Willkommen auf Planet Chaosdorf! Wir sammeln hier alle Blogs, die für uns irgendwie interessant sind – meist von Personen oder Organisationen aus unserem Umfeld

05.12.2016

dictvm - Newsletter popups

These ugly fuckers. They are not funny. They're just annoying. No matter what you cram into your newsletter popup: Fuck you if you do this. You're making sure that I will never ever pay attention to your content again, because if you abuse my attention by doing shit like this, you've lost my trust in an instant.

04.12.2016

Frosch - Loggen, was iptables wegwirft

Um meine Server gegen diverse Arten von Angriffen abzusichern, habe ich fail2ban installiert und mir eine Reihe von Filtern angepaßt oder selbst neu gebaut. Anhand der Filter meldet fail2ban an iptables, welche IPs wie lange gesperrt werden sollen. Das funktioniert soweit ganz gut.

Trotzdem gibt es eine Reihe von IP-Adressen und -Ranges, die man eigentlich nicht fail2ban überlassen muß. Denn sie werden immer und immer wieder in den Filtern landen und immer und immer wieder erneut gebannt werden müssen. Von diesen IPs und -Ranges kommen nämlich ausschließlich Spamkommentare, aggressives Crawling auf Websites, Suchen nach ausnutzbaren Schwachstellen, Einbruchsversuche in Blogs, auf der Shell und in weitere Dienste sowie Spam-Mails. Also will man sie grundsätzlich blocken. Ist mit iptables auch nicht schwer. Aber …

… andererseits bin ich ja neugierig. Ich möchte nämlich dann trotzdem sehen, ob, wann und in welcher Menge von diesen IPs Kontaktversuche kommen, und mal mindestens, auf welche Ports. Zum einen könnte es ja sein, daß sie mal aufhören; dann könnte ich den Eintrag aus iptables wieder löschen, da müssen ja keine überflüssigen Einträge drinstehen. Zum anderen könnte man darüber erkennen, ob und wann sich das Verhalten dieser Hosts generell ändert, um dann mal nachzugucken, was sie jetzt treiben.

Denn ich sammle ja immer noch Daten zu Spam, Einbruchs- und Angriffsversuchen, um da mal ein Projekt draus zu basteln. Ich komme nur nicht so wirklich dazu. Derzeit jedenfalls nicht. Das hindert mich aber nicht, schonmal die entsprechenden Daten abzugrasen, denn je mehr ich habe, desto besser.

Was fail2ban an iptables schickt, loggt es selbst auch mit. Aus diesem Log erfahre ich nicht nur, was gesperrt wurde, sondern auch, wann und wie oft es weitere Versuche von diesen IPs gibt, trotz der Sperre. iptables dagegen macht das nicht, jedenfalls nicht von Haus aus. Und das wollte ich dann mal ändern.

Ich fand zwar mehrere Hinweise dazu, aber weil ich in Sachen iptables noch Anfänger bin, gab es dabei erstmal ein paar Mißverständnisse – die dazu führten, daß ich mich ein paarmal selbst aus dem Server aussperrte 😉

Nach Hinweisen vor allem von Stefan G. Lesser im Google-Plus-Thread Mal ’ne iptables-Frage: habe ich das Konstrukt jetzt aber fertig.

Zunächst einmal bekommt iptables eine neue Chain namens LOGDROP. Der erklären wir dann, was und wie wir loggen wollen (LOG). Danach wird festgelegt, daß alles, was geloggt wurde, weggeworfen werden soll (DROP). Schließlich wird eine IP-Range in die Chain geworfen, und am Schluß warten wir zur Überprüfung drauf, daß Päckchen aus dieser Range hereinkommen und, ähm, behandelt werden:

# iptables -N LOGDROP

# iptables -A LOGDROP -m limit –limit 1/min -j LOG –log-prefix "IPTables-Dropped: " –log-level 4

# iptables -A LOGDROP -j DROP

# iptables -A INPUT -s 91.200.12.0/24 -j LOGDROP

# tail -f /var/log/syslog | grep IPTables

Die Ausgaben sehen dann so aus:

Dec 4 17:16:26 seelilie kernel: [3122961.854548] IPTables-Dropped: IN=eth0 OUT= MAC=54:04:a6:8a:66:c0:00:31:46:0d:2e:19:08:00 SRC=91.200.12.97 DST=176.9.63.237 LEN=52 TOS=0x00 PREC=0x00 TTL=119 ID=24145 DF PROTO=TCP SPT=51539 DPT=80 WINDOW=8192 RES=0x00 SYN URGP=0

Also:

  • Zeitstempel
  • Systemname
  • Quelle der Meldung (hier: kernel)
  • interner Zeitstempel
  • einleitender String wie in den iptables-Anweisungen für’s Logging oben vorgegeben
  • die eigene Schnittstelle, über welche die Daten hereinkommen (hier: eth0)
  • MAC-Adresse der eigenen Netzwerkkarte und direkt dahintergeklebt (vermutlich?) die des Herkunftshosts
  • IP-Adresse des Herkunftshosts
  • IP-Adresse unseres Hosts (der kann ja theoretisch mehrere haben)
  • ein paar technische Daten
  • Protokoll TCP
  • SPT, der Port für mögliche Antworten auf dem Herkunftshost
  • DPT, der Port auf unserem Host, hier 80 = klassisches WWW ohne SSL
  • dann noch ein bißchen Technikkrams.

Für uns relevant sind Zeitstempel, IP des Herkunftshosts sowie der Zielport auf unserer Seite. Nicht ablesbar ist allerdings, was der Herkunftshost von unserem Webserver wollte.

Die hier eingetragene IP-Range eines ukrainischen VPN-Anbieters kann man übrigens wirklich bedenkenlos überall sperren, daher ist sie als Beispiel gut geeignet.

Denn aus diesem /24 kommt seit Jahren so ziemlich alles an Spam und generischen Angriffen, wofür es Bots gibt. Der VPN-Anbieter reagierte zwar vor ein paar Jahren mal auf eine Beschwerde von mir, die Reaktion schien aber vor allem darin zu bestehen, daß er von seiner Seite die IP meines (alten) Servers zeitweise in seine ausgehenden Firewall-Regeln eingetragen hatte – was heißt, daß die Bots munter weitermachen konnten. Inzwischen sehe ich sie in den Logs meines alten Servers auch wieder sehr häufig: Spamkommentare, Login-Versuche an Blog-Logins, aggressives Crawling auch auf statischen Websites usw. Dabei ist jede IP auf einen festen Job gedrillt, das heißt zum Beispiel, von der .1 und der .97 (und weiteren) kommen nur Spamkommentare, die .29 und die .113 (und weitere) versuchen sich ausschließlich an Blog-Logins usw. Bei den Login-Versuchen werden als Usernamen teilweise auch Daten vom Blog selbst verwendet, zum Beispiel der Domainname oder auch das erste Wort des Blogtitels. Die Daten wiederum haben natürlich vorher die Crawler des Botnetzes „besorgt“.

OK, das Logging ist jetzt erstmal eingerichtet. Problem ist noch, daß, wie im Thread auf Google+ aufgeführt wird, die Meldungen, da es Kernel-Meldungen sind, nur ins syslog geschrieben werden. Da gehen sie aber neben den ganzen anderen Meldungen unter, und ich will sie ja separat haben. Daher habe ich mir einen Cronjob angelegt, der ein einfaches Bash-Script aufruft. Zunächst das Script:

#!/bin/bash

grep "IPTables-Dropped" /var/log/syslog.1 | mail -s "iptables report" $mailadresse

$mailadresse ist natürlich durch die gewünschte Empfängeradresse zu ersetzen.

Und das ist der eigentliche Cronjob, wobei ich das Script sehr fantasievoll 😉 iptablesdrops.sh genannt habe:

# crontab -e

→ 45 06 * * * /root/iptablesdrops.sh

Daß das als root eingetragen werden muß, ist ja klar, ne? 🙂

Das Script soll täglich um 6:45 Uhr aufgerufen werden. Um 6:25 Uhr wird nämlich täglich das syslog rotiert, das heißt, das laufende syslog wird geschlossen und es wird nach syslog.1 umbenannt (und das vorherige syslog.1 wird zu syslog.2.gz usw.). Somit habe ich in der Datei syslog.1 jeweils das komplette syslog der vorherigen 24 Stunden. Der Vorteil, wenn ich das abgeschlossene syslog der vorherigen 24 Stunden durchsuche, besteht darin, daß ich mich nicht mit möglichen Dupes in meinem separaten Log herumschlagen muß, was mir passieren kann, wenn ich das aktuelle syslog heranziehe und da durchgreppe. Wenn bei Euch die Zeit für die logrotates eine andere ist, muß das natürlich entsprechend angepaßt werden, damit der Cronjob nicht losläuft, bevor das syslog rotiert wurde.

Ja, und wenn mir jetzt bei den Spamkommentaren, den Mailspams oder am Blog-Login etc. IP-Adressen über Wochen und Monate hinweg auffallen, dann wird fail2ban damit jetzt gar nicht mehr belästigt, sondern sie kommen direkt bei iptables in die LOGDROP-Chain.

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Frosch - Im Netz aufgefischt #293

Die Besorgten Nachrichten diese Woche wie üblich bei den Besorgten Bürgern: Besorgte Nachrichten, KW 48/2016.

Arbeit

Autismus

Autobahnmaut

Behinderung / Inklusion

Geheimdienste

Hartz IV & Co.

Impfgegner

IT-Sicherheit

Kindesmißbrauch

Korruption

Pressefreiheit

Rape Culture

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27.11.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #292

Bei den Besorgten Nachrichten war einiges nachzuholen. Wir haben da noch eine, ähm, Diskussion mit dem Webserver. 😉

Arbeitsmarkt

Autismus

Bedingungsloses Grundeinkommen

Demonstrationsrecht

Hartz IV & Co.

Häusliche Gewalt

IT-Sicherheit

Kinder

LGBTIQ

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25.11.2016

Frosch - Verpeilte Klänge

Das war jetzt wieder mal so ein „wah, bin ich doof ;-)“-Moment. Letzten Monat schien mein Mikrofon plötzlich nicht mehr zu funktionieren. Nach ewigen Zeiten brauchte ich es mal wieder für ein Mumble (Internet-Telefonkonferenz). Aber ich konnte am Mixer rumklicken, wie ich wollte – da kam nix. Na gut. Also kaufte ich mir ein neues Mikrofon. Nichts teures; mit etwa 12 € lag es etwa in derselben Preisklasse wie das alte. Aber es ist offen und soll auch für Musik und nicht nur für Sprache gut sein.

Als es angekommen war, zog ich das alte Mikro ab und steckte das neue genau da ein, wo vorher das alte eingesteckt gewesen war. Ergebnis: Keine Töne. Damit war klar: Das Mikrofon ist wohl eher nicht kaputt.

Nun hatte ich bis vor einiger Zeit die Hardware-Konfiguration: Ausgang Soundkarte → PC-Boxen mit Kopfhörereingang → (bei Bedarf) Kopfhörer. Mit dem Kopfhörer, den ich im Mai gekauft hatte, arbeiteten die PC-Boxen aber nicht gut zusammen; sie leiten die Geräuschkulisse aus dem Inneren des PCs durch, so daß ich ein ständiges Flattern im Kopfhörer hatte, wenn ich leiser drehte. Ab einer bestimmten Lautstärke war das Flattern nicht mehr zu hören, aber das war dann meistens gleich zu laut. Ich brauche mein Gehör schließlich noch. Also klemmte ich die Boxen ab und schloß den Kopfhörer direkt am PC an – Problem gelöst. Nachteil: Ich habe jetzt nur noch den Mixer als Lautstärke-Regler, denn der Regler an den Boxen ist ja weg, und der Kopfhörer selbst hat gar keinen. Aber gut, damit kann ich leben.

Wenn ich verreise, ziehe ich derzeit den Kopfhörer vom PC ab und nehme ihn mit, um unterwegs im Zug Musik hören zu können, vor allem als akustische Abschirmung. Da dient mir das ältere HTC Desire, das wegen seines RAM-Mangels kaum noch als echtes Smartphone zu gebrauchen ist, als MP3-Player. Und wenn ich zurückkomme, hänge ich den Kopfhörer wieder an den PC.

Am Sonntag kam ich von einer Reise aus Heidelberg zurück, wo ich Alex im Krankenhaus besucht hatte, und steckte den Kopfhörer wieder in die Soundkarte am PC, neben das Mikrofon – mit dem Ergebnis, daß auch da jetzt nichts mehr rauskam.

Heute wollte ich nun die scheinbar defekte Soundkarte tauschen, hatte aber immerhin dran gedacht, das vorher nochmal zu testen. Ich zog also den noch laufenden Rechner nach vorne, um die Schnittstellen sehen zu können, und dann war schnell klar, wo das Problem liegt.

Dazu sollte ich vielleicht noch erwähnen, daß mein derzeitiger Hauptrechner ein Minitower ist, der neben dem Bildschirm auf dem Schreibtisch steht. Das heißt, die ganzen Schnittstellen zeigen zur Wand hin. Ja, theoretisch könnte ich die Soundkarte innerhalb des Gehäuses mit dem Panel vorn verbinden, aber ich erinnere mich dunkel daran, daß ich das beim Zusammenschrauben aus irgendwelchen Gründen nicht hinbekommen hatte. Zu kurze Kabel oder so, ich weiß es nicht mehr. Somit sind die Ausgänge der Soundkarte halt jetzt hinten. Wenn ich also was anschließen möchte, taste ich mich „blind“ an die Schnittstelle heran. Und natürlich fühlen sich die Eingänge der Onboard-Soundkarte und die der gesteckten gleich an …

Kurz gesagt, ich hatte die beiden Geräte versehentlich an die (deaktivierte) Onboard-Soundkarte angeschlossen. Stecker in die richtige Karte gesteckt, und – kaum macht man’s richtig, funktioniert’s; immer wieder erstaunlich. 😉

Dafür dröhnte mir das neue Mikrofon quasi zur Strafe gleich mal mit heftigem Rückkopplungs-Quietschen in den fast voll aufgedrehten Kopfhörer *aua* – obwohl das Mikrofon im Mixer abgeschaltet war. Als Übeltäter entpuppte sich dann der Regler für AC97. Wenn der hochgedreht ist, ist es völlig egal, ob das Mikrofon im Mixer eingeschaltet ist oder nicht, es ist auf jeden Fall aktiv (Soundkarte: Soundblaster SB Live! 5.1 [SB0060] mit SigmaTel STAC9708,11). AC97 runtergedreht, schon war alles wieder gut. Nur falls sich mal jemand bei einer gleichartigen Soundkarte über den Effekt wundert …

Jedenfalls habe ich wieder Töne, und wenn ich nächstes Mal tastend nach den Soundkarten-Eingängen suche, werde ich hoffentlich dran denken, daß es da zwei Möglichkeiten gibt 😉

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21.11.2016

OpenRheinRuhr - OpenRheinRuhr 2017 wieder in Oberhausen

Ein JippijaYheahi! – Es war ein tolles Event im November 2016 und wir danken allen Besuchern, Helfern, Speakern, Sponsoren und Ausstellern für das Interesse und die großartige Unterstützung.

Auch im nächsten Jahr werden wir wieder eine OpenRheinRuhr 2017 veranstalten!

Unsere Messe rund um freie Software findet am 04. und 05.11.2017 wieder im Rheinischen Industriemuseum Oberhausen statt. Ihr könnt euch also das erste Wochenende im November schon mal im Kalender reservieren!

Nächsten November können wir aufgrund einer weiteren Ausstellung allerdings die bisherigen Räumlichkeiten nicht für die Ausstellerstände nutzen. Wir weichen daher mit der Ausstellerfläche auf die E-Zentrale mit interessanter Atmosphäre aus.

ezentrale

Die E-Zentrale ist unsere neue Ausstellungshalle.

Wir freuen uns auf viele Besucher, interessante Vorträge sowie Aussteller, helfende Hände, Sponsoren und natürlich auf die Messe an sich!

Wenn ihr etwas dazu beitragen wollt, könnt ihr uns gerne kontaktieren: info@openrheinruhr.de

Für uns beginnt nun die besinnliche Zeit des Jahres. Nach den Feiertagen beginnen wir mit der Planung für die neuen Räumlichkeiten. In dem Sinne wünschen wir Euch und Euren Familien eine ruhige Adventszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Es grüßt euch:

Das Team der OpenRheinRuhr

orr-orga-team

Das ORRga-Team beim ersten Planungstreffen für 2017.

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20.11.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #291

Autismus

Chelsea Manning

GEMA

Gesellschaft

Hartz IV & Co.

Häusliche Gewalt

IT-Sicherheit

Kinder

Pflege

Wissenschaft

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16.11.2016

Frosch - CSU beleidigt ganz offiziell Hartz-IV-Bezieher

Manchmal gibt es ja solche Nachrichten, bei denen einem (fast) nichts mehr einfällt. In meiner Twitter-Timeline fand ich das erst heute, aber bereits vorgestern verkündete der offizielle CSU-Account auf Facebook (Screenshot via @fbanaszak und weiteren):

Die Grünen wollen: Sanktionen für Hartz IV-Schmarotzer lockern!

Die Grünen wollen: Sanktionen für Hartz IV-Schmarotzer lockern!

heißt es in der plakativen Grafik, und darüber schreiben sie noch:

Mit ihren ideologisch-verbohrten Parteitagsbeschlüssen nehmen die Grünen klar Kurs auf Rot-Rot-Grün.

Für uns gilt: Linksrutsch verhindern – Damit Deutschland Deutschland bleibt!

Das in Kombination ist so hetzerisch und asozial, daß ich mich frage: Ist das noch ’ne Partei oder kann das weg?

Es geht ja nicht nur darum, daß das C im Namen dieser, äh, „Partei“ offensichtlich überhaupt keine Bedeutung hat, sondern vor allem darum, daß auch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland für diesen Laden keine Bedeutung hat. BTW, wo ist eigentlich der Verfassungsschutz, wenn man ihn man wirklich bräuchte?

Für Betrüger gibt es das Strafgesetzbuch. In einem Gesetzbuch, das was mit „Sozial“ zu tun haben soll, haben Strafen nichts zu suchen. Das Zugeständnis des Existenzminimums ist direkt aus Art. 1 Grundgesetz Menschenwürde abgeleitet. Allein deshalb schon sind Sanktionen im SGB ein Unding, abgesehen davon, daß darüber einfache Sachbearbeiter und keine Richter entscheiden.

Übrigens, die Herrschaften von der CSU wollen sicher auch nicht zur Kenntnis nehmen, daß Straftaten der Repressionsämter von Staatsanwaltschaften nicht verfolgt, ja daß nicht einmal mit Ermittlungen begonnen wird, wenn man sie anzeigt. Aber das ist ja sicher in Ordnung, es geht ja nur gegen „Sozialschmarotzer“.

Boah, ich könnt grad … 🙁

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Frosch - Systemupdate in Blau

SMS von Blau vom 8. November:

Wichtige Neuerungen bei Blau: Lieber Kunde, wir verbessern uns und unsere Services ständig. Deswegen führen wir in den nächsten Tagen eine Systemaktualisierung durch. Was bedeutet das für Sie? Danach steht Ihnen ein neuer, verbesserter Mein Blau Bereich und eine noch übersichtlicherere Mein Blau App zur Verfügung. Weitere Infos gibt’s kurz vor der Aktualisierung per SMS. Viele Grüße, Ihr Blau Team

SMS von Blau vom 14. November, 12:55 Uhr:

Lieber Kunde, die Systemaktualisierung hat begonnen. Morgen im Laufe des Tages wird diese beendet sein. Währenddessen kann es kurzzeitig zu technischen Störungen kommen. Nach der Systemaktualisierung erhalten Sie eine Bestätigungs-SMS. Bitte starten Sie dann Ihr Handy neu. Vielen Dank, Ihr Blau Team

Vom 8. an ist für mich „in den nächsten Tagen“ aber nicht erst eine Woche später, aber OK …

SMS von Blau, 15. November, 14:02 Uhr:

Lieber Kunde, die Systemaktualisierung dauert noch an. Sie brauchen nichts weiter zu tun, bis Sie eine Bestätigungs-SMS erhalten. Ihr Blau Team

Dafür, daß sowas mal länger dauern kann als geplant, habe ich ja durchaus Verständnis, auch wenn ich davon ausgehe, daß die neuen Implementationen vor dem Rollout getestet worden sind. Aber dann kam der Kommunikations-Fail:

16. November, ca. 10:20 Uhr: Mein Smartphone zeigt an, keinen Empfang zu haben (normalerweise 4G, wenn ich zu Hause bin). Ich führe einen Neustart durch, Netz ist wieder da.

SMS von Blau, 16. November, 12:08 Uhr:

Lieber Kunde, die Systemaktualisierung ist erfolgt. Bitte Handy einmal aus- und wieder einschalten. Und alles geht wieder wie gewohnt. Ihr Blau Team

Ohne den Neustart, zu dem ich hier aufgefordert wurde, hätte ich diese SMS nicht erhalten, da ich ja kein Netz hatte. Das war ja sehr, äh, geschickt …

BTW, warum ich den Neustart meines Gerätes überhaupt durchführen soll, wenn dort beim Provider was geändert wurde, muß ich ja eigentlich auch nicht verstehen, oder?

SMS von Blau, 16. November, 13:47 Uhr:

Lieber Kunde, herzlich willkommen in unserer neuen, noch besseren Welt von Blau. Sie können sich jetzt im neuen Mein Blau Bereich unter www.blau.de/neuer-glanz registrieren. Dort gibt’s attraktive Services rund um Ihren Tarif sowie alle Infos zu Ihren Daten und persönlichem Verbrauch. Sie laden per Überweisung auf? Hier hat es wichtige Änderungen gegeben. Informieren Sie sich hierzu bitte unbedingt im neuen Mein Blau Bereich. Viele Grüße, Ihr Blau Team

Schön, daß man hinterher dann endlich mal erfährt, welche Neuerungen es denn durch das Update tatsächlich gibt. Es wäre wirklich nett gewesen, das vorher zu erfahren. Oder wußte man bei Blau im Kundenservice selbst noch nicht, was die Entwicklungsabteilung ausrollen würde?

Das mit der Kommunikation üben wir mal noch …

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14.11.2016

Chaosdorf e.V. - C++-User-Group Treffen im Chaosdorf am Mi. 16.11.2016

Am Mi. den 16. November trifft sich (wie jeden 3. Mittwoch im Monat) die C++ User-Group NRW und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.

Diesmal wird es mehrere kleinere Vorträge geben:

  • Builder Idiom in C++11
  • Google Micro-Performance Test-Framework
  • Numerische Probleme in C++

Ab 19:30 Uhr beginnt das Treffen im Chaosdorf.

13.11.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #290

Autismus

Behinderung / Inklusion

Drohnen

Kinder & Jugendliche

Hartz IV & Co.

Krankenhaus

Post

Präsidentschaftswahl in den USA

Rape Culture

Steuerhinterziehung

Türkei

Und sonst so?

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06.11.2016

Frosch - Im Netz aufgefischt #289

Was uns besorgte Bürger so beschert haben in dieser Woche, steht in den Besorgten Nachrichten, KW 44/2016.

Autismus

Gesundheit

Hartz IV & Co.

Qualitätsjournalismus

Rape Culture

Tierquälerei

Ganz zum Schluß

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05.11.2016

Frosch - Wo ist die Grenze?

Mein Fallmanager (also der, der dafür zuständig ist bzw. war, daß ich aus der Statistik falle) hatte mir im Januar 2015 erklärt: „Mit der Leistungsabteilung haben Sie einfach Pech gehabt. Die sind dafür da, Ihnen den Rücken freizuhalten.“

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Rechte sind nicht nur für diejenigen da, die „Glück haben“, und dürfen genauso wenig unter den Tisch fallen für diejenigen, die „Pech haben“. Glück und Pech haben bei Grund- und Menschenrechten nämlich mal einfach gar nichts zu suchen. Aber das ist gerade nicht der Punkt.

Der Punkt ist: Repressionsämter sind nicht dafür geschaffen worden, erwerbslosen und armen Menschen zu helfen. Wer das glaubt, macht sich was vor.

Repressionsämter sind dafür geschaffen worden, billige, gehorsame, willenlose Arbeitssklaven für die Wirtschaft – speziell für Zeitarbeitsfirmen – bereitzustellen und alle anderen möglichst unauffällig hinten runterfallen zu lassen. Repressionsämter sind dazu da, der gewollten Zwangsverarmung nach außen hin einen sozialen Anstrich zu geben, aber nach innen alles, was dafür nötig wäre, abzuwimmeln und zu ignorieren. Repressionsämter sind dazu da, den Gemeinden, dem Staat und der Bundesarbeitsagentur Geld zu ersparen.

Nun höre ich, die Leute dort hätten ja auch keine andere Wahl, die müßten halt ihre Vorgaben erfüllen.

Nein. Einfach nein.

Vor einem Jahr schrieb ich in Systematische Menschenverachtung:

Und ich sage es nochmal: Wer in einem Repressionsamt arbeitet, weiß, was er tut und wofür er sich hergibt: Für systematische Menschenverachtung, gewollt von asozialen, faschistoiden Bundesregierungen.

Sorry, es gibt Jobs, die macht man einfach nicht. Telefonspam („Kaltakquise“ bzw. „Cold Calls“), „Klinkenputzen“ und Sachbearbeiter in Repressionsämtern gehören für mich klar dazu. Wer ein Gewissen hat, macht es einfach nicht. Jedenfalls nicht, solange das Zwangsarbeits- und Zwangsverarmungsgesetz („Sozialgesetzbücher“) nicht mit dem Grundgesetz kompatibel, die Sanktionen nicht abgeschafft sind und die ARGEn den primären Auftrag, Menschen in Arbeit zu vermitteln oder sie dafür fit zu machen, nicht erfüllen können/wollen/dürfen.

Niemand muß da arbeiten. Niemand muß sich dafür kaufen lassen, andere zu schikanieren, zu belügen und Lügen über sie zu erzählen (gegenüber Gerichten und anderen Behörden bis hin zu Anwälten und Journalisten), ihre Unterlagen zu „verlieren“ (das StGB nennt das Unterschlagung), zu beleidigen, zu verhöhnen, zu Straftaten zu nötigen, Statistiken zu fälschen und sie alles in allem zu entmenschlichen. Am besten, bis sich die Delinquenten selbst aufgeben:

Und es hilft auch nicht, sich darauf zu berufen, daß es da doch auch nette Mitarbeiter gäbe. Nett ist hier mal wieder die kleine Schwester von Scheiße. Sie rechtfertigen den Rest: Schaut her, es sind doch nicht alle so. Daß die wirklich engagierten Mitarbeiter, die tatsächlich den Anspruch haben, Menschen unterstützen zu wollen, da schnell geschaßt werden, fällt dabei unter den Tisch.

Übrigens kann man jemandem auch sehr nett sagen, daß man ihm jetzt einfach mal die Existenzgrundlage entziehen wird. Das sind alles keine Argumente (und dann sind wir auch wieder beim „Glück“ oder „Pech“ haben, wie eingangs konstatiert).

Es wäre so einfach: Wenn alle Angestellten von Repressionsämtern sich endlich mal vor Augen führen würden, was sie anrichten, statt sich selbst zu belügen und mit kognitiver Dissonanz zu beruhigen, um den eigenen Arsch im Warmen zu haben, müßten sie alle schreiend aus den Ämtern rennen, entsetzt über sich selbst, und nie wieder zurückkehren. Dann hätte der Gesetzgeber so ein kleines Problem und müßte sich endlich mal Gedanken machen.

Es ist ganz offensichtlich, daß bei den ARGEn und anderen Repressionsämtern gezielt Menschen eingestellt werden, die kein Gewissen haben (oder es nicht benutzen), nichts hinterfragen und immer schön brav allen Anweisungen von oben gehorchen. Die Ausrede „ich habe nur meine Anweisungen befolgt“ zieht aber schon länger nicht mehr; es ist dieselbe Ausrede, die KZ-Wächter und Wehrnachtssoldaten brachten, als die Alliierten dem letzten Weltkrieg ein Ende machten.

An dieser Stelle wird mir immer mal wieder vorgeworfen, ich würde den Holocaust kleinreden. Nein, mache ich nicht. Denn der nicht hinterfragende Gehorsam ist es vor allem, den ich anprangere. Wenn wir sagen, wir wollen nie wieder Faschismus, dann müssen wir seine Grundlagen – Ausgrenzung, Stigmatisierung, Entzug von Grundrechten, aber auch gewissenlosen Gehorsam – erkennen und dagegen angehen. Und damit erinnere ich mal wieder an diesen Tweet von vor fast zwei Jahren:

Heute sind die Gehorsamen „nur“ damit beschäftigt, „überflüssigen“ Menschen die Existenzgrundlage zu entziehen und sie obdachlos und krank zu machen. Aber womit würde die Grenze gezogen, damit diese Menschen ihr Gewissen entdecken? Wenn Arbeitslager (die man heute sicher anders nennen würde) gebaut werden und sie die Erwerbslosen ihrer Wohnung berauben und sie dort hinschicken müssen? Oder erst dann, wenn die Erwerbslosen zu ihrer persönlichen Erschießung vorgeladen werden sollen?

Wo ist die Grenze, wenn es keinen harten Übergang von einem zum anderen gibt, sondern, wie bereits in den vielen kleinen Änderungen des SGB und dazugehöriger Gesetze erkennbar, immer schön klein-klein Stück für Stück die Menschenrechte auf den Müllhaufen geworfen werden, damit’s nicht so auffällt?

Ab wann haben zu viele „Pech gehabt“, damit sich was ändert?

Wo ist die Grenze?

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04.11.2016

OpenRheinRuhr - Verlosung auf der OpenRheinRuhr

Gewinne, Gewinne, Gewinne: Auch in diesem Jahr wollen wir unter allen Besuchern der OpenRheinRuhr wieder einige Geschenke unserer Sponsoren verlosen.

Die Verlosungsrunden finden am Samstag um 18:00 Uhr und am Sonntag um 12:20 Uhr jeweils im Foyer statt. Bringt bitte eure Eintrittskarten mit, denn anhand der Ticketnummern werden wir die glücklichen Gewinner ermitteln.

Ihr könnt euch zum Beispiel auf attraktive Preise von HostSharing e.G. und interessante Sachbücher von den Verlagen dpunkt und O’Reilly freuen. Außerdem verlosen wir weitere tolle Gewinn-Spenden unserer Sponsoren.

oreilly-2016    dpunkt-verlag

Hostsharing e.G.     gfu-cyrus-ag

Die Termine zur Verlosung also noch schnell in Eure Kalender eintragen!

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Frosch - Ressourcen

Der SackOhneSenf schrieb als Kommentar unter der vorletzten wöchentlichen Linksammlung:

Gerade weil die Idee nicht neu ist, habe ich mich stark gewundert. Das Zeit Argument kann ich auch nur sehr bedingt verstehen.

(Kurz: Es ging darum, warum ich eine schon länger existierende Idee für eine Software nicht umsetzen kann, obwohl ich durchaus über die dafür notwendigen Kenntnisse verfüge.)

Ja, das mit den Ressourcen. Der Zeit. Den Löffeln. Vielleicht sollte ich dazu doch mal ein paar Zeilen schreiben, warum ich immer mal wieder so ausgebrannt bin.

Mir ist die Löffeltheorie („Spoon Theory“) als Erklärungsmodell ja generell etwas zu grob. Oder auch: generell etwas zu generell. 😉 Trotzdem bietet sie einen guten Ansatzpunkt.

Zusammengefaßt geht sie davon aus, daß Menschen mit Krankheiten oder Behinderungen auch häufig eingeschränkte Ressourcen haben. Das gilt längst nicht nur für Menschen mit Lupus, wie die Autorin der Theorie. Diese eingeschränkten Ressourcen müssen also anders verteilt werden als bei nicht behinderten bzw. gesunden Menschen, damit man damit einigermaßen klarkommt, und manchmal – oder auch mal öfter – müssen Aktivitäten einfach wegfallen, auch wenn sie noch so sinnvoll und/oder notwendig erscheinen.

Das Problem dabei ist, daß wir nicht unbedingt selbst über die Einteilung unserer Ressourcen bestimmen können. Bei denjenigen, die eine bezahlte Arbeit haben, bestimmt einen wesentlichen Teil davon der Arbeitgeber. Bei denen, die keine haben, bestimmt einen wesentlichen Teil das ARGE. Bei denen, die Kinder haben, spielen deren Bedürfnisse eine wesentliche Rolle. Und so weiter. Und damit fangen die Probleme an – Probleme, die am Ende unausweichlich in eine Überforderung führen, die wiederum weitere Ressourcen frißt, bis zum Zusammenbruch. Unter Umständen immer und immer wieder.

Soviel zum allgemeinen Teil. Bei mir persönlich sieht das so aus: Meine Ressourcen für die Erledigung von Aufgaben schwanken stark und werden von mehreren Faktoren weiter eingeschränkt. Die Schwankungen beginnen bereits auf der Ebene der alltäglichen Aufgaben, die für die meisten Menschen nichts besonderes sind. Wenn es schon auf dieser Ebene hakt, ist natürlich für zusätzliche Aufgaben kaum noch Kapazität vorhanden.

Die einschränkenden bzw. Ressourcen raubenden Faktoren sind unter anderem:

  • der menschenverachtende Umgang der Düsseldorfer Repressionsämter und deren regelmäßige Versuche, mich um jeden Preis aus ihren Statistiken zu kicken, sprich, meine Existenz zu vernichten, und das seit 16 Jahren,
  • die damit verbundene ständige Unsicherheit und nicht planbare Zukunft,
  • die generelle Ansage von Repressionsämtern, daß ich gefälligst auf Grundrechte verzichten und Gesetze brechen soll, wenn ich weiterexistieren will (existieren, nicht leben im Sinne von teilhaben),
  • die damit zusammenhängende, aufgezwungene Armut bis hin zum gelegentlichen vollständigen Entzug der Existenzgrundlage,
  • dazu meine Reizfilterschwäche,
  • eine generell laute Umgebung, die ich auch nicht ohne weiteres verlassen kann,
  • und meine starke Empathie. Also die, die ich als Autist ja angeblich gar nicht haben kann.

Auch Ereignisse, mit denen ich gar nicht so direkt zu tun habe, haben durch Letzteres ihren Anteil. Zum Beispiel die Türkei, die gerade zu einer Diktatur umgebaut wird und auch schon Kriegsgeschrei anstimmt, als ob Erdoğan unbedingt zum türkischen Hitler werden möchte. Da stinkt es schon nach Bürgerkrieg und Krieg generell, wenn der Typ von früheren Grenzen der Türkei redet. Das kann uns hier letztlich auch treffen, direkt oder indirekt.

Oder die Menschen, die auf der Flucht im Mittelmeer ertrinken, weil wir ihnen keine sichere Passage ermöglichen, und die, die in Aleppo und anderswo zerbombt werden. Solche Ereignisse lassen mich nicht kalt und nehmen mir Kapazitäten allein dadurch, daß ich mich davon abgrenzen muß – mit dem Wissen, daß man es eigentlich nicht sollte. Aber wenn ich es zulasse, daß ich mir darüber tiefere Gedanken mache, würde mir das noch mehr Ressourcen nehmen.

Was ich nicht als direkten Faktor erwähne, obwohl sie natürlich zusätzliche, eigene Wirkung entfalten, sind die Depressionen. Denn die sind zwar wohl (zumindest zeitweise) eine zusätzliche Einschränkung, aber vor allem als Symptom zu werten, das zurückgehen bzw. sogar ganz aufhören würde, wenn meine bzw. die Gesamtsituation eine menschenfreundlichere wäre. So, wie die Schmerzen nachlassen und irgendwann ganz weggehen, wenn eine Wunde heilt.

Es gibt Zeiten, da komme ich einigermaßen klar (aber auch nur einigermaßen; fragt mal besser nicht nach meinem Haushalt). Da kann ich Ressourcen auch mal für Projekte freisetzen, für Ideen, für Kreatives. Und dann wieder genügt es, aus dem Bett aufstehen zu müssen, und die Ressourcen für den Tag sind weg.

Ich habe es wohl allein meinen starken Routinen zu verdanken, daß ich an solchen Tagen manchmal nicht einfach liegenbleibe. Den gleichen Routinen, die solche Tätigkeiten wie Duschen, Anziehen, Frühstücken, PC einschalten möglich machen, und die mir wiederum routinemäßige Tätigkeiten am PC erlauben. Aber auch die nagen dann wieder an den Rest-Ressourcen, und da passiert es schonmal, daß ich mich nach wenigen Stunden nochmal hinlegen muß.

Nach außen sage ich dann häufig nur: Ich habe keine Zeit oder Kapazität für $Aufgabe. Nur ist die genauere Erklärung dann meist schon wieder zu anstrengend (vor allem verbal) bzw. führt zu Diskussionen, in denen mit Abwertungen meiner Person meist nicht gespart wird. Und den wenigen Menschen, die meinen Hintergrund besser kennen, brauche ich nichts zu erklären, denn sie können diese Ansage schon richtig einordnen.

Was die Sache richtig kompliziert macht, ist, daß Aufgaben, die ich aus Kapazitätsgründen nicht angehen kann, ja nicht einfach verschwinden. Aussitzen funktioniert da eher selten. Dafür kommen immer neue dazu. Habe ich mal mehr Ressourcen, dann versuche ich oft, alle diese Rückstände auf einmal aufzuholen, oder so viele wie möglich davon – was früher oder später wieder zu Überforderung führt.

Die Entscheidung, was mir wann wichtig zu sein hat, treffen dann oft andere, meistens Repressionsämter. Damit bleibt für die Nutzung der bestehenden, eingeschränkten Ressourcen für eigene Dinge, die mich wirklich weiterbringen, kaum noch Raum. Schaffe ich dann wirklich mal was, kommt entweder die Überforderung hinterher oder das ARGE. Oder Alt-Gläubiger aus 2002, als mich das faschistische Repressionsamt in die Überschuldung und fast in die Obdachlosigkeit getrieben hatte. Oder Notwendigkeiten wie neue Brillengläser, Ersatz defekter Gebrauchsgegenstände usw. bei quasi ständigem, vom asozialen Gesetzgeber gewollten Geldmangel. Oder alles zusammen.

Was mich weiterbringt, was wirklich sinnvoll wäre, bleibt meistens liegen, weil’s nicht reicht.

Wie fühlt sich das nun an, wenn die Ressourcen fehlen?

Vor ein paar Tagen versuchte ich, eine Website mitsamt Blog auf einen anderen Server umzuziehen. Eigentlich eine normale Aufgabe für einen Sysadmin. Ein Detail dabei ist nur anders als bei bisherigen Umzügen dieser Art, wie ich sie schon mehrfach durchgeführt habe. Und der Umzug beinhaltet auch, die Konfigurationsdatei neu zu schreiben, weil der Zielserver Nginx als Webserver hat und der Herkunftsserver Apache; durch das eben erwähnte „kleine Detail“ kann ich auch nicht einfach die Konfiguration einer anderen, bereits dort befindlichen Website 1:1 kopieren. Aber selbst das wäre im Normalfall kein Problem gewesen, es hätte halt nur länger gedauert.

So saß ich vor dieser Konfigurationsdatei, während meine Konzentration völlig im Eimer war. Alle Versuche, das Problem einzukreisen und dafür eine Lösung zu finden, landeten buchstäblich an einer Mauer. Ich konnte die (relativ kurze) Konfigurationsdatei nicht im Zusammenhang erfassen. Es. Ging. Einfach. Nicht.

Schließlich aktivierte ich die Website mitsamt Blog wieder auf dem alten Server. Noch war ich ja nicht so weit gewesen, daß ein Zurück neue Probleme hätte aufwerfen können. Andererseits: Wenn ich einmal so weit bin, daß es kein Zurück mehr gibt, sind dann auftretende Probleme im allgemeinen relativ einfach zu lösen. Da kann dann nicht mehr viel passieren außer vielleicht, daß ich irgendwo Dateirechte falsch gesetzt hätte oder so.

Diese Situation zeigt dann auch sehr schön auf, warum Gutachten über die Arbeitsfähigkeit eines Menschen im allgemeinen für die Tonne sind. Da wird nämlich eben nicht sowas nachgesehen, sondern nur, ob die technischen Fähigkeiten vorhanden sind. Und erst recht interessiert man sich einen Dreck dafür, was nötig wäre, um die tatsächliche Leistungsfähigkeit eines Menschen zu ermöglichen bzw. zu eruieren, wovon diese Leistungsfähigkeit eingeschränkt wird. Denn sie wird ja nicht einmal gemessen.

Noch ein Punkt: Ja, ich hatte diese Probleme in früheren Jahren nicht oder nicht in diesem Maße. Das Alter spielt daher sicher auch noch eine Rolle. Auch wenn es sich für mich nicht so anfühlt: Ich gehe nunmal auf die 50 zu.

Das Zynischste daran ist ja, daß das ARGE mir die zum Großteil von ihnen selbst und dem faschistischen Repressionsamt verursachten Einschränkungen dann auch noch dazu mißbraucht, mich in die Rente drücken zu wollen, statt dabei zu helfen, meine Kapazitäten vollständig zu erschließen und sie sinnvoll zu nutzen. Das wäre zwar offiziell ihre Aufgabe, aber das mit dem Fördern bei „Fördern und Fordern“ war ja von vornherein nur Augenwischerei und sollte offensichtlich nie umgesetzt werden. Und Grundrechte sowie UN-Konventionen spielen bei Repressionsämtern sowieso keine Rolle. Was dann wiederum, kapazitätsmindernd, neue Depressionen verursacht, weil man sich nicht mehr als Mensch fühlen darf …

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OpenRheinRuhr - Vorbereitung auf die ORR 16

Die Vorbereitung und der Aufbau der OpenRheinRuhr 2016 laufen auf vollen Touren.

Die Netzwerker bereiten das Netzwerk vor und die Einkäufer für das Catering waren bereits unterwegs. Auch in diesem Jahr wird auf der OpenRheinRuhr  keiner verhungern oder verdursten.

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01.11.2016

OpenRheinRuhr - Aussteller der OpenRheinRuhr: metasfresh

metafresh Logometasfresh ist eine freie und quelloffene Standard ERP Cloud Plattform, die Dienstleistern und Endanwendern ermöglicht individuelle und angepasste Unternehmenslösungen zu erstellen. Die Plattform ist mit dem bereits enthaltenen Funktionsumfang in mittelständischen Unternehmen mit über 80 Mio Jahresumsatz im Einsatz. Seit der Veröffentlichung von metasfresh auf GitHub im September 2015, hat die Community Aktivität stetig zugenommen und ist gemessen an commits pro Monat mittlerweile eines der aktivsten Open Source ERP Projekte weltweit.

Am Stand von metasfresh zeigen wir ganz praktisch wie Du es für Dich einsetzen kannst, um z.B. Stunden oder Supportverträge abzurechnen oder andere ERP-typische Probleme zu lösen.

metasfresh wurde nach einem friendly-fork von ADempiere v3.54 durch zahlreiche branchenspezifische Projekte im
Mittelstand entwickelt und erstmalig im September 2015 auf GitHub veröffentlicht. In der bereits zehn
Jahre andauernden Entwicklung wurden 80% des ursprünglichen ADempiere Codes neu geschrieben und um eine Vielzahl von neuen Funktionen erweitert.

metasfresh ERP ist eine unter der GPLv2/ GPLv3 lizenzierte, kostenfreie Open Source ERP Plattform mit 3-tier Architektur bestehend aus Frontend, Anwendungsserver sowie einem DBMS. Ein Enterprise Service Bus und eine REST-API bieten zusätzlich viele Möglichkeiten zur Integration von externen Systemen.

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31.10.2016

OpenRheinRuhr - Rheinisches Industriemuseum mit Führung inklusive bei der OpenRheinRuhr 2016!

img_3715-meWie jedes Jahr berechtigt die Eintrittskarte zur OpenRheinRuhr auch 2016 wieder zum Eintritt in die Industrieausstellung des „LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg“, also des Rheinischen Industriemuseums – RIM in Oberhausen.

Als Besonderheit dieses Jahr können wir euch zwei Führungen durch die Dauerausstellung bieten, eine am Samstag der ORR 2016 um 15:00 Uhr und eine am Sonntag um 10:00 Uhr. Die Führungen werden in ca. 1 1/2 Stunden über die Industrialisierung mit ihren Folgen, positiv wie negativ informieren. Wir haben jeweils 20 Plätze pro Führung. Bitte tragt euch entsprechend in das folgende Doodle ein:

Doodle Führungen durchs RIM OpenRheinRuhr 2016

Die (ehemalige) Zinkfabrik Altenberg ist ja nur ein Museum der LVR-Industriemuseen; wenn es euch interessiert, plant doch auch mal einen Besuch in den anderen. Sicherlich (nicht nur) eine Option an einem grauen Herbst- oder Wintertag. Mehr Infos auf der Homepage des LVR-Industriemuseum.

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dictvm - Signing PDFs in a world without printers and Macs

Signing PDFs in a world without printers and Macs

I always hated printing. Now that I've moved my office, I don't have the option of printing something right now, because there's no working printserver yet. I'd also rather not fall back to printing out stuff just to then scan it in order to add a signature to a document. That just feels wrong.

Recently I switched from using a Macbook Pro to a Chromebook Pixel and I am no longer able to use the wonderful feature of Preview.app where you hold your signature into the iSight and it transforms it into a vectorized signature that you can add to any PDF you desire. So, after trying a few online services, I found HelloSign to work quite well. They don't require a Chrome extension, offer 3 signatures for free per month and support logging in using a Google account: You select a PDF from your Google Drive and add a signature using either a pen or your fingers on either the touchpad or a touchscreen. You can modify the signature's size and put it wherever you need it to be.

Because Google still doesn't allow you to limit the scope of Google Drive-access to 3rd parties, I've removed their Google Drive-access after using their service, just to be sure. If you're not into using Google services, you can also just create a new account and upload a local file using your browser.

30.10.2016

OpenRheinRuhr - Last Orders im OpenRheinRuhr Shop

tasse-ausschnittNach den Erfahrungen aus den letzten Jahren machen wir den Shop der OpenRheinRuhr diesmal schon am 01.11.2016 um 23:59:59 Uhr zu.

Hintergrund ist, dass ansonsten die Überweisungen der Besteller nicht mehr rechtzeitig bei uns eingehen und wir am Veranstaltungswochenende dann keine Zuordnung machen können ob die Artikel bezahlt wurden.

Daher also

Last Orders

Wer sicherstellen will, dass er noch eine Flatrate – Tasse bekommt und vor Ort nicht leer ausgeht sollte sich beeilen und vor dem 02.11.2016 im Shop bestellt haben.

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Chaosdorf e.V. - 0h gamejam 2016: The Day After

Der 0hour GameJam ist vorbei und die 7 Teilnehmer haben in 0 Stunden 5 Spiele geschaffen.

Spiele

Alle Downloads auf einen Blick.

gglyptodon & frogsicle

not_pogo

  • Spielname: NotPogo
  • Technologie/Framework: Vanilla Python 3.X
  • Kategorie: text based, Quiz
  • Status: spielbar
  • Link: Download
  • Beschreibung: Entscheide auf Basis von 20 Wörtern ob die angezeigte Aussage von einem “Politiker” stammt oder mit Hilfe eines Markov-Modells erstellt wurde.

PlantAndPlay (PlantProgrammer)

time-shift

  • Spielname: Timeshift
  • Technologie/Framework: Unity3D
  • Kategorie: Geschicklichkeit, Wirtschaftssimulation
  • Status: spielbar
  • Link: https://plantandplay.itch.io/timeshift oder Download (Windows)
  • Beschreibung: Hilf Bob durch das Manipulieren der Zeit an seinem letzten Arbeitstag möglichst viel Geld zu verdienen ohne einen Burnout zu bekommen.

tao

candy-defender

  • Spielname: Candy Defender
  • Technologie/Framework: Unity3D
  • Kategorie: Geschicklichkeit, Wirtschaftssimulation
  • Status: spielbar
  • Link: Download (Windows)
  • Beschreibung: Verteidige deine Süßigkeiten gegen die gierigen Hände aus dem Norden (und Osten, Westen, Süden)!

bison

dont-blink

  • Spielname: Don’t Blink
  • Technologie/Framework: Unity3D
  • Kategorie: Geschicklichkeit, Survival Horror
  • Status: spielbar
  • Link: Downloads (Windows, Linux, Mac)
  • Beschreibung: Finde den Weg durch das Labyrinth und weiche den Engeln aus. Aber das wichtigste: Schau sie immer an, nicht einmal blinzeln!

Anonymous

  • Spielname: emojianalysis
  • Technologie/Framework: Vanilla Python 3.X, ncurses
  • Kategorie: text based, Quiz
  • Status: spielbar
  • Link: Download
  • Beschreibung: Entscheide anhand von Fragmenten, wer der richtige Author des Textes ist. Je länger du brauchst, desto weniger Punkte gibt es.

 

Danke

Durch die moralische und versorgungstechnische Unterstützung von unter anderem operative und fuchs, konnten sich die Hosts, als auch die Teilnehmer auf DIE Aufgabe konzentrieren: Ein Spiel in der unmöglichen Zeit von 0 Stunden zu schreiben.
Dieses mal wurde sich eher an klassischen und bekannten Technologien orientiert, was dem Spaß am Spiel nicht im Geringsten geschadet hat. Es wurde nur deutlich weniger geflucht ;)

Fazit

Den 0hour Gamejam wird es allem Anschein nach auch nächstes Jahr wieder geben, womit er sich zu einer festen Chaosdorf Veranstaltung etabliert hat.

Frosch - Im Netz aufgefischt #288

Der übliche Hinweis: Besorgte Bürger: Besorgte Nachrichten, KW 43/2016.

Autismus

Behinderung / Inklusion

Facepalm der Woche

Gesundheit

Hartz IV & Co.

IT-Sicherheit

LGBTIQ

Mobbing

Piratenpartei

Rape Culture

Tierquälerei

Twitter-Weisheiten

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28.10.2016

OpenRheinRuhr - Vortragsteaser #6: Die Maus, Mitmachen, IoT und IT in kleinen Unternehmen

WIllkommen zum sechsten Vortragsteaser der OpenRheinRuhr 2016! Unsere Veranstaltung lebt nicht nur von harten Fachthemen, sondern auch von weichen, breit gestreuten Beiträgen. Heute stellen wir Euch vier interessante Beiträge vor, die die Themen Publikum und Partizipation ansprechen. Wie sprechen wir fachfremdes Publikum an? Wie ist die Aussenwirkung von IT in kleinen Unternehmen? Wie verkleinern wir die Einstiegshürden für Anwender beim Mitmachen bei Open Source Projekten und wie vermitteln wir komplexe Themen wie IoT?

Das Gesamtprogramm kann auf der Vortragsseite eingesehen werden.

Organisatoren von Veranstaltungen kennen Ihr Programm, Ihre Zielgruppen und bemühen sich, diese optimal aufeinander abzustimmen. Was jedoch, wenn man sein Programm oder die Informationen, die man vermitteln möchte, einem völlig unbekanntem Publikum interessant vortragen möchte? Monochromec berichtet in seinem Vortrag „Linux Presentation Day mit der Maus“ über seine Erfahrung in der Organisation dieses Events im Zuges des Maus-Türöffner-Tages des Westdeutschen Rundfunks und sucht mit Euch den aktiven Erfahrungsaustausch.

IT-Dienstleister und Administratoren haben es in kleinen Unternehmen häufig nicht einfach. Obwohl es das Buzzword „Digitale Transformation“ mittlerweile sogar in die Bundespoiitik geschafft hat, wird dort häufig meist über Großunternehmen gesprochen; kleine und mittelständische Betriebe bekommen wenig Aufmerksamkeit und Dienstleister und Administratoren stehen in diesen Betrieben ständig unter Rechtfertigungszwang. In seinem Beitrag „Ich habs satt – Die Leiden eines Sysadmins im Umfeld kleiner Unternehmen“ erzählt Stefan Schäfer von 20 Jahren Arbeit an der deutschen Wirtschaftsbasis.

Das Thema „Internet of Things“ polarisiert die Gesellschaft. Haushaltsgeräte und Alltagsgegenstände werden vernetzt und durch Software plötzlich neuen Obsoleszenz-Zyklen ausgesetzt. Wo früher erst dann neu gekauft wurde, wenn es kaputt war, muss man sich nun überlegen, ob man einen neuen Toaster möchte, weil es für den alten keine Updates mehr gibt. Klingt seltsam? Wolgang Romey erzählt Euch in seinem Vortrag „Nachhaltige IT – eine Illusion?“ von der aktuellen Entwicklung und was auf uns zu kommt.

Open Source Projekte leben von der Beteiligung Ihrer Anwender, jedoch empfinden Anwender die Hürden zum Mitmachen häufig als zu hoch: „Ich kann doch gar nicht programmieren“ ist hier eines der häufigsten Stichworte. Jedoch muss man kein Programmierer sein um an der Entwicklung teil zu haben; es gibt in jedem Projekt genug Aufgaben, die mit mehr oder weniger hohen Aufwand auch von Laien übernommen werden können. Dirk Deimeke trägt in „Mitmachen bei und lernen von Open-Source-Projekten“ vor, wie man helfen kann, wo man beginnt und wie man Leute animiert.

Über die OpenRheinRuhr: Die OpenRheinRuhr ist eine Messe mit Kongress rund um das Thema „Freie Software“. Die OpenRheinRuhr 2016 findet am 5. und 6. November 2016 im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen statt.

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27.10.2016

Frosch - Zusammenhänge

Beim Durchstöbern des Polizeitickers fällt auf, daß sich gefühlt etwa die Hälfte der Meldungen um Einbrüche, Aufbrüche, Diebstähle, Raub und Betrug drehen. Die Polizei führt derzeit bundesweit eine Kampagne „Riegel vor“ durch, um darüber zu informieren, wie Hausbesitzer, Wohnungs- und Ladenmieter ihre Räume besser schützen können. Außerdem fordern Innenpolitiker „natürlich“ mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum, auch gegen Diebstähle und Überfälle.

Über die Ursachen dieser Steigerungen macht sich dabei offenbar niemand Gedanken, zumindest nicht öffentlich wahrnehmbar. Denn Menschen kommen ja nicht von alleine auf die Idee, den Unterschied zwischen „mein“ und „Dein“ zu ignorieren und sich das Eigentum anderer oder deren Geld anzueignen. Oder das zumindest zu versuchen. Ich habe mir da so meine eigenen Gedanken gemacht.

Denn gleichzeitig wird seit Jahren bereits darüber informiert und davor gewarnt, daß größere Gruppen von Menschen immer ärmer werden, und zwar durch die Politik der asozialen Bundesregierung. Die primären Wirkungen sieht man bei den Pfandflaschensammlern, bei Kindern, die auf Teilhabe verzichten müssen usw.

Bereits auf die erste indirekte Auswirkung wird kaum noch geachtet, nämlich eine immer stärkere Belastung des Gesundheitssystems, weil zwangsverarmte Menschen krank gemacht werden und auf der anderen Seite die, die sich kaputt arbeiten, ebenfalls öfter krank werden.

Depression ist dabei offenbar eine der häufigsten Probleme bei Erwerbslosigkeit bzw. Arbeitslosigkeit erhöht die Depressionsgefahr. Was im verlinkten Artikel nicht erwähnt wird, ist der Umstand, daß die ARGEn ihren Teil dazu tun, um das Selbstwertgefühl der Zwangsverarmten zu drücken und ihnen jegliche Zukunftsperspektive zu nehmen. Man verliert dort seine Menschenwürde und wird zum „Fall“, den es loszuwerden gilt, egal wie.

Ich kann mir jetzt – völlig subjektiv – gut vorstellen, daß Menschen, die keine reguläre, legale Arbeit (ohne Aufstockerei) finden, sich dieser krankmachenden Schikane entziehen wollen. Oder daß Erwerbslose, die erkennen, daß mit Hartz IV keine Teilhabe vorgesehen und möglich ist, sich einen nicht legalen Zuverdienst suchen, der die Teilhabe dann eben trotzdem ermöglicht.

Das habe ich auch schon gemacht. Die Strafe war, über ein Jahr lang unterhalb des Existenzmininums zu „leben“. Wegen etwas, was ich seit 1. August dieses Jahres legal machen kann, zu jener Zeit aber noch kriminalisiert wurde. Ich habe damit immer noch kein Problem und empfinde keine Reue dafür, daß ich am Leben teilhaben wollte, auch wenn das Zwangsarbeits- und Zwangsverarmungsgesetz (SGB) mir das verbot. Für mich war und ist das eine Form von Notwehr.

Die Grenze, die Menschen dafür bereit sind zu überschreiten, unterscheidet sich natürlich. Ich habe auf eBay verkauft und für eine Online-Zeitung geschrieben. Damit habe ich erstmal niemandem geschadet. Die Richterin meinte zwar, ich hätte „den Staat“ geschädigt, aber war seltsamerweise nicht daran interessiert, zu hören, inwieweit dieser „Staat“ mich bereits geschädigt hatte.

Andere sind dann wohl nicht so zimperlich. Damit das klar ist: Ich will Einbrüche, Diebstähle etc. nicht beschönigen und schon gar nicht rechtfertigen. Da gehen ja nicht nur teils wertvolle Gegenstände und/oder Geld verloren, es kann auch psychische Folgen für die Opfer haben, insbesondere bei Wohnungseinbrüchen, wenn die Täter alles durchwühlen. Und wer mal auf der Straße überfallen wird, hat danach möglicherweise auch ein anderes Sicherheitsgefühl.

Für mich ist das eine andere Kategorie als ein (kleiner!) Zuverdienst, der so eigentlich niemandem schadet oder vielleicht sogar anderen nützt, ohne daß ich tatsächlich jemandem etwas wegnehme.

Worum es mir geht: Ich wünsche mir eine wissenschaftliche Untersuchung, die aufzeigt, ob und inwieweit die Steigerung der Einbrüche und Diebstähle mit der systematischen Zwangsverarmung einhergeht. Denn ich vermute stark, daß es da einen Zusammenhang gibt.

Natürlich kann man darüber aufklären, wie man seine Wohnung, sein Fahrrad, sein Auto etc. sichert. Dann nehmen Diebe und Einbrecher halt die bzw. das nächste. Damit wird das Problem aber nur von denen, die sich die Sicherung leisten können, verschoben zu denen, die sie sich nicht leisten können.

Die eigentlichen Ursachen werden damit nicht beseitigt. Wer eine legale Zukunftsperspektive hat, der muß nicht gegen Gesetze verstoßen. Aber genau das nimmt die asoziale Bundesregierung immer mehr Menschen weg – und wundert sich dann, daß es immer mehr Diebstähle und Einbrüche gibt. Und Innenpolitiker fühlen sich dazu aufgefordert, mal wieder mehr Überwachung zu fordern, was das Problem natürlich auch nicht löst.

Auch in der Diskussion um ein Bedingungsloses Grundeinkommen sollte dieser Aspekt mit einfließen. Bislang wurde eine nicht nur mögliche, sondern meines Erachtens nach sogar sehr wahrscheinliche Reduktion der Kriminalität als Wirkung eines BGE nämlich meines Wissens nach noch gar nicht mit einbezogen. Auch in diesem Bereich könnte viel an Geld, Aufwand und Folgeschäden gespart werden.

Ich habe mal gestern Abend meinen RSS-Feed vom Polizeiticker durchgegraben und aus ein paar Stunden alle Meldungen rausgezogen, die mit Diebstahl, Einbruch, Betrug, Raub usw. zu tun haben. Die Meldungen sind also alle vom 26.10.2016. Ich wüßte wirklich gern, wieviele wir davon ohne die staatlich gewollte Zwangsverarmung nicht lesen müßten.

Zeit Polizei Meldung
11:50 POL-BI Einbrecher flüchtet mit gestohlenem Fahrrad
11:51 POL-GS Pressemeldung des PK Oberharz vom 22.bis 26.10.201 (u. a. Diebstahl)
11:54 POL-DEL Landkreis Oldenburg: Einbrüche in Firmen in Hude
12:02 POL-MA Heidelberg: Taschendiebstahl in der Poststraße
12:03 POL-MA Ketsch: Einbruch in der Karl-Marx-Straße
12:05 POL-K 161026-3-K Einbrecher in Schule auf frischer Tat ertappt
12:06 POL-LB Ludwigsburg-Ost: Einbruch in Wohnhaus;
12:06 POL-MA Ladenburg: Wohnhauseinbruch am Dienstagmorgen – Zeugen gesucht
12:07 POL-MA Mannheim: Arbeitsmaschinen gestohlen
12:10 POL-MA Mannheim: Geschäftseinbruch am Kaiserring
12:12 POL-F 161026 – 1010 Frankfurt-Unterliederbach: Falscher Bankmitarbeiter
12:13 POL-F 161026 – 1011 Frankfurt-Stadtgebiet: Falsche Polizeibeamte unterwegs!!
12:20 POL-KR Oppum: Zeugin und gute Sicherung verhindern Einbruch in Doppelhaushälfte
12:21 POL-FR Weil am Rhein. Auto aufgebrochen und Werkzeugkoffer gestohlen
12:23 POL-FR Weil am Rhein. Einbruchsversuch in Shisha Lounge
12:29 POL-EL Lingen – Einbrecher am Imbissstand beim Rewe-Markt flüchten
12:32 POL-RT Einbrüche (unter anderem)
12:32 POL-EL Neuenhaus – Nach Aufbruch mehrerer Fahrzeuge sucht Polizei nach Zeugen
12:34 POL-COE Rosendahl Osterwick, Hauptstraße/ Einbruch
12:41 POL-FR Bonndorf. Dieb gibt sich als Polizeibeamter aus
12:45 POL-MFR (1927) Wohnhauseinbruch – Zeugenaufruf
12:50 POL-KR Stadtmitte: Polizei nimmt Einbrecher fest – Zeugin liefert entscheidenden Hinweis
12:52 POL-NOM Pkw aufgebrochen
12:52 POL-NE Einbrecher flüchtet ohne Beute – Polizei sucht Zeugen
12:55 POL-NE Kioskeinbruch – Täter erbeuten Zigaretten, Spirituosen und elektronisches Gerät
12:57 POL-HWI Vermehrt Gartenaufbrüche/Wie sicher ist Ihr Garten?
12:57 POL-MI Mehrere Einbrüche in der Innenstadt beschäftigen Polizei
13:00 POL-HS Diebstahl aus Pkw
13:00 POL-HS Einbrecher überrascht
13:00 POL-HS Baucontainer aufgebrochen
13:00 POL-HS Ladendieb von Zeugen festgehalten
13:00 POL-HS Einbrüche in Wohnhäuser
13:00 POL-HS Portemonnaie aus Pkw entwendet
13:03 BPOL-HB Schwarzfahrer mit Hehlerware festgenommen
13:04 POL-MG Zwei Einbrüche am gestrigen Abend
13:05 POL-PDLD Germersheim – Einbruch in Gemüseladen
13:06 POL-PDLD Germersheim – Getränkewagen aufgebrochen
13:07 POL-MG Einbruch in Kindergarten
13:08 POL-MG Raub in Rheydt: Polizei sucht Zeugen
13:10 POL-HX Motorroller entwendet
13:11 POL-GÖ (556/2016) Einbruch in Zweifamilienhaus in Wollbrandshausen – Wertschrank und Geld gestohlen
13:16 POL-PB Einbrecher in Altenbeken
13:16 POL-STD Warnhinweise der Polizei Stade (Trickbetrüger)
13:17 POL-HA Betrug mit gefälschtem Ausweis – Täter auf der Flucht festgenommen
13:20 POL-PPMZ Mainz, Tageswohnungseinbruch am Morgen und am Abend
13:21 POL-KS Kassel – Innenstadt: Fahndung nach gemeinschaftlichem Handtaschendiebstahl am Friedrichsplatz führte zu drei Festnahmen
13:21 POL-PPMZ Mainz, Abermals falsche Polizeibeamte in Weisenau unterwegs
13:21 POL-HA Mit Messer bedroht – Täter flüchten mit Beute
13:22 POL-PPMZ Mainz, Jacke geraubt
13:24 POL-HA Ladendiebstahl am Hauptbahnhof – Täter festgenommen
13:24 POL-GF Einbrüche in Steinhorst und Räderloh
13:27 POL-HA Einbruch in Lagerhalle in Haspe – Werkzeuge gestohlen
13:31 POL-WOB Polizei sucht Zeugen zu versuchtem Pkw-Diebstahl
13:31 POL-NE Autoaufbrecher stehlen festeingebaute Navis
13:40 POL-WAF Ahlen. Nahrungsmittel bei Einbruch in Lagerraum erbeutet
13:41 POL-LG Dieb verfolgt und gestellt
13:45 POL-RE Bottrop: Täter flüchtet nach Diebstahl in einer Imbissstube auf der Brauerstraße mit einer Handtasche
13:47 POL-S Zwei Transporter aufgebrochen
13:48 POL-K 161026-6-K Dieb auf frischer Tat festgenommen
13:48 POL-WI Pressemitteilungen der Polizei für Wiesbaden und den Rheingau-Taunus-Kreis (mehrere Einbrüche)
13:49 POL-HK Essel / A 7: Diebe stehlen Kaffee
13:50 POL-HSK Sonnenschirm-Diebstahl
13:51 POL-HSK Einbruch in Einfamilienhaus
13:53 POL-HSK Einbruch ins Vereinsheim
13:56 POL-NB Diebstahl von Solarmodulen in Boock
13:58 POL-HR Melsungen: Einbruch in Fahrschule
13:59 POL-HR Morschen-Binsförth: Einbruch in Vereinsheim
14:07 POL-LDK Pressemeldung vom 26.10.2016 – Betrugsmasche: Anruf durch „Falsche Polizeibeamte- Neuer Fall in Wetzlar
14:09 POL-GÖ (558/2016) Einbruch in Werkstatt
14:11 POL-KA (KA)Karlsruhe – Werkzeug und Fernseher aus Gartenhäusern gestohlen
14:21 POL-ST Greven-Reckenfeld, Einbruch in Firmengebäude
14:25 POL-VB Diebstahl aus Kellerraum, Kennzeichendiebstähle
14:26 POL-RBK Leichlingen – Einbrecher in einer Schule in Witzhelden
14:26 POL-OF Pressebericht des Polizeipräsidiums Südosthessen vom 26.10.2016 (Betrüger)
14:29 POL-BS Kioskeinbrecher knacken Geldautomaten
14:30 POL-FR Ihringen – Zeugen gesucht (Diebstahl aus Pkw)
14:34 POL-ESW Pressemeldung 26.10.2016-2 (Einbruch in Spielothek)
14:36 POL-AC Diesel abgezapft; Täter lag unter Plane versteckt
14:40 POL-MR Exhibitionist; Einbruch; Auseinandersetzung-Zeugen gesucht; Trickdiebstahl; Frauen bedrängt-Täter festgenommen; Unfallflucht nach Spiegelschaden; Fahrraddiebstähle, Kfz.-Delikte;
14:48 POL-PDNW Trickdiebstahl zum Nachteil älterer Menschen
14:49 POL-HG Pressemeldung der Polizeidirektion Hochtaunus (Trickdiebstahl)
14:50 POL-PDNW Wohnungseinbrüche – Verstärkte Polizeikontrollen
14:51 POL-VIE Viersen: Serieneinbrecher in Haft: Dem Mann werden etwa 40 Wohnungs-, Gaststätten- und Firmeneinbrüche zur Last gelegt
14:59 POL-LDK Pressemeldungen vom 26.10.2016 (Autodiebstahl)
15:00 POL-TUT (Blumberg) Einbruch in ein Spielcasino in der Espenstraße
15:00 POL-ME Einbrüche aus dem Kreisgebiet – Kreis Mettmann – 1610126
15:03 POL-MI Jugendliche Radfahrerin die Handtasche entrissen
15:04 POL-OG Rust – Dieb flüchtete mit Fahrrad
15:05 POL-H Zeugen gesucht! Burgdorf: Trickbetrüger erbeuten 6 000 Euro
15:07 POL-OS Osnabrück – Konzerttrompete entwendet
15:10 POL-AC Tageswohnungseinbrüche in zwei freistehende Einfamilienhäuser
15:10 POL-KLE Kleve – Einbruch in Bürogebäude / Bargeld entwendet
15:12 POL-DA Pfungstadt: Einbrecher suchen Imbiss und Schule heim
15:15 POL-MS In Gespräch verwickelt – Täter entwenden Portemonnaie
15:18 POL-AA Rems-Murr-Kreis: Pkw zerkratzt, Fahrraddiebstahl, Einbrüche
15:18 POL-BS Einbruch in Sattelkammer
15:24 POL-RE Kreis Recklinghausen/Bottrop: Wohnungs-, Geschäfts- und Büroeinbrüche
15:25 POL-DA Weiterstadt: Werkzeugkoffer aus Kleintransporter gestohlen
15:27 POL-CUX Einbruch in Vereinsheim + Einbrecher flüchten bei Heimkehr der Bewohner u.a.
15:29 POL-HH 161026-5. Zwei mutmaßliche Einbrecher vorläufig festgenommen
15:30 POL-ST Emsdetten, zwei Einbrüche in Geschäfte
15:30 POL-S In Gaststätte eingebrochen
15:31 POL-HRO Statt Süßem nur Saures – Junge Ladendiebe auf frischer Tat ertappt
15:33 POL-RE Herten: Junger Mann stiehlt Seniorin die Handtasche
15:34 POL-ST Neuenkirchen/Horstmar/Ochtrup, Einbrüche gemeldet
15:35 POL-KA (Enzkreis) Neuhausen- In Wohnhaus eingebrochen
15:37 POL-PPWP Kaiserslautern: Auto unverschlossen – Jacken geklaut
15:38 POL-E Essen: Jackendieb auf frischer Tat ertappt – Festnahme
15:41 POL-ST Greven, Diebe in einer Tankstelle
15:43 POL-HF Einbruch in Firma
15:43 POL-BOR Bocholt – Einbruch scheiterte
15:46 POL-S Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt: Parfüm gestohlen und mit fremdem Personalausweis ausgewiesen
15:48 POL-WOB Polizei sucht Zeugen zu räuberischer Erpressung
15:50 POL-MS Illegale Fahrradwerkstatt – 33-jähriger Dieb in Untersuchungshaft
15:52 POL-KLE Goch – Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus / Täter schlägt Scheibe an Haustür ein
15:53 POL-ST Lengerich, Täter in einer Schule
15:53 POL-MS Auto in Hiltrup geknackt – Zeugen gesucht
15:58 POL-KLE Emmerich – Zwei PKW Aufbrüche / Zeugen gesucht
16:06 POL-E Essen: Fahndung nach EC-Karten-Diebstahl – Foto – Wer kennt diese Frauen?
16:11 POL-MS Leergutdiebstahl – Täter durch aufmerksame Anwohner gestört
16:13 POL-FR Kenzingen / Herbolzheim: zwei Zigarettenautomaten aufgebrochen / Kenzingen: Einbruch in ein Wohnhaus / Herbolzheim: Auto aufgebrochen / Herbolzheim: Zeugen eines Verkehrsunfalles gesucht
16:15 POL-SE Norderstedt – Polizei erbittet Hinweise nach Raub
16:15 POL-GS Diebstahl von Fahrzeugteilen.
16:16 POL-LB Böblingen: Renitenter Ladendieb
16:16 POL-GS PI Goslar (Liebenburg): Einbruch in Zweifamilienwohnhaus.
16:19 POL-WHV Diebstahl aus Geräteschuppen – Polizei sucht Zeugen
16:21 POL-LB Hessigheim: Anhänger gestohlen
16:26 POL-MG Autoaufbrecher unterwegs
16:29 POL-WAF Ahlen. Zeugen nach Diebstahl aus Pkw gesucht
16:35 POL-IZ 161026.1 – Kellinghusen-Kennzeichendiebstahl
16:36 POL-WOB Audi Q7 in Mörse entwendet – Zeugen gesucht
17:00 POL-HM Erpressungsversuch auf offener Straße – Radfahrer zum Anhalten genötigt
17:04 POL-TUT Einbruch in Wohnhaus
17:15 POL-PPTR Versuchter PKW-Aufbruch in der Feldstraße
17:19 POL-DO Dortmund, Berghofer Straße Frau von unbekanntem Täter in Tiefgarage überfallen
17:27 POL-MA BMWs aufgebrochen und Navigationsgeräte und ein Airbag gestohlen
19:30 POL-REK Einbrecher kamen ins Haus- Rhein-Erft-Kreis

[Update 2016-10-27 17:05] Statista stützt die Vermutungen über die Menge und Steigerungen bei bestimmten Straftaten: Statistiken zur Kriminalität in Deutschland: Diebstahl und Raub. [/Update]

[Update 2016-10-28 14:55] Von Twitter:


[/Update]

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OpenRheinRuhr - Vortragsteaser #5: Wer installiert eigentlich noch von Hand?

Willkommen zum fünften Vortragsteaser der OpenRheinRuhr 2016! In diesem Beitrag nehmen wir uns dem Thema Automatisierung an. Die Zeiten, in dem man sich als Admin noch eine Stunde Zeit zum Aufsetzen einer Maschine genommen hat, sind ja schon seit Jahren vorbei; wir setzen heute immer mehr Maschinen in immer kürzerer Zeit auf und müssen eine konstante Qualität garantieren. Um diese Herausforderungen zu meistern wurden nicht nur Automatisierungstools, sondern auch völlig neue Arbeitskonzepte in der Zusammenarbeit zwischen Anforderer, Entwicklern und Admins entwickelt. Die Berufung und das Selbstverständnis des Admins ist im Wandel und unsere Redner beschreiben, wie man heute arbeitet.

Bitte beachtet auch unser Gesamtprogramm auf unserer Webseite für mehr interessante Vorträge.

Adminstratoren haben die Qual der Wahl; Chef, Puppet, Ansible – jeder hat sein Lieblingswerkzeug. Und dann noch die Entwickler! DevOps, darüber wird schon lange geredet – aber es ist kein Werkzeug, sondern eine Methode. Woher kommt das Ganze? Was ist das eigentlich? Muss ich mich damit beschäftigen und wird sich das durchsetzen? Oleg Fiksel erzählt in seinem Vortrag „Automatisierung und DevOps – Bist Du DevOps? Oder weisst Du es noch nicht?“ über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Automatisierung.

IT Service Manager, Netzwerker und Administratoren haben verschiedene Blickwinkel auf Ihre Dienste, aber die darunterliegenden Platformen als Ganzes zu verwalten und einheitlich zu dokumentieren ist eine ganz eigene Herausforderung, IT Infrastrukturmanagement Lösungen existieren in Form von Configuration Management Databases (CMDB), diese Datenbanken zu pflegen ist jedoch eine undankbare Aufgabe. Felix Kronlage präsentiert in seinem Vortrag „IT Infrastruktur Management devops style“ wie man mit IDB – einer Schnittstelle zu verschiedenen Platform APIs – die verschiedenen Datenquellen automatisiert abgreift und die Ergebnisse zentral dokumentiert.

Administratoren, die Ansible benutzen, können sich auf einen neuen Vortrag von Rüdiger Pretzlaff freuen; in seinem Beitrag „Automatisierte IT mit Ansible – KMV und Service Management“ zeigt er Euch, wie man mit einem einfachen JSON-String pro Maschine einen kompletten Dienst in einer KVM-Umgebug hochzieht, konfiguriert und am Beispiel von MySQL mit DRBD und Nginx fertig in das Loadbalancing aufnimmt.

Die gesamte IT leistet heute eine großartige Arbeit, was das schnelle Deployment von vielen, gleichen Maschinen betrifft. Kürzere Release-Zyklen haben dazu geführt, dass man sich nicht mehr so sehr der individuellen Adminstration einzelner Maschinen widmet, sondern diese eher austauscht, als repariert. Dieses bekannte pet-and-cattle Konzept wird von Stefan Grote in seinem Beitrag „Von Katzen, Kühen und Vogelschwärmen“ noch einmal erläutert; zugleich zeigt er die neuen Herausforderungen im IoT-Umfeld auf und wie man diese am Beispiel einer Open Source Software bewältigen kann.

Über die OpenRheinRuhr: Die OpenRheinRuhr ist eine Messe mit Kongress rund um das Thema „Freie Software“. Die OpenRheinRuhr 2016 findet am 5. und 6. November 2016 im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen statt.

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25.10.2016

OpenRheinRuhr - Vortragsteaser #4: Workshops – Nicht nur hören, selber machen!

Im vierten Vortragsteaser schauen wir in unseren Vortragsraum 1 hinein. Denn der wird in diesem Jahr am Samstag Nachmittag sowie am gesamten Sonntag zum Workshop-Raum. Also: Nicht nur zuhören, sondern Ärmel hoch gekrempelt und mitmachen ist die Devise! Wir freuen uns, dass wir viele Workshop-Angebote für unser Programm der OpenRheinRuhr 2016 annehmen konnten.

Mit der Veränderung von Multimediadaten auf der Kommandozeile beschäftigt sich Gereon Entrup. Er stellt das Tool ffmpeg und die dazugehörige Bibliothek libavfilter vor. Dabei geht es um den grundsätzlichen Aufbau von Multimediadaten, aber auch, was man alles mit ihnen anstellen kann. Um dem Workshop gut folgen zu können, sollte man ffmpeg bereits auf seinem Rechner installiert haben. Das ffmpeg-Projekt ist auch als Aussteller auf der OpenRheinRuhr vertreten, also kann man den Samstag Vormittag auch gut dazu nutzen, dort einmal vorbeizuschauen und eventuelle Fragen und Probleme zur Installation im Vorfeld zu klären.

Um Selbstorganisation und Aufgabenmanagement geht es bei der Einführung in Taskwarrior. Dirk Deimeke wird aber nicht nur eine Einführung in die Handhabung geben. Um immer die aktuelle Version einsetzen zu können, müssen Programme zum Teil aus den Quellen übersetzt und installiert werden. Auch hierauf wird er eingehen, und damit ist der Workshop sicher nicht nur für diejenigen interessant, die ihre ToDo-Listen gut verwalten möchten.

Texteditoren sind sicher mit die am häufigsten genutzten Programme. Wie mächtig solche „einfachen Programme“ sein können, zeigt Sven Guckes anhand des Editors Vim, in dem man mit kleinen Kommandos vieles erreichen kann. Das besondere: Er möchte den Workshop von Anfang an an den Wünschen der Teilnehmer ausrichten und bittet daher darum, schon im Vorfeld Fragen und Anregungen an ihn zu richten.

Um Geodaten geht bei OSMAlchemy. Auf Grundlage der umfangreichen Daten der OpenStreetMap soll eine Webanwendung zur Bewertung von Restaurants entwickelt werden, die auch auf einem schwachen Server lauffähig ist. Dominik George setzt dabei auf schlanke Technologien und Frameworks. Achtung: Es sollten einige Programme bereits im Vorfeld auf dem eigenen Rechner installiert sein, um dem Workshop folgen zu können!

Für Test-Driven Development im JavaScript-Umfeld stehen eine Vielzahl von Tools und Testszenarien zur Verfügung. Daniel Maslowksi wird eine Vielzahl von diesen vorstellen, um zu zeigen, wie man koordiniert scheitern und daraus lernen kann. Ursprünglich als Vortrag geplant wird es für die Teilnehmer auch die Möglichkeit geben, selbst tätig zu werden. Denn nur wer selbst Hand anlegt, kann wirklich scheitern – und lernen!

Shell-Skripte können einem das Leben wirklich erleichtern. Mit ihrer Hilfe können wiederkehrende Aufgaben auch automatisiert gelöst werden, ohne immer wieder aufs Neue komplexe Befehle eingeben zu müssen. Harald König möchte in seinem Shell-Workshop den günstigsten Tankpreis berechnen, gelöschte Bilder von Speicherkarten wiederherstellen und auch Skripte entwickeln, die sich aus Fragen und Problemstellungen der Teilnehmer ergeben. Sozusagen ein königlicher Abschluss für unseren Workshop-Raum!

Über die OpenRheinRuhr: Die OpenRheinRuhr ist eine Messe mit Kongress rund um das Thema „Freie Software“. Die OpenRheinRuhr 2016 findet am 5. und 6. November 2016 im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen statt.

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24.10.2016

OpenRheinRuhr - Vortragsteaser #3: Software: Freiheit, Politik und Geschäftsmodelle, wie geht das?

In diesem dritten Vortragsteaser wenden wir uns an alle, die sich für die „Freiheit“ in freier Software interessieren und wie dieser Aspekt in der Politik und im Geschäftswesen berücksichtigt wird. Wir haben dieses Jahr einige interessante Redner zu diesem Thema und freuen uns, deren Vorträge in unserem Gesamtprogramm der OpenRheinRuhr 2016 aufnehmen zu können.

Entscheider in der IT werden beim Thema freier Software mit einer ganzen Reihe von Missverständnissen und Vorurteilen konfrontiert; Was bedeutet tatsächlich „frei“? Wie ist „kostenlos“ davon abzugrenzen? Ist freie Software wirklich unsicher, weil jeder in den Code schauen darf? Matthias Kirschner, Präsident der Free Software Foundation Europe, räumt in seinem Vortrag „Das Freie Software 1×1“, mit den gängigsten Problemen auf.

Verfechter freier Software haben es häufig schwer, Ihre Standpunkte gegenüber potentiellen Kunden und Anwendern überzeugend zu vertreten. Die Vorteile freier Software gegenüber geschlossener Software überzeugend zu vertreten, ist auch im Jahre 31 nach dem GNU Manifesto nicht einfach. Im Vortrag „Unfrei – aber bekannt ODER Frei – aber unbekannt“ befasst sich Wolf-Dieter Zimmermann mit seinen Erfahrungen der letzten Jahre aus dem Tagesgeschäft.

Politische Aktivisten sind bei großen Vorhaben immer auf gute Kommunikation, Vernetzung und Informationsbeschaffung angewiesen. Große Projekte beinhalten viel Arbeit und die richtige Herangehensweise ist fundamental, Entscheidungsträger zu überzeugen und den Erfolg herbeizuführen. Max Mehl, Referent bei der Free Software Foundation Europe, berichtet in seinem Vortrag „Routerzwang und Funkabschottung“ über seine Erfahrungen und Erfolge im Ungang mit hochkomplexen Regulierungsthemen auf EU-Ebene.

Über die OpenRheinRuhr: Die OpenRheinRuhr ist eine Messe mit Kongress rund um das Thema „Freie Software“. Die OpenRheinRuhr 2016 findet am 5. und 6. November 2016 im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen statt.

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23.10.2016

OpenRheinRuhr - Kurzentschlossene aufgepasst: Noch drei Ausstellerplätze zu vergeben!

Banner aufhängenFalls Ihr mit dem Gedanken spielt, noch Aussteller auf der diesjährigen OpenRheinRuhr zu werden: Wir haben noch drei Standplätze mit den Maßen 2,0 m x 1,5 m zu vergeben.

Gerne nehmen wir Last-Week-Anmeldungen für diese drei freien Stände entgegen und freuen uns auf zusätzliche Projekte oder Firmen als Aussteller.

Solltet Ihr Interesse an einem Stand haben, so sendet bitte eine E-Mail direkt an unser Aussteller-Team: aussteller@openrheinruhr.de

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Frosch - Im Netz aufgefischt #287

Die Nachrichten über die rechte Ecke sind wie immer bei den Besorgten Bürgern: Besorgte Nachrichten, KW 42/2016. Das sind gerade noch sehr wenige, weil ich ab Mittwoch bis Samstag unterwegs war, aber da werde ich (hoffentlich) in den nächsten Tagen noch auffüllen.

Autismus

Behinderung / Inklusion

Gesundheit

Grundrechte

Hartz IV & Co.

LGBTIQ

Schriftarten

Urheberrecht

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22.10.2016

OpenRheinRuhr - Vortragsteaser #2: Neues und Aktuelles

Dies ist der zweite Teil der Vortrags Teaser-Serie. In diesem Beitrag möchten wir Euch Vorträge zu brandaktuellen Themen vorstellen. Wie angekündigt, werden wir hier in diesem Blog in regelmäßigen Abstände weitere Informationen veröffentlichen. Bitte schaut auch Euch das offizielle Vortragsprogramm der OpenRheinRuhr 2016 an!

Linux Enthusiasten hatten in diesem Jahr etwas zu feiern; es ist nun 25 Jahre her, als ein finnischer Student im Usenet einen freien UNIX-Klon ankündigte. In seinem Vortrag „Happy Birthday Linux“ erzählt Andreas Klein von der Geschichte und dem rasanten, erfolgreichem Aufstieg des wohl meist installiertem Betriebssystem-Kern in der Geschichte der IT.

Ingress- und Pokémon Go Spieler mögen sich nicht unbedingt, haben aber einen kleinsten gemeinsamen Nenner: Beide bewegen sich in einem Augumented Reality Spiel und diese beiden konkreten Spiele teilen sogar die Code- und Datenbasis. Aber wie implementiert man so ein Spiel? Dominik George und Eike Jesinghaus zeigen im Vortrag „Veripeditus AR Framework“, wie so etwas geht, und präsentieren erstmalig ein selbst entwickeltes Mini-Spiel!

Die openSUSE Community wird sich freuen, zu erfahren, dass openSUSE Leap 42.2 am 16. November 2016 erscheinen wird. Sarah Julia Kriesch wird in ihrem exklusivem Vortrag „openSUSE Leap 42.2“ zeigen, welche Neuerungen Leap mitbringt und welche Änderungen am Community Prozess nun zu tragen kommen. Zusätzlich zeigt sie eine Einführung, wie man zum Projekt als Einsteiger beitragen kann.

Datenbank Administratoren haben täglich mit den schrägsten Anforderungen Ihrer Anwender zu kämpfen; das Optimieren von langlaufenden Queries gehört zu Ihrem Tagesgeschäft. Kennt man jedoch alle subtilen Extras von ISO-SQL? Holger Jakobs stellt in seinem Vortrag „Komplexe Abfragen mit aktuellem SQL“ einige unterschätzte Features wie Window-Funktionen, Grouping Sets und Common Table Expressions vor.

Über die OpenRheinRuhr: Die OpenRheinRuhr ist eine Messe mit Kongress rund um das Thema „Freie Software“. Die OpenRheinRuhr 2016 findet am 5. und 6. November 2016 im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen statt.

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OpenRheinRuhr - Vortragsteaser #1: Unser Geschäft ist IT, aber kennt ihr einen Zahnarzt?

Gestern Abend hat das Vortragsteam der OpenRheinRuhr die Zusage des letzten Vortragenden bekommen. Somit ist nun das Programm im finalen Stand! Wir stellen in diesem ersten Teaser einige Vorträge und deren Zielgruppen vor.

Musiker standen schon immer in der Digitalisierung an vorderster Front, eine weitgehend unterschätzte Tatsache. Zum Handwerkzeug des professionellen Musikers gehören jedoch nicht nur die Instrumente oder DAWs, sondern auch die als profan empfundene Aufgabe des Notensatz. David Kastrup stellt im Vortrag „Notensatz mit GNU LilyPond“ vor, wie professioneller Notensatz heute funktioniert.

IT Service Manager können sich nicht vor OTRS, dem beliebten Ticket-System, verstecken – auch das Orga-Team der ORR nicht. Der Vortrag „20 freie Addons für OTRS“ von Renée Bäcker beschreibt einige beliebte Erweiterungen für OTRS, die die Produktivität erhöhen und wie man diese einfach über OPAR, einem Addon-Repository ähnlich dem aus der Perl-Welt bekannten CPAN, installiert.

Ärzte haben nicht nur den Auftrag, Ihre Patienten zu behandeln, sondern haben selbstverständlich auch, wie alle Freiberufler, administrative Pflichten. Durch unterschiedlichste Abrechnungs- und Datenschutzvorschriften werden der Software enge Vorgaben gemacht. Karl-Heinz Buchenthal stellt in seinem Votrag „Freie Verwaltungssoftware ComProMed“ eine KBV-zertifzierte, freie, Abrechnungslösung vor.

Kaufleute und Projektleiter stehen täglich vor der Aufgabe, die von Mitarbeitern gebuchten Projektstunden zu prüfen, Rechnungen und Angebote zu erstellen und sich wohlmöglich mit mehr als einer teuren Software abzumühen. Norbert Wessel zeigt im Vortrag „metasfresh – ERP as a Platform“ die Kernfeatures von metafresh und die Vorteile der Erweiterbarkeit, ohne seinen OPEX-Topf durch Lizenzkosten zu belasten.

Freut Euch auf weitere Teaser in den nächsten Tagen und schaut immer wieder einmal vorbei!

Über die OpenRheinRuhr: Die OpenRheinRuhr ist eine Messe mit Kongress rund um das Thema „Freie Software“. Die OpenRheinRuhr 2016 findet am 5. und 6. November 2016 im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen statt.

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21.10.2016

OpenRheinRuhr - Aus dem Alltag der ORR-Tassen-Designer

tasse-ausschnittSeit der OpenRheinRuhr 2011 gibt es bei uns die „Flatrate-Tassen“. Einmal Tasse kaufen, und das ganze Wochenende soviel Kaffee und Tee trinken, wie man möchte. Sehr beliebt bei Euch, und auch die Tassen entwickeln sich für manche zu Sammlerobjekten. Und für das erste Jahr war das Design der Tassen auch ganz einfach. Tasse – Logo – fertig.

Zwei Jahre später – 2012 gab es keine OpenRheinRuhr – mussten wir uns was überlegen. Immerhin wollten wir ja die „alten“ von den „neuen“ Tassen unterscheiden können! Also, wieder ganz einfach: Tasse – Logo – Jahreszahl – fertig.

Insgesamt wenig einfallsreich. Das wollten wir ändern. Ein Spruch musste her. In Anlehnung an den Untertitel der OpenRheinRuhr „Ein Pott voll Software“ war dieser mit „Ein Pott voll Kaffee“ schnell gefunden, auch wenn sich die Teetrinker dabei etwas übergangen fühlten. Damit gingen wir 2014 an den Start.

Jetzt sind wir zwei Editionen später, und das Tassendesign hatte sich bis auf die Jahreszahl nicht geändert. Etwas neues musste her, und so haben wir uns was ausgedacht. Und ja, es ist euch aufgefallen. Zumindest einigen. Reaktionen sind etwa „Da ist ein Unicode-Fehler auf den Tassen“ oder „Oh, wie Rührend :-)“.

Aber auch den Tassen-Bedrucker, mit dem wir seit der ersten Tasse zusammenarbeiten, haben wir etwas verwirrt. Der normale Bestellvorgang läuft so: Wir reichen einen Entwurf einen, wir bekommen den Korrekturabzug, bestätigen diesen und die Tassen gehen in den Druck. Diesmal lief es (fast) genauso: Wir reichten den Entwurf ein und bekamen den Korrekturabzug zurück. Ein paar Minuten später erreichte uns eine weitere E-Mail: „Leider ist in der Grafikabteilung ein Fehler passiert. Ich werde Ihnen einen korrigierten Korrekturabzug per Email zukommen lassen.“ Wir konnten jedoch glaubhaft versichern, dass der Fehler kein Fehler war. Die nächste Reaktion war dann: „Achso x) ich gebe es gleich weiter.“  Und die Tassen gingen wie von uns gewünscht in den Druck.

Mal sehen, was sie sagen, falls wir beim nächsten Mal das H in Rhein mit Halbtransparenz haben möchten…

P.S: Die Tassen gibt es im Shop

 

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OpenRheinRuhr - Aussteller der ORR: FFmpeg

wp-1477060068357.pngFFmpeg ist eines der bekanntesten Multimedia-Frameworks und
steht als Open-Source jedem für die bekanntesten Betriebssysteme zur
Verfügung. Das Framework kann zum Dekodieren, Enkodieren, Transkodieren,
Muxen, Demuxen, Streamen und auch zum Abspielen verwendet werden. Dabei
unterstützt es eine riesige Auswahl von unterschiedlichen Formaten an
Multimedia-Daten. Die Daten kann FFmpeg aus verschiedenen Quellen
gleichzeitig beziehen. Dazu gehören neben lokalen Dateien auch entfernte
Server oder lokal angeschlossene Geräte von unterschiedlichem Typ. Des
weiteren bringt FFmpeg eine eigene Filtersammlung mit, welche
insbesondere für audiovisuelle Daten ein sehr breites Spektrum an
Funktionen zur Verfügung stellt.


Am Stand zeigen wir „ffmpeg“ – das Kommandozeilen-Tool von FFmpeg – als
universelles Werkzeug für die Verarbeitung von audiovisuellen Daten. In
der Live-Demo sind ausgewählte Filterfunktionen zu sehen und wir
erklären die dafür notwendigen Kommandozeilenparameter. Zusätzlich
werden wir auch gerne allgemeine Fragen zur Verwendung von FFmpeg
beantworten und auf Anfrage auch gerne die Live-Demo variieren, sodass
die gezeigten Effekte wechseln.

FFmpeg bietet eine über die Jahre gewachsene API in der Sprache C an,
welche durch übergeordnete Anwendungsschichten für die Verarbeitung von
Multimedia-Daten verwendet werden kann.
Am Stand zeigen wir auch eine Beispielanwendung, welche das
Videostreaming durch direkte Ansteuerung der API realisiert. Die
Datenquelle kann dabei zwischen der angeschlossenen Kamera, lokalen
Dateien oder einem DVB-T-Receiver gewechselt werden. Ebenso können die
Einstellungen der Streams in Echtzeit (ohne Neustart) verändert werden.
Dabei wird verdeutlicht, welche Möglichkeiten eine direkte Integration
der FFmpeg-API bietet.

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20.10.2016

OpenRheinRuhr - Drei Sponsoren sorgen für leibliches Wohl

CC BY 2.0 by Webvideopreis Deutschland (https://www.flickr.com/photos/webvideotage/)

CC BY 2.0 by Webvideopreis Deutschland (https://www.flickr.com/photos/webvideotage/)

Liebe Besucher der OpenRheinRuhr, dank der Unterstützung durch drei unserer Sponsoren können wir euch am Samstag und Sonntag einige Mahlzeiten und Getränke günstiger anbieten!

Mit Hilfe der Sponsoren sidux e.V. und Hostsharing e.G. können wir zum Frühstück am Samstag und Sonntag belegte Brötchen zu einem vergünstigten Preis bereitstellen.

Ebenfalls können sich alle Besucher des Social Event am Samstagabend über Freigetränke vom Sponsor Flying Circus freuen — solange der Vorrat reicht.

sidx e.V.Der Verein sidux und seine Mitglieder setzen sich gemeinsam für Freie Software ein und unterstützen diverse Projekte aus der Open Source Szene.

 

Hostsharing e.G.Die Hostsharing eG wurde im Jahr 2000 von OpenSource- und Internet-Enthusiasten als Community-Projekt gegründet. Wir bieten unseren Mitgliedern Hosting-Lösungen vom Webspace bis zum automatisierten Deployment auf HA-Infrastruktur. Dafür nutzen und entwickeln wir selbst OpenSource-Software. Wir leben den Gedanken freier Software in Form eines transparenten Unternehmens in der Hand seiner Mitglieder.

Flying CircusDer Flying Circus entlastet Entwickler durch den Betrieb individueller Webanwendungen. Sozusagen “DevOps as a Service”. Anstelle eines anonymen Massenhosters gibt es bei uns ein persönlich ansprechbares Team, das in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Entwicklern die Verantwortung für die Verfügbarkeit und Sicherheit von unternehmenskritischen Anwendungen übernimmt.

Wir freuen uns über die Unterstützung und hoffen, dass noch viele Sponsoren den Weg zur OpenRheinRuhr finden, um die Veranstaltung auch zukünftig durchführen zu können. Informationen über das Sponsoring sind auf der Website der OpenRheinRuhr zu finden.

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19.10.2016

OpenRheinRuhr - 1C Germany GmbH ist Bronze-Sponsor der OpenRheinRuhr

1C Germany GmbHDie OpenRheinRuhr 2016 lässt nicht mehr lange auf sich warten und daher freuen wir uns sehr die 1C Germany GmbH als neuen Bronze-Sponsor in diesem Jahr begrüßen zu können!

Die Firma 1C Germany GmbH ist das Tochterunternehmen von CJSC „1C“ und auf dem Markt Deutschlands seit 2005 tätig. Die Hauptkompetenzen liegen auf dem Gebiet der Automatisierung von Auslandsunternehmen auf der Basis von 1C: Enterprise 8, einer Plattform mit einem Satz von Software-Anwendungen und Tools, welche sowohl Entwicklern als auch Benutzern zur Verfügung steht. Die Anwendungen lassen sich unkompliziert im IDE-Modus weiterentwickeln und können somit unmittelbar auf die Kundenbedürfnisse angepasst werden.

Wir freuen uns über die Unterstützung und hoffen, dass noch viele Sponsoren den Weg zur OpenRheinRuhr finden, um die Veranstaltung auch zukünftig durchführen zu können. Informationen über das Sponsoring sind auf der Website der OpenRheinRuhr zu finden.

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18.10.2016

OpenRheinRuhr - kostenlose LPIC-2 – Beta Prüfungen des LPI auf der OpenRheinRuhr 2016

lpi_logoDas Linux Professional Institute (LPI) ist auch in diesem Jahr wieder mit seinem Prüfungsprogramm auf der OpenRheinRuhr. Am Samstag, den 05.11.2016, finden und 10:00 und 13:00 Uhr die Prüfungen statt.

Wie uns das LPI mitteilte werden nicht nur die normalen Prüfungen durchgeführt, sondern auch die Beta – Prüfungen für die überarbeitete Version der LPIC-2 Prüfung. Diese werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen zu der Beta-Prüfung auf der Seite des LPI Central Europe.

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17.10.2016

OpenRheinRuhr - Tassen und Tickets im Shop der OpenRheinRuhr

20161014_131558Die OpenRheinRuhr hat ihren Shop für die Tickets und Tassen wieder geöffnet.

Dabei gibt es neben den bereits bekannten weissen OpenRheinRuhr Flatrate – Tassen nun auch ein schwarzes Modell.

Die Flatrate Tassen können auf der OpenRheinRuhr 2016 kostenfrei mit Kaffee und Tee nachgefüllt werden.

Sammler und Interessierte sollten sich die Tassen im Vorfeld über den Shop bestellen, da nur eine geringe Stückzahl vorhanden ist.

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16.10.2016

OpenRheinRuhr - Vortragsprogramm für die OpenRheinRuhr 2016 veröffentlicht

programm-2016Das Vortragsteam der OpenRheinRuhr hat das Programm für die diesjährige Veranstaltung
veröffentlicht. Mit insgesamt 46 Veranstaltungen sind es etwas weniger als letztes Jahr. Dies ist jedoch der Tatsache geschuldet, dass wir in diesem Jahr Workshops deutlich mehr Zeit eingeräumt haben.

Wir danken allen Teilnehmer für die zahlreichen Zuschriften und bedauern, nicht alle Angebote angenommen zu haben. Wir hoffen, den Besuchern eine attraktive und vor allem aktuelle Auswahl von Vorträgen und Workshops anbieten zu können.

Momentan warten wir noch auf die letzten finalen Bestätigungen der Vortragenden, so dass noch nicht alle Veranstaltungen öffentlich einsehbar sind. Zudem weisen wir darauf hin, dass es eventuell noch dazu kommen kann, dass Veranstaltungen gegeneinander getauscht werden können. Schaut also in den nächsten Tage immer wieder einmal vorbei!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Vortragenden für ihren Einsatz und freuen uns auf zahlreiche Besucher!

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Frosch - Im Netz aufgefischt #286

Die Nachrichtenlinks aus den Bereichen Rechtsextremismus, rechte Gewalt, rechte Parteien usw. finden sich wie immer bei den Besorgten Bürgern: Besorgte Nachrichten, KW 41/2016 (ja, die laden zeitweise sehr langsam, sorry.)

Autismus

Behinderung / Inklusion

Doofparker

Hartz IV & Co.

IT-Sicherheit

LGBTIQ

Polizei

Rape Culture

Twitter-Weisheiten

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14.10.2016

OpenRheinRuhr - Als Helfer bei OpenRheinRuhr dabei sein

Helfer bei der OpenRheinRuhrWir suchen noch Helfer für die OpenRheinRuhr, und zwar für die folgenden Aufgabenbereiche:

Aufbau
Am Freitag ab 15 Uhr.
Tische schleppen, Kabel legen, Hinweisschilder kleben,…
Viele kleine Dinge möchten getan werden, und jede helfende Hand ist willkommen – auch noch um 17 oder 18 Uhr!

Catering
Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen. Brötchen, Snacks und Getränke verkaufen.
Mit (fast) jedem Besucher zumindest mal ein Wort wechseln: „Kaffee?“ – „Ja!“.
Du sitzt nicht nur an der Kaffeequelle, Du bist sie!

Social Event
Tische schleppen, Stühle schieben, alles vorbereiten.
Danach will auch beim Social Event der Durst gestillt werden.
Je später der Abend, desto ruhiger der Job beim Getränkeverkauf…

Springer
Gemütlich durch die Ausstellung schlendern, nette Gespräche führen, die ORR genießen.
Aber wenn das Telefon klingelt, dann brauchen wir Deine Hilfe bei was auch immer:
Dinge von A nach B tragen, jemanden suchen, etwas kontrollieren – was eben so spontan anfällt.

Moderation
Vorträge hören und dabei helfen:
Am Anfang eines Vortrages das Thema bekanntgeben und den Vortragenden kurz namentlich vorstellen.
Während des Vortrages ein bisschen auf die Uhr achten, damit alles pünktlich weitergeht.
Am Ende dem Vortragenden danken und auf den nächsten Vortrag hinweisen.
Das war’s schon.

Abbau
Wie Aufbau, nur umgekehrt.
Je mehr helfen, desto eher sind alle fertig.

Was ist für Dich drin?
T-Shirt, Essen, Getränke, freier Eintritt.
Und das gute Gefühl, geholfen zu haben!

Interesse?
Dann trage dich direkt selbst im Helfertool ein (Zugänge aus dem letzten Jahr sind noch immer gültig!) oder schicke eine E-Mail an helfer@openrheinruhr.de!

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