stick zur Installation erstellen, muss man etwas mehr tun, es gibt keine vorgefertigten Tools. Hier eine Kurzanleitung:

/dev/sdX im Folgenden durch euren USB-Stick ersetzen.

# Partitionierung
dd if=/dev/zero of=/dev/sdX bs=1M count=1
fdisk /dev/sdX
n
p
1
ENTER
ENTER
t
c
a
w

# Formatierung
mkfs.vfat /dev/sdX1
mount /dev/sdX1 /mnt/usb

# Kopieren der Daten
mkdir Win10
mount -o loop Win10_1607_German_x64.iso Win10
cd Win10
cp -a * /mnt/usb
umount /mnt/usb

Nun einfach davon booten. Ins BIOS kommt ihr meist, wenn ihr sofort nach dem Einschalten eures PCs ESC, F1, F2, F8, F11 oder F12 drückt. Viel Erfolg!

OpenRheinRuhr - Glückliche Gewinner beim Entenangeln

So wie Andy haben heute viele Teilnehmer beim Entenangeln auf der FrOSCon Preise gewonnen.

Am Stand von foss.events wurden Tassen,  Aufkleber, Pins,  Taschen,  Bücher und Eintrittskarten für die OpenRheinRuhr 2016 über das Entenangeln verlost. Fast jede Ente war ein Gewinn.

Auch am 21.08.2016 wird das foss.events-Team die Enten wieder schwimmen lassen und für die FOSS-Events Werbung machen.

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18.08.2016

OpenRheinRuhr - foss.events auf der Froscon

entchen
Neben der Organisation der OpenRheinRuhr wirkt ein Teil unserer Orga am Projekt foss.events mit und wird am kommenden Wochenende auf der Froscon vertreten sein um Werbung für alle OpenSource Veranstaltungen zu machen.

Das kleine Entchen und viele seiner Freunde werden auch dabei sein. Wenn ihr wissen wollt was dahinter steckt, kommt einfach an unserem Stand vorbei uns findet es raus!

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dictvm - Choppy Bluetooth Audio playback on macOS

Choppy Bluetooth Audio playback on macOS

macOS has had some issues with Bluetooth Audio since the release of Yosemite. The symptom is that audio playback stutters while causing your other Bluetooth peripherals, like your Trackpad or keyboard, to lag or even lose their connection.

After reading several suggestions on how to fix these, I spend a few minutes of testing to find a configuration that works with a Bose SoundLink Mini 2 in a 30sqm office. I have found a mixture of values that work in an environment with crowded Bluetooth usage surrounded by lots of WiFi usage in the 2,4Ghz band.

Please take these values with a grain of salt. To be sure, use defaults read com.apple.BluetoothAudioAgent > bluetoothd-conf-current to have a backup of your current settings.

17.08.2016

Chaosdorf e.V. - C++-User-Group Treffen im Chaosdorf am Mi. 17.08.2016

Am Mi. den 17. August trifft sich (wie jeden 3. Mittwoch im Monat) die C++ User-Group NRW und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.

Thema: Die Geheimnisse der Move Semantik

Ab 19:30 Uhr beginnt das Treffen im Chaosdorf.

15.08.2016

OpenRheinRuhr - GONICUS auch 2016 wieder Silber-Sponsor der OpenRheinRuhr

GON_linux_servicesAuch in diesem Jahr freuen wir uns wieder auf die Unterstützung und den Besuch von GONICUS. Wir bedanken uns für das Silber-Sponsoring beim Full-Service-Dienstleister für Open Source Lösungen!

GONICUS ist der IT-Experte für besondere Herausforderungen rund um Linux und OSS. Beeindruckende Referenzen und die Fähigkeit, sich im Wettbewerb auch gegen große Spieler durchzusetzen, belegen Stellung und Leistungsfähigkeit in einer stark wachsenden Nische. Neben klassischem Linux Beratungs-/Implementierungsgeschäft stehen VoIP-Integration, skalierbares Client-/System-Management und Virtualisierung im Fokus.

Wir freuen uns über die Unterstützung und hoffen, dass noch viele Sponsoren den Weg zur OpenRheinRuhr finden um die Veranstaltung auch zukünftig durchführen zu können. Informationen über das Sponsoring sind auf der Website der OpenRheinRuhr zu finden.

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14.08.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #277

Die Nachrichten zu Rechtsextremismus usw. finden sich wieder bei den Besorgten Bürgern: Besorgte Nachrichten, KW 32/2016 – diesmal mit einem Hinweis in eigener Sache. Das Projekt frißt mir nämlich zu viel Zeit weg.

Ansonsten habe ich diese Woche gelesen:

Armut

Autismus

Hartz IV & Co.

Hatespeech

IT-Sicherheit

Twitter-Weisheiten

Überwachung & VDS

Urheberrecht

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10.08.2016

OpenRheinRuhr - Babiel GmbH ist Silber-Sponsor der OpenRheinRuhr 2016

babiel-logobabiel ist seit 25 Jahren erfolgreich als Agentur für Online-Kommunikation und Berater für namhafte Konzerne und öffentliche Auftraggeber tätig.

Zum zweiten Mal unterstützt babiel als Silber-Sponsor die OpenRheinRuhr und stellt sich vor:

Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Konzeption und Umsetzung von innovativen und effizienten Digital-Strategien.

Beispiele unserer preisgekrönten Arbeit sind Kundenportale, Websites, eCommerce-Lösungen und mobile Applikationen. Als Spezialist für Sicherheit und Hochverfügbarkeit übernehmen wir auch das Hosting dieser komplexen Systeme und Webanwendungen.

Dabei bevorzugen wir den Einsatz von Open Source aus folgenden Gründen:

  • weil wir die Idee und den Einsatz der beteiligten Entwickler sehr schätzen
  • wegen der Transparenz, Sicherheit und Flexibilität der Systeme
  • um offene Standards mit wenig Abhängigkeiten verwenden zu können
  • wegen des qualitativ hochwertiger Wissens- und Erfahrungsaustausch mit der Community

In diesem Jahr werden die beliebten Konferenztaschen der OpenRheinRuhr für die Besucher von babiel gestaltet.

Wir freuen uns über die Unterstützung und hoffen, dass noch viele Sponsoren den Weg zur OpenRheinRuhr finden um die Veranstaltung auch zukünftig durchführen zu können. Informationen über das Sponsoring sind auf der Website der OpenRheinRuhr zu finden.

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07.08.2016

dictvm - 5 Gründe warum Clickbait kacke ist und ihr werdet nicht glauben was dann geschah

Nichts. Clickbait ist einfach nur kacke.

Frosch - Im Netz aufgefischt #276

Die Links zu den Nachrichten dieser Woche aus den Bereichen Rechtsextremismus, rechte Gewalt, rechte Parteien usw. finden sich wie immer bei den Besorgten Bürgern: Besorgte Nachrichten, KW 31/2016.

Armut

Autismus

Behinderung / Inklusion

Bundeswehr

Freifunk & Co.

Hartz IV & Co.

IHK-Zwangsmitgliedschaft

IT-Sicherheit

Qualitätsjournalismus

Rape Culture

Scharlatanerie

Tierquälerei

Twitter-Weisheiten

Überwachung / Vorratsdatenspeicherung

Unwetter

Waffen und Rüstung

Und sonst so?

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31.07.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #275

Die Links zu Nachrichten dieser Woche zu den Themen Rechtsextremismus, rechte Parteien, rechte Gewalt usw. gibt es wie immer bei den Besorgten Bürgern: Besorgte Nachrichten, KW 30/2016. Ich bin sicher, da war noch einiges mehr, aber derzeit schaffe ich es nicht, Twitter, RSS-Feeds usw. regelmäßig und einigermaßen vollständig zu verfolgen. Und leider gab’s ja keinerlei Reaktion auf meinen Aufruf von vor ein paar Wochen, mir Links zu entpsrechenden Nachrichten zu mailen oder per DM etc. zu schicken 🙁

Armut

Behinderung / Inklusion

Chelsea Manning

Depression

Hartz IV & Co.

Häusliche Gewalt

IT-Sicherheit

Jacob Appelbaum

LGBTIQ

Mobbing

Rape Culture

Suizid

Terrorismus

Tierisches

Tierquälerei

Türkei

Trau schau wem

Twitter-Weisheiten

Unwetter

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28.07.2016

OpenRheinRuhr - openSUSE-Projekt unterstützt als Silber-Sponsor

opensuseDie OpenRheinRuhr wird in diesem Jahr vom openSUSE-Projekt unterstützt. Wir freuen uns diese Community als Silber-Sponsor begrüßen zu können.

Das openSUSE-Projekt fördert den Einsatz von Linux überall und lässt dabei eine der weltweit besten Linux-Distributionen entstehen. Diese arbeitet in einer offenen, transparenten, freundlichen Art und Weise als Teil der weltweiten quell offenen und Freien Software-Gemeinschaft zusammen.

Wir freuen uns über die Unterstützung und hoffen, dass noch viele Sponsoren den Weg zur OpenRheinRuhr finden um die Veranstaltung auch zukünftig durchführen zu können. Informationen über das Sponsoring sind auf der Website der OpenRheinRuhr zu finden.

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27.07.2016

Frosch - Noch ein halbherziges Gesetz

Halbherzige Gesetze sind ja eine der Spezialitäten dieser asozialen Bundesregierung. Zuletzt hatten wir das bei der angeblichen Aufhebung der Störerhaftung, bei der viele zweifeln, daß sie tatsächlich aufgehoben wurde.

Nun kommt was neues: Die asoziale Bundesregierung legt ein Gesetz gegen Missbrauch von Leiharbeit vor. Klingt erstmal gut, ne? Aber es klingt eben mal wieder nur so.

Ich sehe da nämlich direkt mal zwei Haken:

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Leiharbeitnehmer künftig nur noch höchstens 18 Monate bei einem Entleiher eingesetzt werden können.

Netter Hinweis: In den 1980ern waren das mal sechs Monate, und das aus guten Gründen, nämlich um – Tätääää! – Mißbrauch zu verhindern.

Auf der anderen Seite:

Ferner plant die Bundesregierung, dass Leiharbeitnehmer nach neun Monaten den gleichen Lohn wie Stammbeschäftigte erhalten.

Das wird vor allem die vielen Leiharbeiter „freuen“, die nach maximal drei Monaten woanders hingeschickt oder, wohl mittlerweile teils standardmäßig, direkt wieder gefeuert werden, weil’s grad nix für sie gibt.

Das ganze ist also mal wieder Verarsche. Wenn es um die Abdeckung von kurzfristigem Bedarf gehen soll, wie

  • kurzzeitig höhere Arbeitsbelastung,
  • Mitarbeiter, die länger krank sind,
  • Mutterschutz

etc., genügen sechs Monate locker. Braucht man einen Arbeitnehmer länger, ist es sowieso besser, ihn direkt einzustellen und damit an sich zu binden. Zumal es ja auch hier die Möglichkeit gibt, Arbeitsverträge von vornherein zeitlich zu begrenzen, zum Beispiel, wenn abzusehen ist, daß die Krankheit eines Mitarbeiters deutlich länger als ein halbes Jahr dauern wird.

Umgekehrt, wenn man Leiharbeiter wirklich gleichstellen will, dann müssen sie ab dem ersten Tag mindestens so viel bekommen wie die Stammbelegschaft, weil sie durch die dann vorgesehenen häufigen Betriebswechsel viel flexibler sein müssen. Es ist hochgradig heuchlerisch, erst nach neun Monaten gleich bezahlen zu wollen. Für Arbeitgeber, die Leiharbeit standardmäßig in Anspruch nehmen, ist das doch quasi eine Aufforderung, nach neun Monaten den Leiharbeiter abzubestellen und ein paar Tage später für denselben Job einen „neuen“ zu bestellen, wenn nötig, bei einer anderen Leiharbeitsfirma.

Also, wenn das mehr werden soll als reine Augenwischerei, dann muß es heißen:

  • Begrenzung eines Einsatzes auf sechs Monate wie früher;
  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit;
  • Flexibilitätsaufschlag für Leiharbeiter.

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26.07.2016

OpenRheinRuhr - FSP Computer & Netzwerke aus Schotten ist Bronze-Sponsor

fsp_logo3Bereits seit 2011 ist FSP Computer & Netzwerke als Sponsor für die OpenRheinRuhr vertreten. Auch in diesem Jahr sind die Schotten wieder mit dabei.

Neben dem Sponsoring präsentiert die FSP neben den Dienstleistungs-, Hardware- und Schulungsangeboten auch das von ihnen unterstützte Projekt invis Server für Klein- und Kleinstunternehmen.

Wir freuen uns über die Unterstützung und hoffen, dass noch viele Sponsoren den Weg zur OpenRheinRuhr finden um die Veranstaltung auch zukünftig durchführen zu können. Informationen über das Sponsoring sind auf der Website der OpenRheinRuhr zu finden.

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25.07.2016

Frosch - Depression als Symptom

Alex machte mich Anfang des Monats auf zwei Blogeinträge eines amerikanischen Wissenschaftlers aufmerksam, der die These aufstellt: Ängste und Depressionen sind gar keine Krankheiten (bzw. nur in sehr seltenen Fällen), sondern Symtome dafür, daß wichtige Bedürfnisse des Menschen nicht erfüllt werden: Anxiety and Depression Are Symptoms, Not Diseases und Clarifying the Nature of Anxiety and Depression.

Das fand ich direkt so spannend, daß ich den Autor, Gregg Henriques, Ph. D., per E-Mail kontaktierte und nach der Erlaubnis fragte, die Texte ins Deutsche übersetzen und so publizieren zu dürfen. Die Erlaubnis kam prompt.

Die Übersetzungen selbst habe ich auf meine statische Website gesetzt: Ängste und Depressionen sind Symptome, keine Krankheiten.

Spannend finde ich die beiden Texte vor allem deshalb, weil sie meine schon lang gehegte These bestätigen, welche lautet: Wir sind depressiv, weil wir nicht sein dürfen, was wir sind.

Das ist auch der Grund, warum ich Therapien – abgesehen davon, daß die Wartezeiten hierzulande dafür abartig lang sind – für mich nie so wirklich sinnvoll gehalten habe. Sie können möglicherweise temporär die Symptome lindern, aber auf die Ursachen können sie oft gar keinen Einfluß nehmen. Und ich halte nichts davon, meine knappen Ressourcen in Therapiestunden zu stecken, die an der Ursache nichts verändern können (zumal ich dann auch noch absehen kann, daß ich wegen meiner autistischen Besonderheiten früher oder später in Rechtfertigungs-Situationen gedrängt werden würde).

Die Ursachen bei mir sind hier natürlich Zwangsverarmung, Amtsschikanen und Perspektivlosigkeit. Oder, wie Christel T. das in ihrem Blog formulierte:

Wenn ein Mensch diese Strategie anwendet, der von Haus aus nicht die erforderliche tiefgehende Ignoranz besitzt, dann dauert es von der Erstantragstellung bis zu klinischen Depression ziemlich genau zwei Jahre, meinen persönlichen Beobachtungen nach.

– was wiederum die These von Henriques bestätigt: Depression ist eine natürliche Reaktion auf unerträgliche Zustände.

Dabei ist sich der Einzelne der Unerträglichkeit (eines Teils) seiner Situation vielleicht gar nicht mal bewußt. Wir hören immer wieder von solchen Fällen, in denen es heißt: Aber sie hat doch alles, es geht ihr doch gut. Wirklich? Vielleicht können wir die Ursache ja einfach nicht erkennen. Es kann auch ein Trauma aus frühester Kindheit sein, oder ganz außerhalb des persönlichen Umfelds liegen:

Es genügt ja derzeit oft schon, Nachrichten zu lesen. Für empathische(re) Menschen kann es unerträglich sein, mitzubekommen, was derzeit zum Beispiel in der Türkei abgeht. Oder in Syrien. Auf dem Mittelmeer. In den USA. Oder auch hier in Deutschland. Je empathischer ein Mensch ist, desto eher haben auch solche Ereignisse Auswirkungen auf sein seelisches Wohlbefinden.

Ich merke das an mir selbst und habe mir angewöhnt, zumindest zu versuchen, nur noch einzelne Themenbereiche zu verfolgen. Alles geht einfach nicht, und nicht nur aus zeitlichen Gründen. Es wirkt vielleicht gefühlskalt, wenn ich teils katastrophale Nachrichten schlicht ignoriere oder mich zumindest nicht dazu äußere. Ist es aber nicht, das ist reiner Selbstschutz – eben, um die Depression nicht (noch mehr) zu „füttern“.

Henriques geht insbesondere im zweiten Blogartikel auch darauf ein, daß Menschen unterschiedlich stark (oder auch gar nicht) auf Situationen und Zustände usw. reagieren. Das heißt, eine Situation, die den einen Menschen kalt läßt, kann einen anderen massiv psychisch beeinträchtigen. Er nennt das „neurotisches Temperament“. Das entspricht auch meiner Beobachtung.

Ich finde es, wie gesagt, hochspannend, daß meine laienhafte These nun auch wissenschaftlich behandelt wird. Das will ich auf jeden Fall weiter verfolgen.

Danke an Alex für den Hinweis auf die beiden Artikel und die fachlichen Tips und Erklärungen zur Übersetzung.

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24.07.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #274

Die Links dieser Woche zu den rechten Themen findet Ihr wie immer bei den Besorgten Bürgern: Besorgte Nachrichten, KW 29/2016 (das ist diesmal sicher nicht vollständig – die Hitze und so, Ihr versteht …)

Arbeit

Autismus

Behinderung / Inklusion

Fahrradverkehr

Flucht & Asyl

Fotografie

Genderfoo

Hartz IV & Co.

Leistungsschutzrecht

Linux

Nizza

Qualitätsjournalismus

Rape Culture

Terrorismus

Tierquälerei

Türkei

Unwetter

Und sonst so?

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22.07.2016

Frosch - Die mentale Einstellung von Langzeitarbeitslosen

Diese Formulierung fiel mir gestern in einer Pressemeldung des Polizeipräsidiums Westpfalz auf. Darin wurde über die Vorstellung einer Studie zur Flüchtlingsthematik berichtet. Gegen Ende heißt es dort:

Insbesondere durch die fehlende berufliche Tätigkeit entstehen Leerräume und die Gefahr, dass Zuwanderer beispielsweise die mentale Einstellung von Langzeitarbeitslosen annehmen.

Ich wollte denn doch mal wissen, was es mit dieser „mentalen Einstellung von Langzeitarbeitslosen“ auf sich hat, und fragte bei der angegebenen Mailadresse nach:

Was versteht man dabei unter der „mentalen Einstellung von Langzeitarbeitslosen“?

Wieso ist da jemand der Meinung, es gebe überhaupt eine relativ einheitliche „mentale Einstellung“ unter Langzeitarbeitslosen?

Fragt sich
eine Langzeitarbeitslose

Die Antwort kam heute recht prompt – das ist übrigens schon das zweite Mal, daß ich auf Anfragen bzw. Rückfragen auf solche Polizei-Pressemeldungen prompte Antwort bekam, was man nicht unbedingt von allen Behörden behaupten kann –:

vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Interesse an unseren Publikationen. Der zitierte Satz war eine der Kernaussagen der Studentinnen und Studenten, die an dem Projekt beteiligt waren. Die Kernbotschaft resultierten unter anderem auf Informationen von verschiedenen beteiligten Behörden und Institutionen – unter anderem auch dem Jobcenter.

Sie haben in der Tat Recht, dass es sicherlich keine einheitliche mentale Einstellung von sogenannten Langzeitarbeitslosen gibt, zumal die Gründe oftmals sehr vielfältig sein können. Möglicherweise war diese Kernbotschaft etwa unglücklich formuliert? Ich kann Ihnen aber versichern, dass wir damit niemand zu nahe treten oder „abstempeln“ wollten.

Meine eigentliche Frage nach dieser ominösen „mentalen Einstellung“ wurde vom Pressesprecher der Polizei Kaiserslautern damit leider nicht beantwortet.

Daß er die die Quelle „Jobcenter“ so hervorhebt, kann aber eigentlich kein Zufall sein. Daher unterstelle ich, daß es genau diese Behörde war, die diese Formulierung eingebracht hat. Die Herabwürdigung von Leistungsberechtigten gehört schließlich zu deren Aufgaben, damit keiner merkt, wie dort Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

Wir Erwerbslose haben also dem ARGE nach eine bestimmte „mentale Einstellung“, und diese dürfen andere, die man, wenn man Frau Nahles und Herrn Weise so zuhört, genauso schikanieren und loswerden will, gar nicht erst einnehmen. Und dann brauche ich glaube ich auch gar nicht mehr nachzufragen, was damit gemeint sein soll. Sie hätten ehrlicherweise gleich „Sozialschmarotzertum“ sagen sollen, denn das war ja wohl gemeint.

Tatsache ist jedoch, daß die Studien-Ersteller hier offenbar ohne nachzudenken und völlig kritiklos diese Bezeichnung des ARGE übernommen haben – und die Polizei machte es genauso.

Dabei werfe ich das noch nicht mal so sehr der Polizei vor – obwohl ich auch da kritisches Nachfragen erwartet hätte –, sondern vor allem den Studenten und ihren Professoren bei der Technischen Universität Kaiserslautern, von denen die Studie kommt. Daß an dieser Stelle eine solche Formulierung der ARGEn unkritisch übernommen wird, ist ziemlich peinlich.

Letztendlich sagt es nämlich mehr über die mentale Einstellung der Studenten und Professoren aus als über die von Leistungsberechtigten.

Oh, eins noch: Nicht die „fehlende berufliche Tätigkeit“ ist das Problem, sondern die gewollte oder zumindest in Kauf genommene Perspektivlosigkeit der Menschen. Aber das haben die Herrschaften von der TU Kaiserslautern bestimmt auch übersehen.

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21.07.2016

OpenRheinRuhr - Perl-Services ist Silber-Sponsor der OpenRheinRuhr 2016

Perl-Services.deAuch in diesem Jahr freuen wir uns auf die Unterstützung der OpenRheinRuhr 2016 durch Perl-Services mit langjähriger Erfahrung im Bereich Perl.

Perl-Services.de ist ein Rundumanbieter in Sachen Perl und OTRS. Neben der Programmierung von Software in Perl und Erweiterungen für OTRS bietet das Unternehmen auch Schulungen zu diesen Themen und OTRS-Support.

Wir freuen uns über die Unterstützung und hoffen, dass noch viele Sponsoren den Weg zur OpenRheinRuhr finden um die Veranstaltung auch zukünftig durchführen zu können. Informationen über das Sponsoring sind auf der Website der OpenRheinRuhr zu finden.

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20.07.2016

dictvm - Oops, I did it again... I bought another Chromebook Pixel!

Oops, I did it again... I bought another Chromebook Pixel!

After my initial attempts of working only with a Chromebook Pixel back in 2014 and selling the device again after a few months, I bought another Chromebook Pixel. It's still the old one from 2013, but it was brandnew and it cost just 300€.

Why would I do that? Well, I've grown accustomed to only working on remote systems via SSH and I've completely moved almost all of my data to Google, so I'm neither dependent on local storage nor do I require any specific native apps. Sure, I like MoneyMoney for OS X and using Twitter from the browser is still shitty, but that's not a show-stopper.

Working in vim via SSH/mosh with the Mosh Chrome App is as good as working on a local shell, even if my internet is unreliable. Of course, having a local shell, just in case, would be awesome too.

Now that Chrome OS will also be able to run all Android apps, all these worries will be less and less relevant. My 2013 Pixel won't be able to run Android apps, but there are rumors of a 3rd generation Chromebook Pixel, so I'm holding my breath for that. I'll also be able to run a local Linux environment like Termux if I'll be without an Internet connection for a longer time.

I've had a few issues with Chrome OS that lead me to part ways with it in 2014, but most of these are no longer relevant, either because Chrome OS and its app ecosystem improved (or will in a few weeks) or because my requirements have changed:

While I've grown quite fond of the basic idea of Chrome OS, it still feels mostly crippled, due to the lack of proper, offline-capable Chrome-applications.

Native support for Android apps makes this almost irrelevant. But as long as I can't use any of them, I'll have to stick with Chrome Apps and I have to say that they've really improved. Working in Google Docs without an internet connection feels the same as if you'd be online. My only gripe is the lack of offline-caching of the Google Play Music webapp.

A fully cloud-enabled device is also still mostly useless as long as I can exhaust my monthly LTE-bandwidth within a few minutes.

This isn't as much of a problem anymore. Sure, the telco companies still suck, but I've been using my smartphone as if it had unlimited data for months and my 5GB are holding up quite well. More recently, 10GB/month contracts have become quite cheap in Germany. It's of course still far from perfect, but I don't see this as much of a concern anymore. I'm currently on vacation in the Netherlands and I have yet to find a spot where there isn't some WiFi hotspot that I can use.

Chrome OS also lacked advanced tiling window manager-features that I've grown accustomed to on OS X and its handling of SSH-connections wasn't to my liking either.

I'm now using tmux, so this also isn't that much of an issue anymore. Secure Shell still isn't perfect, but I'm just connecting to my server using mosh and I'm considering that my Linux environment from where I can connect to whatever system I need to. However, multiple workspaces and/or tiling window manegement is more necessary than ever on Chrome OS, because as soon as those Android apps land in the Stable channel, being tied to just one workspace will be a very terrible experience. Come on Google, even Windows 10 supports multiple desktops now. If you're also into Chrome OS, put a star on this issue right now!

Another issue I had was the US keyboard. But because I'm no longer just the typical systems administrator, I've adapted to the US keyboard layout and I've been using the US International variation of it for german Umlauts like öüäß for a few months now.

I hope that Chromebooks with the Pixel's build-quality will be the default for devices in the 300EUR-pricerange.

We're not at that price point yet, but 499€ for a decently specced Aluminum laptop isn't that terrible.

So far, I haven't found a thing that I missed or something that my Macbook Pro could have done better. I've also come to terms with the fact that Apple is now focusing more and more on integrating their own services into macOS while I've been ditching all of Apple's apps for webapps, so there's nothing I'll really miss. I had expected to miss apps such as Pixelmator, but to be honest, I can't remember when I last used it. Google Photos does most of what I need with regards to editing photos.

If you're curious and have questions, ping me on Twitter.

Chaosdorf e.V. - C++-User-Group Treffen im Chaosdorf am Mi. 20.07.2016

Am Mi. den 20 Juli trifft sich (wie jeden 3. Mittwoch im Monat) die C++ User-Group NRW und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.

Thema: Die Darstellung von Graphen mit Hilfe der Libraries “NodeGraph – Boost.Graph & QGraphicsView

Ab 19:30 Uhr beginnt das Treffen im Chaosdorf.

17.07.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #273

Neben all den aktuellen Nachrichten um Nizza und die Türkei sollte nicht vergessen werden, daß wir hierzulande auch noch ein Problem mit Rechtsextremismus haben. Dazu bei den Besorgten Bürgern: Besorgte Nachrichten, KW 28/2016.

Autismus

  • 10.07.2016 Autisten bloggen: Overloads vorbeugen (via @yousitonmyspot)
  • 10.07.2016 yowriterblog: Déjà vu (via @1wrong_way / @endhaltestelle_)

Behinderung / Inklusion

Datenschutz

Drogen

Flucht und Asyl

Geheimdienste

Hartz IV & Co.

IT-Sicherheit

LGBTIQ

Nizza

Polizei

Qualitätsjournalismus

Rape Culture

Rigaer Straße

Türkei

Twitter-Weisheiten

Unwetter

Überwachung / Vorratsdatenspeicherung

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10.07.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #272

Die Besorgten Nachrichten (Rechtsextremismus, rechte Gewalt, rechte Parteien etc.) der Woche: Besorgte Nachrichten, KW 27/2016. Und es hört einfach nicht auf 🙁

Autismus

Behinderung / Inklusion

Bundeswehr

Edward Snowden

Hartz IV & Co.

IT-Sicherheit

Leistungsschutzrecht

LGBTIQ

Polizeigewalt

Rape Culture

Rüstung

Sexarbeit

Tierquälerei

Trau schau wem

  • 07.07.2016 Ruhrbarone: Auf gute Nachbarschaft (via @ruhrbarone / @AlexSchestag; hatte ich auch vor einiger Zeit im Briefkasten, mir aber noch nicht weiter angesehen – gut zu wissen. Läßt man wohl besser die Finger davon.)

Unwetter

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09.07.2016

Chaosdorf e.V. - Vortrag: Fruits of Doom am 13.08.2016 ab 13 Uhr

Am Samstag, den 13.08.2016, wird es ab 13:00 Uhr in unseren Räumen einen Vortrag über Man-in-the-Middle-Angriffe (MitM) geben.

Die Präsentation ist ausgelegt als IT-Security Awareness Präsentation, die für das Thema unverschlüsselte Drahtlosnetzwerke (aka „Free Wifi“) sensibilisieren soll. Viele Betriebssysteme speichern die Netzwerke, mit denen sie einmal verbunden waren und fragen diese ständig ab. Genau hier setzt die Präsentation an.

Das Thema soll leicht verständlich vermittelt werden, dennoch bleibt ein wenig Theorie nicht aus. Diese wird so einfach wie möglich gehalten, um das Thema auch für technisch Unbedarfte greifbar zu machen. So wird ziemlich ‘High-Level’ erläutert, wie eine WLAN-Assoziation in öffentlichen Drahtlosnetzen funktioniert. Des Weiteren werden u.A. die Begriffe MitM sowie Evil-Twin verständlich erklärt.

Den Hauptteil der Präsentation bildet ein ‘Live-Hacking’ in einer eigens dafür entwickelten Umgebung, auf die im Rahmen des anschließenden Workshops im Chaosdorf auch genauer eingegangen werden kann. Der praktische Teil ist in drei Kategorien unterteilt und zeigt, wie man durch das oben beschriebene Problem leicht Opfer eines “MitM-Angriffs” werden kann. Es wird unter anderem demonstriert:

  • Signal Jamming, WLAN-Channel-DoS
  • Mitlesen und analysieren von WLAN-Traffic
  • Das Manipulieren von Daten-Traffic (Iframe-Injection) bzw. das Einschleusen von Schadsoftware (Drive-By Download)

Für den praktischen Teil wird sowohl Hardware eingesetzt, die für unter 200$ im Internet erworben werden kann, als auch eine Eigenentwicklung auf Basis eines Raspberry Pi 2. Das soll auch noch einmal verdeutlichen, dass für solch einen Angriff keine teure Spezial-Hardware nötig ist, der Schaden aber enorm sein kann.

Zum Abschluss wird es einen Leitfaden geben, wie man sich vor diesen Szenarien schützen kann.

Teilnahme

Für den Vortrag sind keine Vorkenntnisse nötig, jeder ist herzlich willkommen. Ihr solltet ein paar Stunden Zeit mitbringen und euch zur besseren Planung in unserem Wiki eintragen (ein Account ist dafür nicht erforderlich).

Zur moralischen Unterstützung der Teilnehmer wird es zwischendurch veganes und auch nicht-veganes Essen geben.

03.07.2016

Frosch - OpenVPN mit Knoten

Nachdem ich mich vorgestern mit einem verknoteten Mailsystem herumgeschlagen habe, war heute der Umzug des OpenVPN auf den neuen Server dran. Da hatte ich auch erstmal einige Knoten. Teils im System, teils im Gehirn 😉

Es wäre echt zu leicht gewesen, nach der Installation, der Erzeugung der Zertfikate und Keys und der Anpassung der Client-Konfiguration da jetzt einfach über das neue VPN routen zu können. Aber: Obwohl die Verbindung zum neuen Server stand wie eine Eins, ging nichts durch. Also, gar nichts. Ich konnte zu keinem anderen System verbinden als dem Server selbst, zu allen anderen Systemen hieß es: „network not reachable“.

Der generelle Haken bei solchen Dingen besteht darin, daß ich solche Dienste nur alle paar Jubeljahre mal neu einrichten muß. Also mußte ich wieder auf die Suche gehen: Wie war das nochmal? Und warum funktioniert das auf dem alten Server?

Die meisten Anleitungen, die man so im Netz findet, beziehen sich nur auf das Paket openvpn und vielleicht noch easy-rsa, berücksichtigen aber nicht das Routing auf dem Hostsystem. Entweder gehen sie davon aus, daß der Host schon richtig konfiguriert sein werde, oder davon, daß man doch einfach weiß, was man im System noch einstellen muß, damit das OpenVPN auch nutzbar wird.

Also, was macht man nun, wenn die Verbindung als solche perfekt funktioniert, aber einfach keine Daten durchrouten will?

Das erste ist: Überhaupt erstmal Routing freischalten. Das ist auf einem neu installierten Debian-System nicht automatisch der Fall – vermutlich aus Sicherheitsgründen. Leider wird das auch mit der Installation von OpenVPN nicht geändert, obwohl es dafür doch unbedingt notwendig ist.

Also:

seelilie:~# echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward

seelilie:~# echo 1 > /proc/sys/net/ipv6/conf/all/forwarding

Zwar habe ich IPv6 für das OpenVPN generell noch nicht aktiviert, aber dem System kann man’s ja schonmal verklickern.

Damit war’s allerdings leider noch nicht getan. Erst ein Blogartikel von Allan McRae mit dem Titel Routing Traffic With OpenVPN brachte mich auf den richtigen Weg. In seinem Step #3 widmet er sich nämlich iptables, der Firewall. Der muß man noch ein paar Dinge beibiegen, damit OpenVPN auch tatsächlich den Traffic seiner Clients routen kann. Gegenüber Allans Beschreibung habe ich nur das Device verändert; er verwendet das tun-Device, ich dagegen tap. Außerdem verwende ich nicht den Standard-Port 1194, lasse diesen hier aber trotzdem stehen:

seelilie:~# iptables -A INPUT -i eth0 -m state –state NEW -p udp –dport 1194 -j ACCEPT

seelilie:~# iptables -A INPUT -i tap+ -j ACCEPT

seelilie:~# iptables -A FORWARD -i tap+ -j ACCEPT

seelilie:~# iptables -A FORWARD -i tap+ -o eth0 -m state –state RELATED,ESTABLISHED -j ACCEPT

seelilie:~# iptables -A FORWARD -i eth0 -o tap+ -m state –state RELATED,ESTABLISHED -j ACCEPT

Die zusätzliche, optionale Zeile, die er noch weiter unten erwähnt, brauchte ich hier nicht.

Nach der Änderung mußte ich nur noch OpenVPN neu starten, sowohl auf dem Server als auch auf dem Client, und endlich ging alles durch. Bis auf IPv6, das ist noch eine offene Baustelle. Später.

Ich hoffe, der Kram, der jetzt noch auf dem alten Server übrig ist, kostet mich nicht auch jeweils noch einen ganzen Abend pro Dienst …

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Frosch - Im Netz aufgefischt #271

Die Nachrichten zum Rechtsextremismus, zu rechten Parteien, rechter Gewalt usw. findet Ihr wie üblich bei den Besorgten Bürgern: Besorgte Nachrichten, KW 26/2016.

Autismus

Behinderung / Inklusion

Brexit

Cat Content

Edward Snowden

Gesundheit

Geheimdienste

Hartz IV & Co.

Häusliche Gewalt

LGBTIQ

Mindestlohn

Netzzensur

Polizei

Rape Culture

Suizid

Tierquälerei

Transparenz

Türkei

Überwachung

Unwetter

Verschlüsselung

Whistleblower

Und sonst so?

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01.07.2016

Frosch - Mailrouting mit Knoten

Seit heute früh schlagen bei mir Traffic-Warnungen von Hetzner für den alten Server auf. Der schleust derzeit ca. 3 GB pro Stunde durch (ab 1 GB/h lasse ich warnen). Schließlich fand ich heraus, daß die Tor-Bridge von mehreren Clients verwendet wurde bzw. wird; das könnten die dann wohl (gewesen) sein. Na gut, die dürfen das.

Bei der Suche ging ich natürlich alle Logs durch und stellte dabei eher so nebenbei fest, daß das Mailsystem meinte, keine Mails mehr an die Hauptdomain atari-frosch.de ausliefern zu können. Obwohl mail.atari-frosch.de seit 12. Mai auf dem neuen Server liegt und ich eigentlich der Meinung gewesen war, das dem alten Server kommuniziert zu haben, bestand er darauf, lokal auszuliefern. Oder besser, das zu versuchen: Es ging nicht, weil unter /var/mail angeblich Verzeichnis- und Dateirechte fehlen würden. Also bin ich dem mal nachgegangen.

Daß die alte Maschine überhaupt noch läuft, hängt natürlich damit zusammen, daß mir das ARGE seit nun zwei Jahren und neun Monaten den letzten Nerv raubt und ich deshalb zwar schon vieles, aber eben noch nicht alles auf den neuen Server habe umziehen können. Daß die alte Kiste dann auch noch unter Debian Squeeze rennt, das keine Updates mehr bekommt, macht’s nicht besser; ihn noch auf was neueres hochzuziehen, ist aber auch nicht mehr sinnvoll.

Am 12. Mai hatte ich neben meinem Blog und der statischen Website unter atari-frosch.de auch direkt die Mailserver-Einträge entsprechend umgezogen, sodaß mail.atari-frosch.de auf den neuen Server zeigt und dort die darauf eingehenden Mails auch korrekt verarbeitet werden können. Ab dem Zeitpunkt wuchs /var/log/mail.err auf dem alten Server explosionsartig an; nur war mir das nie aufgefallen, weil das, was darüber sonst noch an Mail läuft, funktionierte und ich somit keinen Grund dafür hatte, in die Logs zu schauen. Heute waren wegen Logrotate (wöchentlich; vier Backups aufbewahren) noch die Daten ab Anfang Juni da.

Sagen wir’s mal so: Eine mail.err von 10 MB pro Woche auf einer Maschine, die eigentlich nicht mehr viel macht, ist … doch etwas viel.

Zunächst einmal fand ich in diesen Dateien massenweise Meldungen wie diese hier:

Jun 26 00:00:42 seewind dovecot: deliver($user): mkdir(/var/mail/$user/cur) failed: Permission denied (euid=1xxx($user) egid=1xxx($user) missing +w perm: /var/mail)

($user ist ein Platzhalter für meinen lokalen Usernamen; 1xxx steht für die UID des Useraccounts).

Das war auch logisch: /var/mail/$user existierte nämlich gar nicht. Also wie kam er plötzlich auf diesen Postfach-Namen?

Als Workaround versuchte ich es erst einmal damit, daß ich meinen alten Postfach-Namen in $user umbenannte. Das erbrachte aber nur eine neue Fehlermeldung:

Jul 1 14:41:29 seewind dovecot: deliver($user): open(/var/mail/$user/dovecot.index.log) failed: Permission denied (euid=1xxx($user) egid=1xxx($user) missing +w perm: /var/mail/$user/dovecot.index.log)

Ja leck mich. Die Datei gehört vmail.vmail, und User und Gruppe haben Schreibrecht. dovecot wiederum gehört der Gruppe vmail an. Wieso hat er jetzt plötzlich die „Identität“ (m)eines lokalen Users?

seewind:~# chmod 666 /var/mail/$user/dovecot*

… half aber auch nicht weiter: dovecot behauptete im Log weiterhin, da nicht reinschreiben zu dürfen.

Nun war das sowieso ein bißchen doof, denn ich wollte die Mails ja eigentlich ganz gern im Mailsystem des neuen Servers haben und dort mit den anderen Mails zusammen abholen. Ich hätte sie jetzt noch auf eine Domain umbiegen können, die der alte Mailserver noch bedient, aber die will ich ja auch bald umziehen. Trotzdem hätte ich gern die Systemmeldungen gehabt, zumal da ein paar Scripte laufen, die regelmäßig über den Systemstatus informieren und Backups ausführen. Und ein paar Dienste, die nicht an eine bestimmte Domain gebunden sind, laufen da auch noch.

Also schaute ich mir die Datei /etc/postfix/virtual_domains mal genauer an. Die hat noch ein altes Format, das funktionierte, solange alles einheitlich auf dieser einen Kiste lief. Ob ich das nur mal falsch verstanden hatte oder ob das Format der Datei irgendwann verändert worden war, weiß ich heute nicht mehr. Die Datei ist bald zehn Jahre alt; ich habe in der Zeit immer nur neue Adressen hinzugefügt oder nicht mehr benötigte gelöscht, und sie – wie andere Konfigurationsdateien auch – über alle bisherigen Server hinweg quasi immer mitgeschleift. Auf dem neuen Server funktionierte das dann gar nicht mehr, und ich mußte sie komplett neu aufbauen.

Denn die alte hat das Format:

user@domain.tld postfach@mail.domain.tld

bzw. für die Hauptdomain nahm ich

user@atari-frosch.de postfach@mailintern.atari-frosch.de

– weil es sonst Kuddelmuddel mit dem offiziellen Mailserver-Namen im DNS gab, der ja auch mail.atari-frosch.de lautet.

Weiterleitungen zu externen Mailadressen funktionierten über dieselbe Datei mit

user@domain.tld user@externedomain.tld

Inzwischen sieht das Format aber so aus:

user@domain.tld /var/mail/domain/postfach/

– und Mailweiterleitungen darüber funktionieren vermutlich gar nicht mehr. Das Postfach wird also nicht mehr wie eine Mailadresse angegeben, sondern als Dateipfad.

Also trug ich nun einige Änderungen ein: Alle Adressen in der Domain atari-frosch.de bog ich um auf eine neu eingerichtete Mailadresse unter einer anderen Domain, die bereits komplett auf dem neuen Server läuft (ist schon praktisch, wenn man mehrere Domains hält). Dem postfix auf dem neuen Server wiederum erklärte ich, daß alles, was an diese Mailadresse reinkommt, in mein Postfach unter atari-frosch.de einsortiert werden sollte. Noch ein reload von postfix auf beiden Servern und dem dovecot auf dem alten, und …

… der alte wollte mit konsequenter Boshaftigkeit weiterhin lokal ausliefern. 🙁

Also mußte das WWW ran. Ich fand einen Forumseintrag, der mich drauf brachte, daß die Datei /etc/aliases in der Beziehung nicht ganz so unwichtig ist: Simple Weiterleitung mit postfix. Genauso wie der Fragesteller dort im Forum hatte ich diese Datei überhaupt nicht auf dem Schirm gehabt. Aber bei Mailumleitungen ist die offensichtlich relevant.

Also leitete ich in dieser Datei alle betroffenen Usernamen auf die neue Adresse unter der anderen Domain um. Dann:

seewind:~# postmap /etc/aliases

seewind:~# service postfix reload

seewind:~# postqueue -f

Das letzte Kommando startet die sofortige erneute Auslieferung aller zurückgehaltenen („deferred“) Mails, und endlich begann postfix, den ganzen liegengebliebenen Kram an den neuen Server auszuliefern. Bzw. die Mails der letzten fünf Tage, denn was fünf Tage lang nicht ausgeliefert werden konnte, wird ja gelöscht.

Puh.

Und irgendwann wird der Tag kommen, an dem ich Mailsysteme komplett verstanden habe. Immerhin dürfte ich dem heute wieder ein Stück näher gekommen sein 😉

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30.06.2016

Craig - MACSEC unter Linux

Der Linux Kernel 4.6 unterstützt nun MACSEC nativ. Damit ist es möglich, auf Layer2 verschlüsselte Links zu realisieren. Sehr schön! 🙂

Präsentationsfolien: http://bit.ly/20ZBkpV

26.06.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #270

Die Besorgten Nachrichten zu Rechtsextremismus, rechten Parteien, rechter Gewalt, Antisemitismus usw. finden sich wie gehabt bei den Besorgten Bürgern: Besorgte Nachrichten, KW 25/2016.

Autismus

Behinderung / Inklusion

Gesundheit

Hartz IV & Co.

Häusliche Gewalt

LGBTIQ

Rape Culture

Sexuelle Belästigung von/sexualisierte Gewalt an Kindern

Tierquälerei

Türkei

Unwetter

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19.06.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #269

Endlich gibt’s auch wieder die Besorgten Nachrichten! Die Kombination aus „Server mag nicht richtig booten“ und „Server-Betreiber liegt im Krankenhaus und hat keine Zugangsdaten dabei“ war dabei, sagen wir, etwas ungünstig. Die Besorgten Nachrichten der Kalenderwochen 17 bis 23 habe ich schon am Mittwoch und Donnerstag eingestellt, und ab heute geht es wieder normal weiter: Besorgte Nachrichten, KW 24/2016.

Und sonst so?

Autismus

Behinderung / Inklusion

Bezahlsysteme

Bundeswehr

Computer

Diskriminierung

Drohnenkrieg

Flucht & Asyl

Gesundheit

Hartz IV & Co.

Häusliche Gewalt

IT-Sicherheit

Jacob Appelbaum

LGBTIQ

Polizei

Rape Culture

Sexuelle Gewalt an Kindern

Tierquälerei

Trau schau wem

Türkei

Überwachung

Unwetter

Wissenschaft

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12.06.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #268

Nicht wundern, ich hab mal ein bißchen Rückstände aufge„lesen“.

Armut

Autismus

Bedingungsloses Grundeinkommen

Behinderung / Inklusion

Doofparker

Drohnenkrieg

Flucht & Asyl

Geheimdienste

Gesundheit

Hartz IV & Co.

Häusliche Gewalt

Impfgegner

Islamismus

IT-Sicherheit

Jacob Appelbaum

Justiz

Kinder

LGBTIQ

Nichtraucherschutz / aggressive Raucher

Polizei

Rape Culture

Sexismus

SPD

Tierquälerei

Trau schau wem

Türkei

Unwetter

Überwachung

Wissenschaft

WTF?

Und sonst so?

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10.06.2016

Chaosdorf e.V. - Workshop: JavaScriptChaos am 02.07.2016 ab 16:00 Uhr

Am Samstag, dem 02.07.2016, wird es ab 16:00 Uhr in unseren Räumen einen JavaScript Workshop geben. Der Referent wird dabei die Grundlagen von JavaScript kurz anreißen und danach folgende Themen besprechen:

  • JavaScript-Funktionalität (Classes, Promises, Destructuring, etc.)
  • Wie nutze ich den coolen Scheiß jetzt im Browser?
  • Nutzung von Modulen per node/npm
  • Wie baue ich ein JS Backend?
  • Typen? Brauche ich sowas in Javascript?

Teilnahme

Vortrag und Workshop richten sich an alle, die aus Gründen mit JavaScript arbeiten oder dieses in Zukunft planen.

Voraussetzungen

  • Ihr solltet ein paar Stunden Zeit mitbringen  
  • … und euch zur besseren Planung hier eintragen
  • Ihr solltet schon mal programmiert haben — Erfahrung in JavaScript ist aber nicht nötig
  • Ihr solltet ein eigenes Gerät (Laptop o.ä.) mitbringen

Zur moralischen Unterstützung der Teilnehmer wird es zwischendurch veganes und auch nichtveganes Essen geben.

Frosch - Geschenke und Entscheidungen

Auch wenn die Zahlen nicht mit meinem gefühlten Alter übereinstimmen: Ich bin jetzt 48 Jahre alt. Es fühlt sich wirklich nicht so an. Ich habe eher das Gefühl, immer noch so etwa 32 zu sein, wie ich war, als ich Ende 2000 nach Düsseldorf kam. Das liegt wohl auch daran, daß ich viele Erfahrungen und Erlebnisse, die andere in diesem Zeitraum machen oder die man einfach erwarten kann, einfach nicht machen konnte – weil mich Depressionen, Armut und Repressionsämter im Griff hatten und haben, während das Leben an mir vorbeizieht und ich es nicht leben kann.

Drei Bücher von Jean M. Auel

Die letzten paar Geburtstage habe ich mehr oder weniger ignoriert. Diesmal habe ich Anfang des Monats mal einfach auf meine Wunschliste hingewiesen. Prompt gab es diesmal richtig viele Geschenke, dazu noch Dinge, die gar nicht auf der Liste standen. Aber es gab auch zwei Entscheidungen.

Die erste lautet, daß wir die Firma Nerd4U UG abwickeln werden. Es hat keinen Sinn, zu versuchen, eine Firma zu betreiben und in die Gewinnzone zu bringen, wenn das ARGE gleichzeitig alles daran setzt, sowohl die Firma als auch meine persönliche Existenz zu vernichten. Wir haben beide mittlerweile andere Projekte vor, und Nerd4U ist nur noch ein Kosten- und zusätzlicher Streßfaktor.

Die zweite lautet: Ich will weg aus Düsseldorf. Nein: Ich muß weg aus Düsseldorf. Nichts gegen Düsseldorf! Ich kenne hier tolle Menschen, schöne Orte usw., aber es gibt zwei Faktoren, die es mir unmöglich machen, auf Dauer weiterhin hier zu leben:

Geburtstagskarte mit drei Fröschen drauf
  1. Die Düsseldorfer Repressionämter, die mir seit meiner Ankunft quasi erklären, daß ich hier nicht erwünscht bin. Die mich wie Dreck behandelt haben und noch behandeln, mich belügen, nötigen, meine Unterlagen unterschlagen, die mir eine Wohnung genommen, die Gesundheit zerstört und meine Arbeitsfähigkeit eingeschränkt und zeitweise ganz genommen haben und von denen zu erwarten ist, daß sie weiterhin alles daran setzen werden, mich „loszuwerden“. Legal, illegal, scheißegal – und wenn dieses Loswerden heißt, mich obdachlos zu machen und/oder in den Suizid zu treiben.
  2. Die Lärmsituation in meinem Wohnumfeld. Gerade in diesen Moment, in dem ich das schreibe, ist draußen ein Martinshorn zu hören, und über mir dröhnt ein Hubschrauber. Ansonsten wechseln sich handwerkelnde Nachbarn mit rumblökenden solchen ab, Brülltauben tun das ihre, aufgedrehte Musik (gern auch nachts) kommt gerade in den Sommermonaten auch noch oft dazu, und ich will gar nicht wissen, wie das wird, wenn morgen die Fußball-EM anfängt. Vorne am Schlafzimmer vorbei rauscht der Straßenverkehr der Helmholtzstraße mitsamt Straßenbahnen und der Schienenkreuzung zur Hüttenstraße. Nachts nimmt der zwar ab, dafür läuft dann in einem Haus gegenüber geräuschvoll irgendeine Art von Klimaanlage. Ein Stück weiter am Fürstenwall ist eine Schreinerei, von der, so vermute ich, der regelmäßige Sägelärm kommt. Und unter mir wohnt inzwischen eine Familie mit Kleinkind und Klavier.

Nur damit es keine Mißverständnisse gibt: Ich hab nichts gegen Kinder. Ich kann nur ihren Geräuschpegel nicht verarbeiten, das machen meine Reizfilter nicht mit.

Die Wohnung hier an zwei Hauptstraßen und mit einer Feuerwehrstation quasi um die Ecke hab ich mir ja nicht freiwillig rausgesucht. Sie war die letzte Möglichkeit Ende 2002 vor meiner vom faschistischen Repressionsamt verursachten Obdachlosigkeit. Die Wohnung bezog ich damals noch zusammen mit einem Mitbewohner, der ein knappes Jahr später wieder auszog (was bei Einzug so auch nicht geplant gewesen war). Wenn ich innerhalb von Düsseldorf umziehen will, habe ich dank des unrealistisch niedrig angesetzten Sozialmietsatzes die „Wahl“ zwischen noch schlimmeren Hauptstraßen oder Wohnungen mit maximal 20 m².

Teepackungen

Beim Einzug war es hier nicht nur etwas ruhiger gewesen. Zwar nicht auf der Straße, aber im Hinterhof und generell im Haus. Mein Bedürfnis nach einer ruhigen Umgebung ist aber mittlerweile sehr viel höher geworden, und ich glaube nicht, daß das nur am Alter liegt. Die mittlerweile 14 Jahre mit chronischer Depression, welche die vorher bereits vorhandene Reizfilterschwäche deutlich verstärken, hinterlassen auch ihre Spuren. Ich brauche eine Wohnung, in der ich mich zu Hause fühlen und in der ich in Ruhe – vor allem in akustischer Ruhe – arbeiten kann, ohne mich zwischen Kochnische und Bett an den PC hinquetschen zu müssen. In Düsseldorf werde ich das nicht finden.

Nun war ich ja letztes Jahr im Oktober zu Besuch in Greifswald. Nicht nur in dem etwas abgelegenen Ortsteil, in dem meine Gastgeber wohnen, sondern auch im Ort selbst ist es deutlich ruhiger. Aber es müßte nicht unbedingt Greifswald sein (wäre aber schön, weil mir da doch einige Dinge sehr gefallen), ich würde auch einen anderen Ort wählen, von dem aus die Ostsee ohne größere Kopfstände erreichbar ist. Daß ich direkt am Meer etwas bekommen würde, glaube ich eher nicht (ich lasse mich aber gern überraschen).

Teepackungen und ein Teenetz

Was ich vor Ort brauche, ist eine erreichbare Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und/oder Bahn, wobei das durchaus heißen kann, daß die nächste Station bis zu einem Kilometer entfernt sein darf. Denn ich gehe davon aus, daß ich in so einem ruhigen Ort auch wieder mit dem Radfahren anfangen kann, das ich hier in Düsseldorf im Spätjahr 2003 aufgegeben habe. Seitdem steht mein Fahrrad ungenutzt im Keller. Es ist einfach zu gefährlich, weil Autofahrer hier meinen, überholen quasi ohne Abstand sei völlig in Ordnung.

Das andere, was ich brauche, ist natürlich eine schnelle und bezahlbare Internet-Anbindung. Der Rest wie Einkaufsmöglichkeiten incl. Lieferdienste, Ärzte usw. sollten sich dann finden lassen. Denk ich mal so.

Und schließlich wäre es sehr erleichternd, ein Jobcenter vor Ort zu haben, das man nicht nach Amt für Repression, Grundrechtsentzug und Existenzvernichtung (ARGE) umbenennen muß. Das begreift, daß ich nach so einem Umzug erstmal Ruhe brauche, und dem man nicht nur mit einem Anwalt an seiner Seite begegnen kann, will man nicht völlig über den Tisch gezogen werden.

Natürlich wird so ein Umzug für mich anstrengender, viel anstrengender als für einen neurotypischen Menschen ohne Depressionen. Dieser Preis erscheint mir mittlerweile aber immer noch niedriger als die Vorstellung, den Rest meines Lebens hier im Lärm und mit Ämtern zu verbringen, die mich offenbar diskret umbringen wollen.

Also in kurz: Ich will nach Mecklenburg-Vorpommern, möglichst nah an die Ostsee, und freue mich auf Vorschläge.

Achja, was die Geschenke angeht, hab ich ja oben schon ein paar gezeigt, und ein gebrauchter PC, der allerdings wohl einer Reparatur bedarf, kam mir vor drei Tagen auch noch zugeflogen. Ein (gebrauchtes) NAS und ein Buch sind noch unterwegs. Wow. Ich werd hier total im Luxus schwelgen. 😉

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09.06.2016

Frosch - Facharbeit mit Sexismus?

Ich bin schon länger bei zwei Firmen eingetragen, die immer wieder Umfrageteilnehmer für Online-Umfragen suchen. Die schicken mir in unregelmäßigen Abständen eine Einladung mit einem Link zu einer Umfrage, die sie entweder selbst hosten oder die ansonsten meist bei einer Universität oder einer anderen Forschungseinrichtung liegt. Manchmal ist die Teilnahme mit Punkten für eine spätere Belohnung oder sogar mit einer Gewinnspielteilnahme verbunden.

In diesem Zusammenhang bekam ich kürzlich mal wieder eine Einladung zu einer Umfrage, die ich gestern bearbeitet habe. Dabei hatte ich die ganze Zeit ein massives WTF-Gefühl – und gewann den Eindruck, die müsse wohl so aus den 1970er-Jahren sein:

Es ging darum, wer in einer Familie die Haushaltsarbeiten übernehmen sollte, also einmal generell und einmal getrennt nach waschen/putzen, kochen, Haushalts-Reparaturen und weiteren Bereichen. So weit, so gut.

Die Fragen waren alle nach demselben Schema formuliert:

Die Partner sind verheiratet. Das Kind geht in den Kindergarten.

Die Frau arbeitet in Vollzeit. Der Mann arbeitet in Teilzeit.

Die Frau verdient 3.500 € und trägt damit den größeren Teil zum Haushaltseinkommen bei.

Wer sollte sich um $aufgabe kümmern?

– mit den Antwortmöglichkeiten: Die Frau alleine, überwiegend die Frau, beide gleichermaßen, überwiegend der Mann, der Mann alleine.

Dabei wurden die Fragen danach, wer eine Aufgabe wahrnehmen sollte, variiert mit verheiratet / unverheiratet, Kind geht in Kindergarten / Schule, Mann / Frau arbeitet Vollzeit / Teilzeit / gar nicht, Mann / Frau verdient 3500 € / 800 € und trägt den größeren / kleineren Teil zum Haushaltseinkommen bei.

Also:

Eine Familie nach diesem Schema besteht ausschließlich aus Mann, Frau und Kind. Eine „Regenbogenfamilie“ ist nicht vorgesehen, auch nicht, daß es gar keine Kinder gibt oder mehrere. Weiterhin ist nicht vorgesehen, daß auch dieses eine Kind im Haushalt hilft. Ob die Person, die nicht oder in Teilzeit arbeitet, sich außerdem bewirbt und damit durchaus zeitlich (weiter) eingeschränkt sein kann, wird ebenfalls ausgeblendet.

Des weiteren wird für die mögliche Einschätzung, wer welche Arbeiten im Haushalt zu übernehmen hat, ausschließlich Mann oder Frau vorgeschlagen. Die Frage, ob die Personen jeweils für die gestellten Aufgaben auch die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten haben, wird nicht gestellt. Die Antworten sehen offenbar nur eine Zuweisung der Tätigkeiten aufgrund Geschlecht, Einkommen und Erwerbsarbeitszeiten vor.

Ich weiß ja nicht – würdest Du jemandem die Aufgabe des Kochens zuweisen, der es nicht mal unfallfrei schafft, Wasser zu erhitzen? Nur weil dieser jemand zufällig in der Partnerschaft mehr „Zeit“ hat, weil er nicht oder nur in Teilzeit arbeiten geht?

Und selbst, wenn der Partner mit „mehr Zeit“ die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten hätte oder erlernen könnte, wäre es frustrierend, ständig mit Aufgaben belastet zu werden, die er nicht mag, nur weil der andere „nun mal keine Zeit“ hat. (Was das angeht, weiß ich, wovon ich rede …).

Es wurde noch danach gefragt, welchen Schulabschluß und welche Berufsausbildung (also: Lehre, Studium etc.) man hat. Schließlich ging es noch darum, welche entsprechenden Abschlüsse die Eltern hatten und wie es in deren Haushalt mit der Haushaltsarbeit gehalten wurde (wohl um zu ermitteln, ob man das Schema der Eltern übernommen oder ein eigenes bzw. anderes gewählt hat bzw. wählen würde).

Somit stelle ich mir die Frage, was bei einer Facharbeit herauskommen wird, wenn die Fragestellung schon so dermaßen eingeschränkt ist. Natürlich muß man bei Online-Umfragen oder Umfragen generell mit Schubladen arbeiten, weil eine Auswertung sonst unmöglich wird. Wenn aber wesentliche Komponenten völlig ausgeblendet und Personen rein auf eines von zwei Geschlechtern reduziert werden, kann das ganze letztendlich eigentlich nur auf sexistische Kackscheiße hinauslaufen.

In der Ankündigung der Umfrage stand übrigens nichts davon, daß und aus welchen Gründen die Familie auf Mann + Frau + ein Kind reduziert und die Fähigkeiten und Kenntnisse der Partner vollständig ausgeblendet wurden. Also muß ich davon ausgehen, daß der Autor der Studie (welchen Geschlechts auch immer die Person selbst sein mag) darauf auch sonst keinerlei Rücksicht nimmt bzw. nehmen wird.

Wenn im Jahr 2016 Universitäts-Facharbeiten immer noch nach solchen Kriterien geschrieben werden, wird das mit der Gleichstellung noch sehr lange dauern …

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05.06.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #268

Bedingungsloses Grundeinkommen

Hartz IV & Co.

Jacob Appelbaum

Kinder

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Frosch - Im Netz aufgefischt #267

Arbeitsmarkt

Autismus

Behinderung / Inklusion

Genderfoo

Hartz IV & Co.

Keylogger

LGBTIQ

Twitter-Weisheiten

<script async="async" charset="utf-8" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script>

Wissenschaft

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